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Erster Internationaler Bahnlärm-Kongress 2010
Liebe MitBOHRerinnen und MitBOHRer, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Sie mit uns
für eine Rheintalbahn eintreten, die nach der Ausbaumaßnahme menschenverträglich, umweltgerecht und
zukunftstauglich ist,
"Güter auf die Schiene" heißt das Credo einer vernünftigen Verkehrspolitik.
Leider vergisst sie, dass mit den vielen Güterzügen der Schienenverkehrslärm exorbitant angestiegen ist
und noch immer weiter steigt. Auf diese für die Menschen außerordentlich unangenehme "Begleiterscheinung"
waren Bund und Bahn auch nicht annähernd angemessen vorbereitet. Die ach so umweltfreundliche Bahn ist heute in
der Fläche die größte akustische Umweltverschmutzerin in Deutschland, insbesondere in der Nacht, wenn der
Güterzuglärm seine verheerende Wirkung auf die schlafenden Menschen entfalten darf. Daran wird sich wegen
des lauten rollenden Materials und der ungerechtfertigten Privilegierung des Schienenlärms durch den Gesetzgeber
auf Jahrzehnte nichts ändern. Weil das so ist, fordern wir Bürgerinitiativen der IG BOHR, dass der Schienenweg,
auf dem weit über 100.000 Güterzüge pro Jahr durch unsere gesegnete Landschaft am Oberrhein fahren sollen,
menschenfreundlich gebaut und betrieben wird. Wir haben dafür die Lösung: Sie heißt BADEN 21 und ist ein in
sich geschlossenes, geprüft machbares und so grundsätzlich genehmigungsfähiges menschenverträgliches
Gesamtalternativkonzept für den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Weil am Rhein -
im Gegensatz zur menschenfeindlichen Planung der Deutschen Bahn AG.
Heute schon verkehren die Güterzüge im Fünfminutentakt, nach Ausbau werden sie im Dreiminutentakt
und mit noch höherer Frequenz verkehren. Für den berechtigten Protest der Bevölkerung gegen Bahnlärm haben die
zuständigen Entscheidungsträger bei der Bahn, dem Eisenbahn-Bundesamt, dem Bundesverkehrsministerium nur
substanzlose Versprechungen zu bieten. Hier einige "Kostproben" der Bahnlärmlobbyisten:
- Dass die Krankheitsbilder vom Lärm herrühren, ist nicht bewiesen
- Nächtlicher Fluglärm ist evtl. schädlich - ob das auch für den Bahnlärm gilt, muss noch untersucht werden
- Ob der Schienenbonus unberechtigt ist, ist noch wenig erforscht
- Eine Spitzenpegelbegrenzung bringt für den Lärmschutz nichts
- Durch Umrüstung auf K-Sohle wollen wir der Bahnlärm bis 2020 halbieren
- Das Projekt "Leiser Rhein" bringt den Durchbruch
- Wir erforschen den "Leisen Zug auf realem Gleis" (LZarG)
- Mit dem Konjunkturpaket II tun wir viel gegen den Lärm
- Wir wollen den Schienenbonus schrittweise reduzieren ...
- Wir wollen lärmabhängige Trassenpreise einführen
Mit den unseriösen Vertröstungen auf den St. Nimmerleinstag muss jetzt Schluss sein! Wir brauchen
Lösungen, die den Schienengüterverkers-Geschädigten unmittelbar und tatsächlich helfen und dafür sorgen,
dass bei Neu- und Ausbaumaßnahmen an Schienenstrecken die alten Fehler nicht immer wieder neu gemacht werden.
Das gilt nicht nur für den südlichen Oberrhein, sondern für die gesamte Rheinstrecke und überall in Deutschland,
wo Menschen vom Bahnlärm geplagt, um ihre Gesundheit, Lebensqualität und ihr Eigentum, die Kommunen um ihre
Entwicklungschancen gebracht werden.
Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am
Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen, um die erforderlichen
Mittel und die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Bahnlärm aufzubringen. Die in den Netzwerken gegen
Bahnlärm
- BVS - Bundesvereinigung gegen Schienenlärm
- AGUS - Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr
- LPR - Lions Pro Rheintal
- IG BOHR - Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein
organisierten Bürgerinitiativen haben sich entlang der gesamtem Rheinstrecke von Emmerich an der holländischen
Grenze bis Weil an der schweizerischen Grenze mit Unterstützung zahlreicher weiterer Initiativen gegen
Bahnlärm in Deutschland, aber auch in der Schweiz, Österreich, Italien und Holland zusammengeschlossen, um den
Ersten Internationalen Bahnlärm-Kongress 2010 - IBK2010 -
zu veranstalten:
Am 13. und 14. November 2010 treffen sich in Boppard am Rhein auf Einladung der
Bürgerinitiativen Wissenschaftler, Mediziner, Experten und Vertreter der Politik.
Es ist der Kongress, der die Ruhe wieder zu einem schützenswerten Gut erheben will. Denn keine erneuerbare
Energie ist besser als die, die in uns Menschen ruht und die sich jede Nacht durch ungestörten Schlaf wieder
regeneriert. Wird uns dieser Schlaf entzogen, bleiben wir auf der Strecke. Das sagen renommierte Mediziner
und Wissenschaftler wie Prof. Eberhard Greiser, Epidemiologe an der Universität Bremen, Prof. Manfred Spreng,
Physiologe an der Universität Erlangen und Dr. Gerda Noppeney von der Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf in
Troisdorf.
Zusammen mit Technikern, Lärmexperten, Politikern und Vertretern von Bürgerinitiativen
werden diese anerkannten Fachgrößen zwei Tage lang über das Thema "Lärm macht krank - und was man dagegen tun
kann" sprechen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt "Stress durch Lärm" stehen sowohl die rechtlichen
Themen, hier vor allem "Versäumnisse von Politik und Bahn", als auch ein ganzes Bündel innovativer und
wirksamer Lärmschutzmaßnahmen auf dem Tagungsprogramm.
Der von den Bürgerinitiativen ausgerichtete Kongress richtet sich insbesondere an Politiker in
Europa, beim Bund sowie in den Ländern, Kreisen und Kommunen, um die von Bahn, Eisenbahnbundesamt und Lobbyisten
zumeist einseitig geprägten Informationen zu objektivieren und zu vervollständigen.
Die Liste der Referenten des Kongresses liest sich wie das "Who is who"
der Bahnlärmexperten. Von der TU Berlin reist Prof. Markus Hecht an, aus Hannover der Mathematiker Dr. rer. nat.
Dirk Windelberg. Vom Arbeitskreis Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik wird Michael Jäcker-Cüppers vortragen
und auch aus der Schweiz und aus Holland werden Referenten erwartet, ebenso die zuvor genannten Mediziner Prof.
Greiser, Prof. Spreng und Dr. Noppeney.
Ein neues Format mit kurzen Vorträgen von jeweils 15 Minuten und anschließenden Podiumsdiskussionen
soll die Veranstaltung lebendig und interessant machen. "Hart aber fair" soll über die Aspekte des Lärms
und seiner Folgen gesprochen werden. Universitäten und Hersteller von Lärmschutztechnologien stellen den Stand der
Technikvor, als Antwort auf die nicht mehr zu überhörenden Stimmen der Mediziner, denen der Kongress sein Motto
verdankt: "Lärm macht krank!"
Kontakt:
IBK Kongressbüro
Frank Gross, Kongressleitung
Simmerner Straße 12
56154 Boppard
Tel: 06742 801069-0
E-Mail: info@pro-rheintal.de
Initiativen schließen sich gegen lärmende Bahn zusammen
Gemeinsame Informations- und Aufklärungskampagnen sollen Politik und Bahn auf Versäumnisse
der Vergangenheit hinweisen
Wenn es um unerträglichen Verkehrslärm geht, ist die Deutsche Bahn einer der größten Umweltsünder.
Kein anderes Verkehrsmittel ist lauter, hat steilere Schall-Anstiegskurven, verursacht größere Erschütterungen und
darf ungebremst bei Tag und Nacht zwischen den Häuserzeilen innerhalb der Ortschaften durchfahren. "Die Bahn ist
ein Lärmmonster, die ihren guten Ruf in Sachen Umwelt immer mehr verspielt, weil man sich die Kosten für Lärmschutz
am liebsten sparen möchte", sagt Roland Diehl, Sprecher der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und
Hoch-Rhein (IG BOHR).
Täglich entstehen neue Bürgerinitiativen im Land, um sich gegen den Bahnlärm zur Wehr zu setzen.
Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am Niederrhein und
in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen, um die erforderlichen Mittel und
die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Lärm aufzubringen.
Die Lärmwerte, denen die Menschen an Bahnstrecken immer noch ausgesetzt sind, liegen in der
gefühlten Lautstärke um das Vier- bis Fünffache über dem, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorschlägt.
Schlimmer noch, die Bahn, die im Güterverkehr seit 50 Jahren kein einziges Dezibel leiser wurde, nimmt noch
einen "Schienenbonus" für sich in Anspruch und will als besonders lärmverträglich und ökologisch gelten.
Dabei werden die Waggons immer noch wie die alten Postkutschen im vorletzten Jahrhundert auf den Laufflächen der
Räder gebremst und neben Luftschall verursachen die Stahlmonster mittlere Erdbeben durch Erschütterungen in
unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern.
Damit soll bald Schluss sein, denn die großen Bürgerinitiativen, zu denen auch Netzwerke in der
Schweiz und in Italien/ Südtirol gehören, wollen mit einem Internationalen Bahnlärmkongress, verbunden mit
Informations- und Aufklärungskampagnen, dafür sorgen, dass sich Bahn und Politik nicht mehr länger hinter den
eigenen Versäumnissen verstecken können. Mediziner halten die Bahnlärmsituation im Rheintal schon heute nicht
mehr für vertretbar und Rechtswissenschaftler sprechen von einer verfassungsrechtlich bedenklichen Abstinenz des
Gesetzgebers beim Immissionsschutz.
Sibylla Windelberg, die Vorsitzende der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS), weist darauf
hin, dass statt der versprochenen Lärmreduzierungen im Rahmen des so genannten Lärmschutzprogramms der
Bundesregierung, durch Verkehrszunahmen und Überalterung der Fahrzeuge der Lärm nie abgenommen, sondern immer nur
zugenommen habe.
"Wir sehen hier Grundrechte verletzt und werden die Politiker und Bahnvorstände dafür zur
Verantwortung ziehen", erklärt Frank Gross, Sprecher des Bürgernetzwerks Pro Rheintal. Roland Diehl, Johannes
Baumgärtner, Manfred Wahl und Georg Binkert von der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hochrhein
(IG BOHR) pflichten dem bei. "Seit Ende der 90er-Jahre sind die unhaltbaren Zustände entlang der Bahntrassen
im Parlament bekannt - nicht zuletzt auch durch den Sachverständigenrat, ohne dass daraus bis heute Konsequenzen
gezogen und wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen wurden", so Roland Diehl. "Hier am Oberrhein tobt inzwischen
der Lärmaufstand und wir haben Mühe, unsere Mitglieder zu beruhigen, deshalb sind jetzt deutliche Signale der
Politik gefordert", macht Johannes Baumgärtner deutlich.
Teil des neuen Bündnisses auch die Initiativen am Niederrhein, wie Lions Emmerich, Betuwe -
So nicht! und die IG BISS. Im Ruhrgebiet, halten der Bürgerverein Duisburg und AGUS (Alliance gegen Umweltschäden
durch Schienenverkehr) die Anliegen der Lärmgegner hoch. Am Unteren und Oberen Mittelrhein sind neben der
Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn auch die IG gegen Bahnlärm in Leutesdorf sowie in Leonberg die
AGVL (Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg) aktiv.
Parteiübergreifend will man Kommunen und Kreise, Länder und Regionen auffordern, sich im Kampf
gegen Lärm anzuschließen. Ziel ist es, mehr als eine Million Menschen hinter sich zu scharen, um dafür zu sorgen,
dass Politik wieder fürs Volk und nicht für Lobbyisten gemacht wird. "Lärmschutz ist eine Überlebensstrategie
und die Ruhe gehört in Zukunft zu denjenigen Gütern, die es zu schützen gilt", erklärt Roland Diehl. Eine der
ergiebigsten erneuerbaren Energien sei die menschliche Schaffenskraft. Doch unter permanenten Lärmstressbedingungen
könnten Menschen ihre Batterien nicht richtig aufladen. Die Folgen seien abzusehen und würden Staat und Gesellschaft
Jahr für Jahr mehr Geld kosten als ein wirksames Lärmschutzprogramm.
Die Bürgerinitiativen haben führende Wissenschaftler zum Bahnlärm-Kongress am 13. und 14. November
nach Boppard eingeladen. Mitmachen sollen auch Politiker aller Ebenen, um der Einseitigkeit des Informationsflusses
in Sachen Bahn zu entrinnen und sich anhand anschaulicher Vorträge und Diskussionsrunden selbst eine Meinung zu bilden.
"Menschen ein Recht einzuräumen, nachts schlafen zu dürfen, ist ein parteiübergreifendes Anliegen. Schlimm genug,
wenn man dafür in einer zivilisierten Gesellschaft kämpfen muss", sagt Roland Diehl.
Kontakt:
Dr. Roland Diehl
Sprecher IG BOHR
Vorstand MUT e.V.
Telefon: 07633/14362
Fax: 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de
Informieren Sie sich über die Inhalte und Ziele dieser außergewöhnlichen Veranstaltung...
…und hier über ein höchst interessantes Programm, das es in dieser Weise noch nie gab
Bitte gleich anmelden und Hotel reservieren, da Kapazitäten begrenzt sind.
Anmeldung wird erst gültig mit Überweisung der Tagungsgebühr.
Das ausgefüllte und unterschriebene Formular an das IBK-Kongressbüro in Boppard senden oder faxen an:
06742 801069-1.
Im Eintrittspreis sind 25 Euro für 2 Mittagessen enthalten.
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie Ihre Eintrittskarte inkl. Verzehrbon (Muster):
Sie können sich auch mit Ihrer Bürgerinitiative in Verbindung setzen, die zentral die Tickets
besorgt. Dazu verwenden Sie bitte den folgenden Fragebogen, der auch abfragt, ob Sie die angebotene
kostenlose Busfahrt in Anspruch nehmen wollen (bitte Fragebogen ausfüllen und an
vorstand@mut-im-netz.de mailen oder per Fax an 07633/405409).
Fragebogen (folgt noch)
Die IG BOHR gewährt ihren teilnehmenden Mitgliedern einen Zuschuss von 100 Euro
(weitere Unterstützung evtl. durch die einzelnen Bürgerinitiativen).
Hotelreservierung: Bitte nehmen Sie die Hotelreservierung selbst vor.
Mit den Hotels "Ebertor" und
"Bellevue" hat die Kongressleitung
Spezialarrangements und Zimmerkontingente vereinbart, die bis 30. August 2010 gehalten werden. Bitte durch Ihre
rechtzeitige Reservierung die Vorteile nutzen! Eine Übersicht über weitere empfohlene Hotels gibt der
Hotelführer Boppard.
Haben Sie noch Fragen?
Kontakt:
IBK Kongressbüro
Frank Gross, Kongressleitung
Simmerner Straße 12
56154 Boppard
Tel: 06742 801069-0
E-Mail: info@pro-rheintal.de
Dr. Roland Diehl
Sprecher IG BOHR
Vorstand MUT e.V.
Telefon: 07633/14362
Fax: 07633 405409
E-Mail: vorstand@mut-im-netz.de
Schauen Sie doch mal wieder rein - wir halten Sie auf dem Laufenden!
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BAHNWAHNSINNs-Filmfestival in Offenburg
Die Bürgerinitiative BI Bahntrasse e.V. Offenburg veranstaltet
am 8. Juli 2010 um 18 Uhr auf dem Neuen Marktplatz
ein Filmfestival der besonderen Art.
Mit Kurzfilmen und Spots wird der Bahnwahnsinn aufs Korn genommen! Der Hintergrund: Die
Deutsche Bahn AG plant den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn von Offenburg bis Weil am Rhein auf eine
Art und Weise, wie sie schlimmer kaum sein kann. Geht es an der geplanten Strecke weder menschenverträglich,
noch umweltgerecht und schon gar nicht zukunftstauglich zu, sind die Bahnplanungen für die Stadt Offenburg
die schiere Katastrophe! Unerträglicher Güterzuglärm, nachts im Dreiminutentakt, mitten durch die Stadt, dazu
monströse Lärmschutzwände bis zu 12 Meter hoch, Abriss zahlreicher Häuser, akustische Käfighaltung für 3000
Haushalte sind die Attribute einer Planung, über die man nur noch den Kopf schütteln kann.
Die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR)
zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen mit ihren über 20.000 Mitgliedern und Tausenden Sympathisanten sind
aufgerufen, den BAHNWAHNSINN zu verhindern und dafür einzutreten, dass der Ausbau der Rheintalbahn so erfolgt,
dass ihn die betroffenen Menschen auch akzeptieren können. Das Alternativkonzept heißt
BADEN 21 - die Lösung für die Europatrasse Rotterdam-Genua am Oberrhein! BADEN 21
heißt für Offenburg ein Güterzugtunnel unter der Stadt - und für das Nördliche Markgräflerland die
Bürgertrasse!
Das Bahnwahnsinns-Thema hat die Kreativität vieler Filmkünstler beflügelt. Kommen Sie und
schauen Sie, wie man mit filmischen Mitteln einem Thema zu Leibe rücken kann, das für die Zukunft unseres
2000-jährigen Kulturraums so immens wichtig ist! Alle Infos zum Filmfestival auf dem Flugblatt
(zum Vergrößern bitte anklicken!):
...und noch mehr unter
www.bahnwahnsinn.de. Die BOHRenden Mitstreiterinnen
und Mitstreiter sind herzlich willkommen! Es gibt sicher viele Anregungen - zur Nachahmung empfohlen.
Das Sprechergremium der IG BOHR
Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus:
Internationaler Bahnlärm-Kongress am 13. und 14. November 2010 (IBK2010) in Boppard am Rhein!
Die Organisation steht! In wenigen Tagen an dieser Stelle mehr mit allen wichtigen Informationen zum Programm,
zur Anreise, Unterbringung und Verpflegung. Wir sagen der Bahnlärmlobby den Kampf an.
Hier schon mal die
erste Pressemitteilung.
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Der 28. April ist der Tag gegen Lärm 2010
Lärm kommt uns teuer zu stehen. Lärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und
Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eine unverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe.
So beginnt die Presseerklärung des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA).
Lesen Sie, was zum Thema "Kostbare Ruhe - teurer Lärm" von der DEGA und anderen Lärmbekämpfern, darunter
die IG BOHR mit "Ohne die Ruhelösung BADEN 21 kein Ausbau der Rheintalbahn", ausgeführt wird.
Der regionale TV-Sender SWR Baden-Württemberg sendet am Tag gegen Lärm um 18.45 Uhr ein Interview
mit dem IG BOHR-Sprecher.
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Aufruf zur Teilnahme am Zweiten Schienenlärmkongress
am 30.4.2010, Freiburg, Aula der Universität
im KG I, 9.00 UHR bis 13.00 Uhr
Für alle Bahnlärmgeplagten und die, die es nach dem Willen von Bund und Bahn werden sollen,
ist dieser Kongress fast schon eine Pflichtveranstaltung. Kommen Sie und informieren sie sich über den
Bahnlärm und seine schlimmen Auswirkungen, aber auch, was man gegen ihn unternehmen kann. Kommen Sie und
nehmen Sie teil, um mit einer möglichst voll besetzten Aula die Brisanz des Bahnlärmproblems am südlichen
Oberrhein zu demonstrieren. Es erwartet Sie
ein
interessantes und informationsreiches Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Die Schweiz macht sich Sorgen
um den nördlichen Anschluss an die NEAT-Tunnel
Dass es nicht so recht vorwärts geht mit dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn im
Streckenabschnitt Offenburg-Basel macht die Schweizer Verkehrspolitiker zunehmend nervös.
Bundesverkehrsminister Ramsauer sieht sich verstärktem Druck ausgesetzt. Dazu erklärt die IG BOHR
klar und deutlich: Wenn gemäß BADEN 21 neu geplant wird, können die Planverfahren zügig abgearbeitet
werden. Viel Vorarbeit dazu wurde bereits geleistet. Für die Antragsplanung der Deutschen Bahn AG sehen
wir schwarz! Vielleicht wird's etwas am St.Nimmerleinstag?
Unsere Schweizer Nachbarn bitten wir um Verständnis, dass die Menschen am südlichen
Oberrhein eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Rheintalbahn fordern. Die
Planungen der Deutschen Bahn AG erfüllen diesen Anspruch auch nicht annähernd. Schweizer Qualität ist in
Deutschland leider nicht in Sicht. Der Schlüssel für eine zügige Ausbauplanung liegt beim
Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn AG. Von ihnen hängt es ab, ob die vielen Milliarden,
die die Schweiz mit dem Bau der NEAT-Tunnel dankenswerter Weise in eine weitsichtige und nachhaltige
Verkehrspolitik investiert hat, zügig refinanziert werden können.
Sehen Sie den ausgezeichneten Filmbericht des Schweizer Fernsehens vom 15. April 2010
zum Südbadischen Bahnlärmprotest:
hier oder
hier.
Lesen Sie auch, was wir an den im Filmbericht zu sehenden Vorstand der NEAT-Aufsichtsdelegation,
Rolf Büttiker, geschrieben haben - leider noch ohne Antwort. Und
lesen Sie die
Antwort von Bundesrat Moritz Leuenberger an die IG BOHR - auch er kommt im Filmbericht mit Schweizer
Demokratieverständnis zu Wort.
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Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) und an die Landesregierung Baden-Württemberg
zur Antwort des BMVBS auf eine Kleine Anfrage der
SPD-Fraktion zum Ausbau der Rheintalb
Das BMVBS als Repräsentant der Bundesregierung hat auf die 26 Fragen der Kleinen Anfrage
Stellung genommen. Lesen Sie hier, was die Bundesregierung zu wichtigen Fragestellungen ausgeführt hat. Aus
Sicht der Bürgerinitiativen der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) sind die
Antworten zum großen Teil mehr als unbefriedigend. Die IG BOHR hat daher in einem
Offenen Brief an das BMVBS zur Kenntnisnahme durch die Landesregierung ihren Unmut
über die Ausführungen des BMVBS zum Ausdruck gebracht. Wir geben hiermit unseren Homepage-Besuchern den
Offenen Brief zur Kenntnis, der in der Region verbreitet wird und zusammen mit einer Pressemitteilung an die
Medien geht. Der in der Antwort an den Tag gelegte Umgang mit den Menschen in der Region am südlichen Oberrhein
ist indiskutabel. Die Bürgerinitiativen der IG BOHR werden dagegen Widerstand leisten und bitten die
mitbetroffenen Amts- und und Mandatsträger um ihre Unterstützung.
Lesen Sie hier die fast unglaubliche Antwort des Eisenbahn-Bundesamts auf den Antrag
eines IG BOHR-Mitglieds zur Verminderung des Bahnlärms. Es ist höchste Zeit, eine menschenverachtende
Gesetzeslage zu ändern! Sie ist nicht vom Himmel gefallen und kein unabänderliches Naturgesetz, sondern von
Menschen gemacht und kann auch von ihnen wieder geändert werden. Rücksichtslosigkeit und Egoismus müssen mit
allen Mitteln bekämpft werden. Dazu ein Spruch auf gut Badisch:
"Skrupelos sot mer nit si. Aber d'Skrupelose skrupelos zu bekämpfe, so skrupelos
mues mer si" (unbekannter Autor).
Die Sprecher der IG BOHR
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Wichtige Ereignisse:
Fackelzug-Schweigemarsch gegen Bahnlärm und politische
Untätigkeit am Ostersamstag, 3. April 2010, in Schallstadt
Zweiter Schienenlärmkongress am 30. April 2010 in Freiburg
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für einen menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn,
der Güterverkehr in den Abend- und Nachstunden hat wieder quälend zugenommen. Der Schutz vor
Güterzuglärm ist nach wie vor völlig unzureichend. Darüber wollen, können und dürfen wir nicht zur Tageordnung
übergehen. Das sind wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig, die schon heute massiv unter dem nächtlichen
Güterzugverkehr leiden. Lesen sie hier
über das Lärmmartyrium einer durch unerträglichen Bahnlärm gequälten Mitbürgerin aus Schallstadt.
Die Rücksichtslosigkeit des Bahn-Managements und die Untätigkeit der politischen Verantwortungs- und
Entscheidungsträger muss immer wieder angeprangert werde. Das wollen wir mit einer von MUT und IGEL
initierten gemeinsamen Aktion erneut tun mit einem Fackelzug und Schweigemarsch
als Kontrastprogramm zum Bahnlärm in Schallstadt am Ostersamstag, dem 3. April 2010, um 20 Uhr:
Die Route des Fackelzugs finden Sie
hier.
Die IG BOHR bittet trotz der ungewöhnlichen Zeit um rege Teilnahme. Das SWR-Ferhsehen hat sich
angesagt. Wir dürfen keine Ruhe geben!
Aufmerksam machen wir auf den Zweiten Schienenlärmkongress, der vom
Regionalverband Südlicher Oberrhein in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg veranstaltet wird:
Freitag, 30. April 2010, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Aula Kollegiengebäude I. Diese Veranstaltung ist
die Fortsetzung des Kongresses am 11. Juli 2007 an gleicher Stelle. Kommen Sie und lassen Sie sich u.a. über die
neusten Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung und die rechtlichen Defizite in der Bekämpfung des Schienenverkehrslärms
informieren.
Hier finden Sie den Flyer mit Programm, weiteren Informationen und der Anmeldung. Bitte pro Teilnehmer/in
eine Anmeldung verwenden!
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Resolution zur Unterstützung der Kernforderung 6 von BADEN 21
"Möglichst alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel"
Die Katzenberg-Kommunen müssen schon seit Jahren den Lärm der Güterzüge
erdulden. Jetzt zeichnet sich mit der Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels die Chance auf
eine nachhaltige Lösung des Problems ab: Güterzüge durch den Katzenbergtunnel!
Diese Chance muss durch die Schaffung der baulichen und betrieblichen Voraussetzungen
konsequent genutzt werden. Politik und Bahn sind aufgerufen, den Weg für die Problemlösung frei zu machen.
Die Kommunen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen mit ihren Ortschaften haben eine
Resolution zu Papier gebracht, die eindringlich
aufzeigt, was zu tun ist, damit für die Menschen der Isteiner Klotz-Gemeinden das Bahnlärmmartyrium ein
Ende hat.
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR freuen sich über diese Resolution und unterstützen
sie nach Kräften. Machen auch Sie mit und sammeln Sie Unterschriften!
Unterschriftenlisten bitte senden an:
Rathaus Bad Bellingen
Rheinstraße 25
79415 Bad Bellingen
Fax 07635-811939
wiedemann@gemeinde.bad-bellingen.de.
Die IG BOHR bedankt sich bei Ihnen für die Unterstützung eines sehr wichtigen
Anliegens der Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm am Südlichen Oberrhein.
i.A. Roland Diehl, Sprecher
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An Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer, MdB
und Herrn Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Berlin)
Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Staatssekretär,
für die Trassenführung und -ausführung beim viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn
trägt nicht die Bahn in erster Linie Verantwortung, sondern die Politik. Die politischen
Entscheidungsträger für dieses Jahrhundertprojekt, vornehmlich Sie, sind in dieser zentralen
Frage ihrer Verantwortung bisher nicht gerecht geworden. Das Land würde 50 Prozent der Mehrkosten
für die Alternativplanung BADEN 21 bestreiten, der Bund allerdings dürfe die andere Hälfte nicht
übernehmen. Aus rechtlichen Gründen, wie Sie verlauten ließen. Den Bürgern ist das nicht zu vermitteln.
Lesen Sie hier mehr.
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FREIBURG. Die Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) will die
Tatenlosigkeit der Bundespolitik bei der Planung des dritten und vierten Gleises zwischen Offenburg und
Weil nicht weiter hinnehmen. "Die jüngste Sitzung des Projektbeirats am 28. Januar in Berlin hat
gezeigt, dass das Wirtschaftsunternehmen Deutsche Bahn AG sich bei der Verwirklichung seiner Pläne
darauf verlassen kann, dass sich der Bund auf eine längst veraltete und menschenverachtende Gesetzeslage
zurückzieht. Die Bürger bezahlen gleich dreifach: Erst die Projektkosten mit ihren Steuern, dann die
Billigplanung mit dem Wertverlust ihrer Immobilien, dann auf Generationen hinaus mit ihrer
Gesundheit" erklärten die Sprecher der IG BOHR bei einem Pressegespräch am Donnerstag in Freiburg.
In den kommenden Sitzungen des Projektbeirats müssten die Vertreter der Region und der Landesregierung
daher mit wesentlich mehr Selbstbewusstsein und fordernd an die Adresse der politischen Entscheidungsträger
auftreten.
"Das war ein klarer Verstoß gegen die Vereinbarungen im Projektbeirat und ein Wortbruch der
Politik", ist die einhellige Meinung des IG BOHR-Sprechergremiums. So sei in der ersten Sitzung des
Projektbeirats am 5. Oktober 2009 in Berlin vereinbart worden, dass kein Planfeststellungsbeschluss ergehen
und keine Finanzierungsvereinbarung geschlossen werden darf, bevor der Projektbeirat die einzelnen
Planungsabschnitte abschließend beraten hat. In klarem Gegensatz dazu steht nun die Entscheidung der Bahn
und des Bundes, den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 9.2 Weil/Haltingen herbeizuführen.
Mit dieser Vorgehensweise, so die Einschätzung der IG BOHR-Verantwortlichen, hätten der Bund und die
Deutsche Bahn die Glaubwürdigkeit des Projektbeirats massiv untergraben. Die IG BOHR will daher in
Weil bei einer Protestveranstaltung das inakzeptable Verhalten des Bundes und der Bahn zum Thema machen.
Die Sprecher der IG BOHR warnten außerdem die neue Bundesregierung, die Vereinbarung im
Koalitionsvertrag, den Schienenbonus abzuschaffen, unter den Tisch fallen zu lassen: "Die Abschaffung
des Schienenbonus kann genauso schnell erfolgen wie die Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes
für das Hotelgewerbe. Und die Abschaffung des Schienenbonus ist ebenso in der Koalition vereinbart.
Die Regierung muss dies jetzt einlösen, sonst verwirkt sie alle Glaubwürdigkeit bei diesem Projekt - und die
Quittungen werden mit jeder Wahl ausgestellt. Erst bei der Landtagswahl, dann wieder bei der
Bundestagswahl."
Die Signale aus dem Bundesverkehrsministerium lassen jedoch vermuten, dass es damit wohl
nicht ernst gemeint sei, obwohl jeder wisse, dass der Schienenbonus längst überholt und seine Begründung
eine Verhöhnung der Bevölkerung sei. "Durch die Abschaffung des Schienenbonus treten die wahren Kosten
einer Infrastrukturmaßnahme zutage, nicht die Mehrkosten", betonte Roland Diehl. Dann hätten die sog.
Mehrkosten endlich eine gesetzliche Grundlage. Die bisherige Lärmschutzgesetzgebung könne wortwörtlich
genommen werden: Sie schützt den Bahnlärm vor den Bürgern, aber nicht die Bürger vor dem Bahnlärm.
Die IG BOHR erwartet daher, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer sich nun umgehend "vor Ort"
mit Staatssekretär Scheurle über das wichtigste deutsche Schienenbauprojekt informiert. Das würde
ihm auch einen persönlichen Eindruck von der Seriosität und der Entschlossenheit des oberrheinischen
Widerstands gegen die unsäglichen Bahnpläne verschaffen.
Die IG BOHR erwartet von der Landesregierung darüber hinaus, dass sie den Druck in den
Verhandlungen erhöht. Gerade angesichts der eklatanten Fehlplanung für das dritte und vierte Gleis
könne es hier keine Kompromisse geben: Eine ursprünglich reine Personenverkehrstrasse sei ohne jede
Umplanung zu einer Güterzugtrasse einmaligen Ausmaßes umfunktioniert worden. "Das ist ein
planerischer Skandal ohnegleichen", betonte Manfred Wahl. Von den dafür Verantwortlichen habe nur das
Land Einsicht gezeigt mit seiner Unterstützung von BADEN 21 und seiner Zusage einer substantiellen
Finanzierung dieses Konzepts. Sollten Bund und Bahn sich dieser unerlässlichen Korrektur ihrer Planung
nicht stellen, bliebe aus der Sicht von IG BOHR und der Region nur eines: "Durchsetzen eines
völligen Planungsstopps und einer Neuplanung einer Trasse, die auch das Vermögen, die Gesundheit und
das Leben der Menschen am Oberrhein berücksichtigt", so Wahl.
Nach Ansicht der IG BOHR habe der Gesprächsverlauf in Berlin gezeigt, dass der Primat
der Politik mehr denn je gefordert sei. "Es ist ein Skandal, dass die Deutsche Bahn als Wirtschaftskonzern,
der auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, immer noch Privilegien aus der Zeit als Staatsbahn
genießt", erklärte Roland Diehl. Dass die Vertreter der Landespolitik sich von den Herren am Nasenring
durch die Arena führen und sich die Vertreter der Bundespolitik für die Zwecke der DB instrumentalisiert
ließen, sei beschämend gewesen. Der Bahn müsse daher der Status des "Staates im Staat" genommen
werden.
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Liebe BOHRende EinwenderInnen und EinwendungssammlerInnen,
einen Tag nach Ende der Einwendungsfrist hat es das Regierungspräsidium Freiburg mit
einer Pressemitteilung amtlich
gemacht: Unser und unser MitstreiterInnen Fleiß hat sich ausgezahlt! Wir können auf sage und schreibe
52.000 Einwendungen stolz sein - ein erneutes klares Zeichen, dass im BOHR-Land von
Offenburg bis Weil die Antragstrasse der Deutschen Bahn AG keine Chance hat. Wir können im
Projektbeirat mit noch mehr Rückenwind aus der Bevölkerung für unsere Forderung nach einem
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Ausbau der Rheintalbahn eintreten.
Wir sind das Volk! Etwas anderes als BADEN 21 ist für die Region am südlichen Oberrhein nicht
vorstellbar.
Allen BOHRerInnen, die zu der stolzen Zahl beigetragen haben, unser allerherzlichster Dank!
Es war ein hartes Stück Arbeit, das uns Zeit und Kraft gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt!
Über 170.000 Einwendungen gegen eine rücksichtslose Bahnplanung gehen hinaus in die Welt und werden ihre
Wirkung nicht verfehlen. Bleiben wir weiter hatnäckig und beharrlich am Ball - ohne uns kann die Rechnung
nicht aufgehen.
Mit BOHRenden Grüßen
Die Sprecher der IG BOHR
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Einwendungsendspurt
Im Rahmen der Offenlage der Bahnpläne im Streckenabschnitt 8.2 March-Schallstadt endet die
Einwendungsfrist am Donnerstag, dem 3. Dezember 2009 24 Uhr. Bis dahin müssen alle Einwendungen beim
Regierungspräsidium Freiburg eingegangen sein. Liebe Mitbürgerinen und Mitbürger, die Sie nicht im Umfeld
dieses Abschnits wohnen, können eine mittelbare Einwendung machen, indem Sie den Erhalt der Freiburger
Naherholungslandschaft und die Sicherstellung der Integrität von BADEN 21 fordern. Als Hilfe stellen wir
Ihnen eine Mustereinwendung zur Verfügung, die Sie
so verwenden oder beliebig abändern und ausgestalten können.
Helfen Sie mit, unsere Region am Südlichen Oberrhein lebens- und liebenswert zu
erhalten! Erteilen Sie der Rücksichtslosigkeit eine Abfuhr!
Engagieren Sie sich mit uns für einen menschenverträglichen, umweltgerechten und
zukunftstauglichen Ausbau der Rheintalbahn für uns selbst und unsere Nachkommen! Machen Sie mit Ihrer
Einwendung mit!
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR
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Großkundgebung der IG BOHR auf dem Freiburger Rathausplatz:
Ein großer Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Die Vorstände der in der IG BOHR vereinigten Bürgerinitiativen danken allen ihren Mitgliedern
sowie allen Bürgerinnen und Bürgern fürs Mitmachen und Mitdemonstrieren für einen menschenverträglichen,
umweltgerechten und zukunftstauglichen Ausbau der Rheintalbahn. Mit unserer eindrucksvollen Präsenz - die
Farbenpracht, die vielen originellen Schilder und Transparente, die akustische Untermalung, unterstützt von der
Markgräfler Blasmusik, dem Musikverein Mengen und der Guggemusik Tiengen; allen Musikerinnen und Musikern unser
allerherzlichster Dank für das sehr engagierte Mitmachen! - konnten wir wiederum ein unüberseh - und unüberhörbares
Zeichen setzen: Wir sind das Volk, und mit uns nur BADEN 21 mit seinen 6 Kernforderungen!
Gegen uns: Nichts!
Bemerkens- und dankenswert auch die eindrucksvolle Unterstützung unseres Anliegens durch unsere
Gastredner Staatsekretär Gundolf Fleischer als Vertreter der Landesregierung, Freiburgs Oberbürgermeister Dr.Dieter
Salomon, den Präsidenten des Regionalverbands Südlicher Oberrhein Otto Neideck und Landrätin Dorothea
Störr-Ritter für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Zusammen mit der beeindruckenden Zahl von Amts- und
Mandatsträgern, die sich auf der Kundgebungsbühne einfanden, machten sie deutlich, dass auch die offizielle Region
hinter den Forderungen der Bürgerinnen und Bürger am südlichen Oberrhein steht. Lesen und betrachten Sie die ersten
Reaktionen in der Presse (Badische Zeitung - Textmeldung,
Badische Zeitung - Bildergalerie) sowie einige private Impressionen
(
http://www.holzi-freiburg.de/html/bahnausbau.html).
Mit Freude und Dankbarkeit für ihre Solidarität konnten wir auch ein gemeinsames
Grußwort der Kirchen von
Ezbischof Dr. Robert Zollitsch und dem evangelischen Landesbischof Dr. Ulrich Fischer verlesen (ausführliche
Presseschau und Bildergalerie folgen).
Lassen Sie uns mit dieser tollen Veranstaltung als Zeichen unserer Solidarität am Oberrhein im
Rücken beharrlich und hartnäckig unser Ziel weiterverfolgen! Die große Zahl der an einem Strang ziehenden wird
stetig größer, unsere Geduld aber immer kleiner. Die Politik muss jetzt endlich klare Zeichen setzen!
Bundes- und Landesregierung, Bundestag und Landtag bestimmen die Richtung, in die es zu gehen hat - und nicht das
Eisenbahnbundesamt und schon gar nicht die Deutsche Bahn AG. Mit unseren Steuergeldern wird die Rheintalbahn
ausgebaut, und die Planung dafür muss dem Geldgeber - also uns, der Bevölkerung - gefallen. Die Bahn hat sich an die
Region anzupassen - und nicht umgekehrt. Großkundgebungen und andere Aktionen - und keine Fortschritte - wird es
so lange geben, bis diese Erkenntnis in allen entscheidenden Köpfen angekommen ist.
Wie heißt es im Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland?
Jawohl, Sie haben Recht: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ..."
Denken Sie immer daran: Wir sind das Volk!
Das Sprechergremium der IG BOHR
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Mit BADEN 21 steh'n wir ein: Für Solidarität am Oberrhein!
Liebe MitBOHRerInnen,
nach Offenburg, Freiburg, Lahr jetzt wieder Freiburg! Alle Jahre wieder steigt die
Großkundgebung der IG BOHR für eine bessere Bahnplanung am südlichen Oberrhein und gegen den
Bahnlärm. Das machen wir so lange, bis BADEN 21 - unsere Anrwort auf den Lärmterror der Güterzüge - unter Dach und
Fach ist.
Die Region trifft sich am Samstag,
dem 14. November 2009, auf dem Freiburger Rathausplatz.
Teilnehmen ist Ehrensache! Wie läuft's ab? Wer spricht? Das komplette
Programm enthält das
Flugblatt zur Großkundgebung.
Beachten Sie bitte die Anlaufstationen für den Sternmarsch: Die Teilnehmer aus Offenburg (BI Bahntrasse),
Lahr (BI Abatra), Mahlberg (BI Bahnlärm) und Ringsheim (BI Bahn) treffen sich auf dem Europaplatz (rote Gruppe),
die Teilnehmer aus Herbolzheim-Kenzingen (BI Bürgerprotest Bahn) und Freiburg (IGEL) auf dem Konzerthausplatz
(grüne Gruppe), die Teilnehmer aus dem Markgräflerland (MUT, BILB) ebenfalls auf dem Konzerthausplatz (blaue Gruppe),
alle bis spätestens 13.15 Uhr. Machen Sie und Ihre Familie mit! Machen Sie mit uns allen deutlich:
An BADEN 21 mit seinen sechs Kernforderungen
- Ein Güterzugtunnel mit einer zweigleisigen Röhre für Offenburg.
- Eine zweigleisige Güterzugtrasse entlang der BAB 5 zwischen Offenburg und Riegel mit optimalen
Lärmschutz für diese Trasse.
- Mittel- und Teiltieflagen mit lokal verstärkten Lärmschutzmaßnahmen an der vorgesehenen BAB
5-parallelen Güterzugtrasse von Riegel bis Mengen.
- Eine teilgedeckelte Tieflage der Güterzugtrasse von Mengen bis südlich Buggingen
(Bürgertrasse.
- Eine gedeckelte Tieflage der Güter- und Fernverkehrstrasse in Weil-Haltingen.
- Eine Streckenführung, die es gestattet, dass möglichst alle Transitgüterzüge zur Schonung der
Isteiner Klotz-Gemeinden durch den Katzenbergtunnel fahren können und dass dadurch auf der Rheintalstrecke
ein 30-min. Takt für die Regio-S-Bahn Freiburg – Basel möglich wird.
geht kein Weg vorbei!
Liebe MitBOHRerInnen, und noch etwas erfordert Ihre Aufmerksamkeit: Die Unterstützung der
Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Streckenabschnitt 8.2 March-Schallstadt, für den sich die Pläne der Bahn
gerade in der Offenlage befinden, brauchen Ihre Solidarität! Bitte unterstützen Sie das
"PROJEKT 150.000" mit Ihrer Einwendung gegen eine Ausbauplanung, die in jeder
Hinsicht völlig inakzeptabel ist. Die Lösung des Güterzug-Lärmproblems der Deutschen Bahn AG
ist nicht die 16. Bundesimmissionsschutz-Verordnung, sondern sie heißt BADEN 21! Richten Sie
Ihre Einwendung an das Regierungspräsidium Freiburg. Wir helfen Ihnen mit einer
Mustereinwendung. Weitere Hilfen finden Sie bei IGEL
(www.igel-breisgau.de) und MUT
(www.mut-im-netz.de).
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Die Bürgerinitiativen der IG BOHR entfachen am 18. September 2009
mit Warnfeuern in Sichtweite zum Bahnkörper zwischen Offenburg und Weil am Rhein einen symbolischen
Flächenbrand mit dem Ziel, vor der Bundestagswahl nochmals dringend an die Verantwortungs- und
Entscheidungsträger der Politik und der Deutschen Bahn AG zu appellieren:
- Stoppen Sie unverzüglich alle Verfahren, die einer menschen- und
umweltfeindlichen Ausbauplanung der Rheintalbahn Vorschub leisten.
- Bringen Sie eine Neuplanung gemäß den 6 Kernforderungen von
BADEN 21 auf den Weg
- Sorgen Sie dafür, dass dies mit Respekt, Fürsorge, Verantwortung und
Kooperation für und mit den betroffenen Menschen geschieht.
- Bilden Sie dafür einen Projektbeirat, in dem die oberrheinischen
Bürgerinitiativen als Initiatoren und Motor des Bürgerprotests gegen die elenden Bahnpläne mit ihrer
Kompetenz vertreten sind.
"Güter auf die Schiene" ist eine gute Politik, die aber vergisst, dass mit den
vielen Güterzügen der Schienenverkehrslärm exorbitant angestiegen ist. Die ach so
umweltfreundliche Bahn ist heute in der Fläche die größte akustische Umweltverschmutzerin
in Deutschland, insbesondere in der Nacht, wenn der Güterzuglärm seine verheerende Wirkung auf die
schlafenden Menschen entfalten darf. Daran wird sich wegen des lauten rollenden Materials und der
ungerechtfertigten Privilegierung des Schienenlärms durch den Gesetzgeber auf Jahrzehnte nichts ändern.
Neben dem Lärm und seinen Folgeschäden sind die eklatanten, schon längere Zeit bekannten und verharmlosten
Sicherheitsmängel der Bahn mit der Katastrophe von Viareggio als Menetekel für die
Menschen am südlichen Oberrhein zu einem unverantwortlichen Sicherheitsrisiko geworden. Da Abhilfe auf
Jahrzehnte nicht in Sicht ist, kann es nur eine Lösung geben:
Güterzüge raus aus Wohnbebauung bzw. runter in die (gedeckelte) Tieflage!
Es muss endlich Schluss sein mit der Antragstrasse
der Deutschen Bahn AG am südlichen Oberrhein!
Wo und wann brennen die Warnfeuer?
BILB Weil-Haltingen
20 Uhr Warnfeuer auf einem Grundstück ca. 100m neben dem Bahnkörper zwischen Weil am Rhein-Haltingen
und Eimeldingen
MUT Nördliches Markgräflerland
19 Uhr Kundgebung vor dem Rathaus in Bad Krozingen-Tunsel
Fackelzug zur Feuerstelle vor Tunsel zwischen B3 und Bahndamm an der Kreisstraße K4938
20 Uhr Anzünden des Warnfeuers
IGEL Freiburg und Umlandgemeinden
Warnfeuer am P+R-Platz Zubringer Mitte
18:30 Uhr öffentliche IGEL-Sitzung in Umkirch Gemeindesaal / Schule
20:30 Uhr Eintreffen am Feuerplatz (7-GehMinuten - ggf. mit Fackeln)
20:45 Uhr Kundgebung am Warnfeuer-Platz
21:00 Uhr Anzünden des Warnfeuers
Bi Bürgerprotest Bahn Herbolzheim-Kenzingen
Kenzingen:
20 Uhr Fackelmarsch vom Kenzinger Kino
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers an der Feuerstelle zwischen Kenzingen und Hecklingen
Herbolzheim:
20 Uhr Fackelmarsch vom Posthorn (Eisenbahnstraße)
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers an der Feuerstelle Im Brünnleswinkel (nahe Fa. Sagner Bau,
leztes Grundstück in der Straße)
BI Bahn Ringsheim
7. Warnfeuer
Weidegrundstück neben Gasthof Bahnhöfle
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers
ABATRA Lahr
Ab 19:00 Uhr nördlich vom Bahnhof Lahr, auf der alten Verbindungsstraße B3-Hugsweier.
Heute: "Zwischen den Wegen". Zugang zur Westseite der Gleise: hinter dem Hugsweierer
Friedhof bis zum Gleis!
Anzünden des Feuers ca. 20 Uhr.
BI Bahntrasse Offenburg
20:00 Uhr Treffpunkt Gustaf-Ree-Anlage beim Mauermonstrum
Anzünden des/der Warnfeuer: "Aktion im Herzen unserer Stadt"
"Erleuchtung von Bahn und Politik" - Kundgebung mit Erleuchtung des
Bahngrabens von der Zähringerbrücke bis zur Unionbrücke
Es freuen sich auf großen Zulauf: Die Bürgerinitiativen der IG BOHR
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BOHRende Feuer lodern als Warnung gegen die
Missachtung elementarer Bürgerinteressen
Weithin sichtbar waren in den vergangenen Wochen diverse Warnfeuer
entlang des Gleiskörpers der Rheintalbahn. Sie loderten als Warnung an alle mit dem Ausbau
der Rheintalbahn befassten Verantwortungs- und Entscheidungsträger:
So nicht! Dank an die Organisatoren und die MitBOHRerinnen und MitBOHRer,
die eine sommernächtliche flammende Botschaft in die Landschaft am südlichen Oberrhein
hinaus sandten: So nicht, sondern BADEN 21!
Dass der viergleisige Ausbau der Schienenstrecke durch die Region am
südlichen Oberrhein notwendig ist, im öffentlichen Interesse liegt und dem Gemeinwohl
dienen soll, ist unbestritten. Dass aber die Region im öffentlichen Interesse ruiniert
werden soll, das geht den Südbadenern dann doch zu weit. Mit dem Alternativkonzept
BADEN 21 der IG BOHR wird ein gangbarer Weg zum Ausgleich der Interessen
aufgezeigt.
Deshalb gilt mit aller Vehemenz:
Ohne BADEN 21 wird es nichts mit dem Ausbau der Rheintalbahn!
Die Zusatzkosten für die Akzeptanz des Bahnausbaus durch die Südbadener
sind aus dem Solidarbeitrag aller Bundesbürger (= Steuergeld) zu finanzieren, die die
Entlastung der Straßen vom Güterverkehr genießen können, aber keine Lärmlasten zu tragen
haben. Auch die Deutsche Bahn AG muss sich angemessen an diesen Kosten beteiligen, will
sie in absehbarer Zeit an die Milch ihrer besten Melkkuh herankommen!
Mit dem "So nicht!" verbunden ist die
Forderung nach einem sofortigen Stopp aller laufenden Planverfahren zwischen
Offenburg und Weil am Rhein und einer umfassenden menschenverträglichen, umweltgerechten
und zukunftsfähigen Neuplanung gemäß BADEN 21!
Für die Begleitung dieser Neuplanung ist ein kompetenter Projektbeirat erforderlich.
Anlässlich des "Vorgipfels" von Bund und Land wurde die Einrichtung eines
solchen Beirats angekündigt, allerdings noch ohne genauere Festlegung seiner
Zusammensetzung und seiner Aufgaben. Dass die IG BOHR als Initiator des Protests am
südlichen Oberrhein und als Motor für BADEN 21 in diesem Beirat vertreten ist, versteht
sich von selbst. Auf dem nächsten "echten Bahngipfel" müssen jetzt Nägel mit
Köpfen gemacht werden. Es muss ein ehrlicher Kostenvergleich Antragstrasse - BADEN 21 auf
den Tisch. Der zügige Ausbau der Rheintalbahn mit Akzeptanz durch die betroffene
Bevölkerung ist im höchsten Bundes-, Landes- und Bahninteresse. Daher muss Einigung über
die Kostenverteilung erzielt werden
(lesen Sie dazu das Ergebnis einer Studie der IHK Region Stuttgart vom Juni 2009
und die
Pressemitteilung der IG BOHR dazu!). Dass jetzt endlich Schluss sein muss mit der
Antragstrasse der Deutschen Bahn AG ergibt sich aus dem enormen Gefahrenpotenzial
aufgrund des maroden Achsmaterials der Güterzüge, die nach wie vor durch die Wohngebiete
rollen: Eine Plausibilitätsrechnung zu Radsatzwellenbrüchen zeigt, dass pro Jahr
mit der Wahrscheinlichkeit eines Achsbruchs pro Jahr auf der Strecke Appenweier-Basel zu
rechnen ist. Güterzüge raus aus der Wohnbebauung, damit ein Unfall nicht zur
Katastrophe wird!
Die BOHRende Warnung an Politik und Bahn findet noch vor der Bundestagswahl
ihren Höhepunkt mit einer
simultanen Warnfeueraktion aller
oberrheinischen Bürgerinitiativen der IG BOHR
am Freitag, dem 18. September 2009!
Gleichzeitig werden an diesem Tag ab 20 Uhr acht Warnfeuer brennen, verbunden mit einer
Demonstration für die Botschaft:
BADEN 21 oder nichts!
Bitte diesen Termin vormerken und frei halten!
Und die nächste Großveranstaltung der IG BOHR wirft ihre Schatten voraus:
Großkundgebung für BADEN 21
am Samstag, dem 14. November 2009,
auf dem Rathausplatz in Freiburg mit viel Prominenz.
Bitte diesen Termin unbedingt vormerken!
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Die Politik hat sich bewegt - das erste Spitzengespräch war aber noch kein Bahngipfel
Unser südbadischer Lärmprotest hat inzwischen zum wiederholten Male die überregionale
Presse erreicht: Badischer Volkszorn gegen Ausbau einer Bahnstrecke titelte die Frankfurter
Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 15. Juli 2009. Sicherlich nicht unbeeindruckt von unseren
Protesten gegen eine inakzeptable Planung und unserem beharrlichen Eintreten für eine Mensch und
Umwelt schonende DB-Trasse durch unsere gesegnete Region am südlichen Oberrhein hat sich die
Politik bewegt: Das erste Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Günther Oettinger
und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 10.7.2009 verdient zwar noch nicht das Prädikat
"Bahngipfel", ist aber hoffentlich der Auftakt für eine Reihe von Spitzengesprächen
mit konkreten Ergebnissen im Hinblick auf eine Neuplanung im Sinne von BADEN 21 mit unserer
Bürgertrasse. Das Land hat seine starre Haltung aufgeben und ist zu einer Mitfinanzierung
des Qualitätszuwachses bereit. Konkretes Ergebnis ist ferner die Einrichtung eines Projektbeirats,
der das weitere Geschehen begleiten soll.
In einem Schreiben an den
Herrn Ministerpräsidenten unseres Landes Günther Oettinger und den
Bundesminister für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklun Wolfgang Tiefensee haben die Bürgerinitiativen der IG BOHR ihre Vorstellungen zum
weiteren Vorgehen konkretisiert:
Lesen Sie hier, wie der Weg zum Ziel aussehen muss! Ohne die Kompetenz der
Bürgerinitiativen, die mehrfach bewiesen haben, dass sie mit den Bahnplanern auf Augenhöhe diskutieren
können und die Fallstricke ihrer Planungen durchschauen, ist ein menschenverträglicher,
umweltgerechter und zukunftsfähiger Ausbau der Rheintalbahn nicht vorstellbar.
Der Königsweg zum akzeptablen Ausbau der Rheintalbahn geht nur über BADEN 21 mit seinen 6
Kernforderungen. Alles andere ist nicht zielführend. Wer von Prioritäten faselt oder glaubt,
die Solidarität der Bürgerinitiativen am südlichen Oberrhein auf die Probe stellen zu müssen,
ist auf dem Holzweg. Wir Bürgerinitiativen der IG BOHR haben den südbadischen Lärmprotest ins Leben
gerufen, um unsere elementarsten Lebensinteressen für uns und unsere Nachkommen zu wahren.
Wir werden ihn erst beenden, wenn unser Ziel erreicht ist:
BADEN 21 ohne Wenn uns Aber!
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Wer Ernst genommen werden will, muss auch Ernst machen.
Unter diesem Motto standen die Protestaktionen von
MUT e.V. am 30.6. und 7.7.2009 in Hausen bzw. Seefelden. Damit
wollten wir unserer Forderung "Keine weiteren Erörterungen vor dem
Bahngipfel" Nachdruck verleihen. Angesichts der Verhältnisse am
Mittelrhein nimmt mit der Fortsetzung der Erörterungen der Leidensdruck für die
Bevölkerung am südlichen Oberrhein zu, die bei Durchsetzung der Bahnplanungen
hier gleiche Verhältnisse wie dort befürchten. Diesen Leidensdruck müssen wir
an diejenigen weitergeben, die die Zumutung verhindern können: An unsere
politischen Verantwortungs- und Entscheidungsträger!
Offensichtlich muss der Leidensdruck noch größer werden, damit diese auch
wollen! Unser Protest hat einen empfindlichen Nerv getroffen, wie u.a. auch
das große Medieninteresse zeigt. Allen, die dazu beigetragen haben,
gilt unser herzlicher Dank. Besonders gefreut haben sich die MUTigen
über die Anwesenheit unserer Mitstreiter von der IG BOHR
und ihre Solidaritätsadressen. Wir alle haben es für uns und unsere
Nachkommen getan!
Was soll der Bürger tun, wenn alle seine berechtigten
Forderungen in den Wind geschlagen werden? Wenn die Versprechungen
ranghoher Politiker nicht eingehalten werden? Er muss sein Schicksal selbst
in die Hand nehmen, wenn seine elementarsten Lebensinteressen bedroht sind.
Das ist manchmal vielleicht nicht legal, legitim ist es allemal, für
BADEN 21 zu kämpfen. BADEN 21
hätte nur Gewinner: Der Bund stellt Europa eine zukunftsfähige
Güterverkehrsmagistrale zur Verfügung, die Bahn könnte eine qualitativ
herausragende, hoch profitable Schienenstrecke betreiben und das Land hätte
Unheil von seinen Einwohnern abgewendet. Mit der Antragstrasse gäbe es nur
Verlierer, besonders die Bevölkerung am südlichen Oberrhein.
Wir verkennen nicht die Leistungen der Rech AG,
die mit großem Engagement des Regierungspräsidiums Freiburg die unter
BADEN 21 zusammengefassten 6 Kernforderungen der
Bürgerinitiativen für eine akzeptable Bahntrasse am südlichen Oberrhein
aufgegriffen, ausgearbeitet und nachgewiesen hat, dass BADEN 21 technisch
und betrieblich machbar ist, dem Umweltrecht nicht entgegensteht
und damit grundsätzlich genehmigungsfähig ist. Die identifizierten
Mehrkosten - die noch ungeprüft sind - sind der Preis für den
Qualitätszuwachs der Strecke, die dadurch überhaupt erst akzeptabel wird.
Wir sind der Landesregierung außerordentlich dankbar, dass sie sich hinter
die 6 Kernforderungen der Bürgerinitiativen gestellt hat.
Eine entsprechende Regierungsvorlage für den schon
länger angekündigten Bahngipfel liegt seit Anfang Februar 2009 vor.
Der Bahngipfel lässt allerdinges seither auf sich warten. Er ist inzwischen
zum Mythos geworden, das Gezerre um ihn zum Kasperletheater verkommen.
Der Glaube an die Ernsthaftigkeit der politischen Bemühungen von Bund,
Bahn und Land, einen 2000jährigen Kulturraum am südlichen Oberrhein vor dem
Ruin zu bewahren, ist dahin. Herr Oettinger, Herr Tiefensee, Herr Grube -
bitte stellen sie ihn wieder her, indem Sie sich schnellstens
zusammenfinden, am besten in einem Ort im mittleren Rheintal, z.B. St.
Goarshausen oder Kaub, damit Sie am eigenen Leib erfahren, wovon wir reden.
Als erstes Ergebnis erwarten wir die sofortige Einstellung aller
Erörterungen, damit die folgenden Spitzengespräche in Ruhe stattfinden
können.
Makabre Ironie des Schicksals: Am Tag der Protestaktion
in Hausen geschieht in Viareggio eines der schlimmsten Güterzugunglücke.
Die Katastrophe hätte genauso gut in Offenburg, Lahr oder sonstwo auf der
Rheintalbahn geschehen können! Die Erörterung in Herbolzheim im Juli 2008 hat
deutlich gemacht, das es seitens der DB AG kein hinreichendes
Sicherheits- und Katastrophenkonzept gibt. Es genügt nicht, dass das
EBA vor rostigen Güterzugachsen warnt. Es muss vielmehr seiner Aufsichtspflicht
genügen und die entsprechenden Waggons aus dem Verkehr ziehen. Der RP soll sich
von der DB AG nachweisen lassen, dass ein Unfall wie in Viareggio auf der
Rheintalbahn nicht die verheerenden Folgen wie dort entfalten kann.
Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, muss das Planfeststellungsverfahren
sofort eingestellt werden. Wer hochbelastete Güterzugtrassen
durch dichte Wohnbebauung plant, befürwortet und genehmigt,
handelt in menschenverachtender Verantwortungslosigkeit.
Lesen Sie dazu das
Solidaritätsschreiben
unseres Mitstreiters vom Mittelrhein, Frank Gross!
Zuletzt noch eine tolle Info: Beamter des RP hat in einem Gespräch
erklärt, die Möglichkeit einer Katastrophe wie in Viareggio z.B. in
Herbolzheim sei ja nichts "Echtes" sondern "nur ein
Risiko". Dazu fällt einem nichts mehr ein.
Dass der südbadische Lärmprotest für einen
menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn über die Region hinaus für
Aufmerksamkeit sorgt, dafür steht die Resonanz in den Medien.
Die
Ausführungen in SWR4 Radio Breisgau
hören Sie hier und die
Beiträge der Presse lesen Sie
hier! Den
Film dazu zeigt die
Landesschau BW (abrufbar im 7-Tage-Rückblick von BW aktuell!)
Bitte schauen Sie sich auch unsere
Bildergalerie an!
Mit Baden 21 steh'n wir ein:
Für Solidarität am Oberrhein!
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Liebe MitBOHRerInnen,
unser MUTiger Protest gegen den menschenverachtenden Ausbau der Rheintalbahn
am vergangenen Dienstag in Hausen war ein voller Erfolg:
Der aus unserer Sicht völlig überflüssige Nacherörterungstermin zum
Streckenabschnitt 8.3 Bad Krozingen-Heitersheim wurde abgesagt.
Damit wir im MUT-Land nicht auf halbem Wege stehen bleiben:
Kommen Sie bitte am kommenden Dienstag, dem 7. Juli
2009, nochmals zu einer großen Protestkundgebung nach Seefelden! Bitte finden
Sie sich möglichst ab 7 Uhr vor der Winzerhalle in Seefelden ein, damit wir
erneut deutlich machen, was dringend erforderlich ist: Vor dem Bahngipfel darf
es keine weiteren Erörterungen geben, die den Weg zu inakzeptablen
Planfeststellungsbeschlüssen ebnen.
Wir kämpfen für die Bewahrung unserer elementarsten
Lebensinteressen und die unserer Nachkommen. Mit BADEN 21 einschließlich der
Bürgertrasse haben wir eine Lösung, die diese Interessen mit dem Gewinnstreben
der Deutschen Bahn in Einklang bringt. Wer diese Lösung aus fadenscheinigen
Gründen nicht akzeptieren will, fordert uns heraus. Wir handeln in Notwehr!
Bitte handeln Sie, Ihre Verwandschaft, Nachbarn, Freunde, Bekannte,
Arbeitskollegen mit! Wir dürfen keine Erörterung zur Mensch und Umwelt
verachtenden Antragstrasse der Bahn vor dem Bahngipfel mehr zulassen.
Wir sehen uns am Dienstag, 07. Juli, ab 07:00 Uhr vor der
Winzerhalle in Seefelden, um deutlich zu machen, wofür wir seit nun fast 7
Jahren kämpfen: Nur BADEN 21 ist akzeptabel! Es liegt an uns,
dass wir unser nachgewiesenermaßen technisch und betrieblich machbares, mit dem
Umweltrecht vereinbares und damit grundsätzlich genehmigungsfähiges
Alternativkonzept zu den menschenfeindlichen Bahnplanungen gemeinsam
verwirklichen! Wer nach Viareggio den Neubau von Güterzugtrassen durch dicht
bebaute Wohngebiete plant, fordert und unterstützt, handelt in
menschenverachtender Verantwortungslosigkeit. Wenn die DB AG nicht nachweisen
kann, dass ein Unfall wie in Viareggio in unserer Region nicht geschehen kann,
dann ist jede weitere Erörterung hinfällig.
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
MUTiger Aufruf:
Nach unserem beeindruckenden Bahnprotest in Hausen: Auf geht's nach
Buggingen-Seefelden!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vom 7. bis 9. Juli 2009 soll in der Seefelder Winzerhalle die
völlig inakzeptable Planung der Bahn zum 3. und 4. Gleis weiterverhandelt
werden, obwohl es nachweislich mit der Bürgertrasse die weitaus bessere
Alternative gibt!
Die Politik in Bund und Land hält ihr Versprechen, der
Alternativplanung "BADEN 21" der Region am südlichen Oberrhein auf
einem Bahngipfel zum Durchbruch zu verhelfen, nicht ein!
Jetzt ist es so weit! Wir müssen hinstehen
- für Heimatschutz und Lebensqualität in unserer Region
- gegen eine menschen- und umweltfeindliche Bahnplanung.
Kommen Sie am 7. Juli ab 7 Uhr
(das frühe Aufstehen ist notwendig und lohnt sich!) zur Winzerhalle in
Seefelden und kämpfen Sie mit uns für eine lebenswerte Zukunft für uns und
unsere Nachkommen!
Wir sind das Volk! Mit unseren Steuergeldern nur die Bürgertrasse!
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Liebe MitBOHRerInnen,
der vielen Worte über das Hin und Her des Bahngipfels und der Stopps der Erörterungen
überdrüssig hat die BI MUT ein Zeichen gesetzen: Bis hierher und nicht weiter! Wenn
vollmundigen Worten keine Taten folgen, muss das Volk handeln!
über 300 MUTige, unterstützt durch Delegationen
anderer Bürgerinitiativen der IG BOHR, haben vor der Möhlin-Halle in Hausen - optisch und
akustisch unüberseh- und unüberhörbar - ihrem Unmut über die Untätigkeit und die nicht eingehaltenen
Versprechungen unserer "Volksverteter" freien Lauf gelassen. Besonders beindruckend war -
wie schon des öfteren zu besichtigen - der Einsatz der MUTigen Landwirte. Mit ihren
80 Traktoren haben sie den Zugang zur Halle dicht gemacht.
Die bisher noch nicht erreichte hohe Zahl an Traktoren hat gezeigt, dass es auch diesbezüglich
noch Steigerungsfähigkeit gibt. Allen Landwirten ein herzliches Dankeschön für ihre überzeugende
Präsenz, die sie trotz der gerade jetzt anfallenden vielfältigen Arbeiten zur Pflege der Feldfrucht
an den Tag gelegt haben.
Vorstand und Beirat von MUT e.V. sagen Allen, die dabei waren, unserem wichtigen
und berechtigten Anliegen - nämlich eine Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse vor unseren Haustüren
einzufordern - zum Durchbruch zu verhelfen, ein großes DANKE! Dank auch an die Delegationen
unserer MitstreiterInnen von der IG BOHR, die trotz früher Morgenstunde an einem normalen
Arbeitstag sich nach Hausen aufgemacht hatten. Wir alle zusammen haben verhindert, daß die Mitarbeiter der
Bahn und des Regierungspräsidiums in die Halle gelangen konnten - ein bisher einmaliger Vorgang,
aber in unserer Lage ein legitimer Akt des zivilen Ungehorsams. Damit war der Start der von uns
nicht gewollten Veranstaltung gestoppt. Regierungspräsident Herr Würtenberger hat daraufhin die
4-tägige Erörterungsveranstaltung komplett abgesagt - auch dafür ihm unser herzlicher Dank.
Dank auch an Frau Ländrätin Dorothea Störr-Ritter und unsere MUT-Land Bürgermeister, die sich
mit der Aktion solidarisiert haben. Das war ein großer Erfolg, der zeigt, dass wir gemeinsam noch
viel erreichen können. Lesen Sie hier das
Hausener Statement von MUT!
Auch unser Bundespräsident a.D., Walter Scheel, der in Bad Krozingen
eine neue Heimat gefunden hat und so auch unserem gesegneten Markgräflerland seine Referenz erweist,
hat bei aller Zurückhaltung, die er seinem Amt schuldet, unser demokratisches Engagement gewürdigt.
Lesen
Sie hier seinen Brief an den MUT-Vorstand.
Und hier gibt es die aktuellen Meldungen zum
"südbadischen Lärmaufstand" und zum "Bahngipfel".
Leider hat Herr Würtenberger die angesetzte Nacherörterung für den
Streckenabschnitt 9.0 am 7. Juli in der Winzerhalle in Seefelden (noch) nicht abgesagt.
Wir wollen endlich den Bahngipfel und vorher keine Erörterungen mehr, denn hierbei geht
es nur um die Pläne der Bahn, die wir als völlig inakzeptabel ablehnen. Die richtige
Lösung heißt BADEN 21 mit der Bürgertrasse im Nördlichen Markgräflerland, die wir
selbstverständlich mit ihren Vor- und Nachteilen erörtern wollen!
Sollten aus dem Regierungspräsidium keine anderen Signale kommen:
Dann heißt es jetzt nochmals einzutreten für die MUTigen Belange im Raum
Seefelden/Buggingen, der wesentlicher Teil unserer geforderten Bürgertrasse ist.
Bitte halten Sie sich die Tage 7. bis 9. Juli schon mal frei!
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Liebe MitBOHRerInnen,
unsere Bemühungen, vor weiteren Erörterungen unserer Alternativplanung BADEN 21 im
Rahmen eines politischen Spitzengesprächs von Bundesverkehrsminister Tiefensee, Ministerpräsident
Oettinger und Bahnchef Grube Bund zum Durchbruch zu verhelfen und Möglichkeiten der Finanzierung
auszuloten, werden von der Politik irrtümlicherweise nicht in der gebotenen Weise Ernst genommen.
Trotz unserer Warnungen und entgegen den Interessen unserer Raumschaft führt des Regierungspräsidium
im Auftrag des Landes die Planverfahren mit der Erörterung der Antragstrasse, die am südlichen
Oberrhein auf breiteste Ablehnung stößt, weiter. Im Planabschnitt 8.3 Bad Krozingen-Heitersheim
wurde ein Nacherörterungstermin zur Antragstrasse der Bahn angesetzt: Vom 30.6. bis 3.7.09 in der
Hausener Möhlinhalle. Wir halten diesen Termin, der auch noch viel Steuergeld kostet, für absolut
überflüssig. Alles, was zur Antragstrasse der Bahn und unserer im Rahmen von BADEN 21 entwickelten
weit überlegenen Alternative Bürgertrasse in diesem Abschnitt zu sagen war, haben wir beim ersten
Eörterungstermin im Februar 2008 gesagt. Auch die MUTland-Kommunen und die Landwirte lehnen die
weitere Erörterung ab.
Eine Planung zu erörtern, die niemand will, erachten wir als Zumutung und Provokation,
gegen die wir uns wehren müssen. Wir rufen daher die Bevölkerung am Südlichen Oberrhein zu einem Protest
gegen diese Nacherörterung auf, der den Auftakt zu weiteren Protestveranstaltungen bilden soll.
Wir rechnen mit der Solidarität der Bürgerinitiativen der IG BOHR: Kein Erörterungstermin mehr ohne
vorherigen Bahngipfel!
Wir müssen ein klares Zeichen in Richtung Politik und Bahn setzen, um der
Gegenseite jetzt die Grenzen aufzuzeigen!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vom 30. Juni bis 3. Juli 2009 soll in der Hausener Möhlinhalle die völlig inakzeptable
Planung der Bahn zum 3. und 4. Gleis im Streckenabschnitt 8.3 die weiterverhandelt werden, obwohl es
dort mit der Bürgertrasse eine nachweislich weitaus bessere Alternative gibt!
Die Politik in Bund und Land hält ihr Versprechen, der Alternativplanung
"BADEN 21" der Region am südlichen Oberrhein auf einem Bahngipfel zum Durchbruch zu verhelfen,
nicht ein!
Jetzt ist es so weit! Wir müssen hinstehen
- für Heimatschutz und Lebensqualität in unserer Region
- gegen eine menschen- und umweltfeindliche Bahnplanung.
Kommen Sie am 30. Juni um 7.30 Uhr zur Möhlinhalle in
Hausen und kämpfen Sie akustisch und optisch mit uns für eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere
Nachkommen!
Wir sind das Volk! Mit unseren Steuergeldern nur BADEN 21 mit der Bürgertrasse!
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Die Bevölkerung am Oberrhein verfolgt mit zunehmendem
Unmut und mit großer Sorge, dass die politischen Bemühungen um die
Realisierung von Baden 21 nicht vorankommen. Für Verärgerung sorgt vor
allem die Tatsache, dass trotz der Bemühungen um eine politische Lösung die
planrechtlichen Verfahren forciert werden. Dieser Widerspruch nährt die
Zweifel in der Bevölkerung, dass die Bemühungen um eine Umsetzung von Baden
21 ernsthaft und glaubwürdig sind.
Die IG BOHR fordert daher die Verantwortlichen in Bund und
Land auf, den Wettlauf zwischen Politik und Verwaltung zu beenden und vor
einer politischen Entscheidung auf weitere Erörterungstermine zu
verzichten.
Auf der Grundlage des klaren Bekenntnisses der
baden-württembergischen Landesregierung zu den unter dem Begriff BADEN 21
subsummierten sechs Kernforderungen der Region am südlichen Oberrhein bittet
die IG BOHR Bundes- und Landesregierung daher dringend, folgende Positionen
bei den weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen:
I) BADEN 21 ist eine integrale Gesamtalternative zur
Antragsplanung der Bahn im Streckenabschnitt Offenburg-Weil am Rhein. Als
für das Land wichtiges Infrastrukturprojekt kann BADEN 21 im Sinne der ganz
überwiegenden Mehrheit der davon betroffenen Bevölkerung nur als Paketlösung
mit sechs Kernforderungen akzeptiert werden. Die Kernforderungen von
BADEN 21 sind:
- Ein Güterzugtunnel mit einer zweigleisigen Röhre für Offenburg
- Eine zweigleisige Güterzugtrasse entlang der BAB 5 zwischen Offenburg
und Riegel mit optimalen Lärmschutz für diese Trasse
- Mittel- und Teiltieflagen mit lokal verstärkten Lärmschutzmaßnahmen
an der vorgesehenen BAB 5-parallelen Güterzugtrasse von Riegel bis Mengen
- Eine teilgedeckelte Tieflage der Güterzugtrasse von Mengen bis südlich
Buggingen (Bürgertrasse)
- Eine gedeckelte Tieflage der Güter- und Fernverkehrstrasse in
Weil-Haltingen
- Eine Streckenführung, die es gestattet, dass möglichst alle
Transitgüterzüge zur Schonung der Isteiner Klotz-Gemeinden durch den
Katzenbergtunnel fahren können und dass dadurch auf der Rheintalstrecke
ein 30-min. Takt für die Regio-S-Bahn Freiburg - Basel möglich wird.
II) BADEN 21 ist wie Stuttgart 21 ein für das Land
herausragendes Infrastrukturprojekt. Seine menschenverträgliche,
umweltgerechte und zukunftsfähige Planung und Ausführung liegt deshalb in
hohem Landesinteresse. Nur Stuttgart 21 und BADEN 21 ergeben in ihrer Summe
"Baden-Württemberg 21". In dieser Form auf der Homepage des
Innenministeriums dargestellt wäre dies der öffentliche Beweis dafür, dass
es dem Land Ernst ist mit dem Projekt "Zukunft Baden-Württemberg".
Mit der Antragstrasse der DB AG hat der 2000jährige Kulturraum am südlichen
Oberrhein keine Zukunft.
III) Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn beschert
der Bevölkerung am südlichen Oberrhein in erster Linie die am stärksten
belastete Transitgüterstrecke Europas. Davon hat die Bevölkerung nichts
außer Lärm mit seinen enormen Kollateral- und Folgeschäden. Da ihre
elementaren Lebens- und Entwicklungsinteressen berührt werden, erwartet die
Region zu Recht, dass sich die Bahn an die Region anpasst und nicht
umgekehrt. BADEN 21 erfüllt alle Voraussetzungen für eine solche Anpassung
und ist optimale Daseinsvorsorge.
IV) BADEN 21 ist technisch machbar, mit dem
Bahnbetrieb vereinbar und hat hinsichtlich wichtiger Schutzgüter Vorteile
gegenüber der Antragstrasse der DB AG. Die sechs Kernforderungen von BADEN
21 sind genehmigungsfähig. BADEN 21 drängt sich als bessere Gesamtvariante
zwingend auf. Die Bahn kann daher abweichend von den derzeitigen
Planvorgaben anders planen und bauen, wenn dafür die Finanzierung gesichert
ist. Die Antragstrasse der DB AG darf nicht planfestgestellt und somit
nicht gebaut werden.
V) Die Kreistage der Landkreise Ortenau, Emmendingen,
Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach, die Regionalverbände Südlicher
Oberrhein und Hochrhein-Bodensee, die Wirtschaft im Südwesten in Gestalt
der IHK Südlicher Oberrhein, die Bürgerinitiativen der IG BOHR, der
Freiburger Erzbischof und der Bischof der badischen evangelischen
Landeskirche sowie über 100.000 Einwendungen gegen die Planungen der DB AG
unterstützen BADEN 21 nachdrücklich. Eine andere Lösung für die
viergleisige Ertüchtigung der Rheintalschiene im Streckenabschnitt
Offenburg-Weil am Rhein ist nicht vorstellbar.
VI) Der Bahngipfel mit voraussichtlich mehreren
Spitzengesprächen ist im Ergebnis im Sinne der ganz überwiegenden Mehrzahl
der Menschen in der Region am südlichen Oberrhein dann zielführend, wenn
sich die Beteiligten Bund, Bahn und Land über die Finanzierung von BADEN 21
einigen. Der Bund ist in der Pflicht als Träger des Projekts, die Bahn als
die Gewinnerin dieser hochprofitablen Magistrale von europäischer Dimension,
und das Land kann sich der Frage einer finanziellen Beteiligung schon
deshalb nicht entziehen, weil es bis zur Entstehung des oberrheinischen
Protests den Bahnplanungen raumordnerisch grünes Licht gegeben hat.
VII) Mit den ernsthaften Bemühungen der Landesregierung
um die Realisierung von BADEN 21 ist es unvereinbar und der Bevölkerung
nicht zu vermitteln, dass weiterhin Personal- und Kostenressourcen für eine
Planung aufgewendet werden, die nur noch "der Form halber"
fortgeführt wird. Weitere Erörterungen von Planungen auf der Basis der
Antragstrasse der DB AG, die von der ganz überwiegenden Mehrzahl der
betroffenen Menschen abgelehnt werden, sind überflüssig und ab sofort
verzichtbar.
Mit einer enormen Kraftanstrengung hat die Region
Südbaden, die sich seit vielen Jahren konstruktiv um eine andere
Bahnplanung bemüht, in enger Zusammenarbeit mit der "Rech AG"
die Landesregierung mit den für die Durchsetzung von BADEN 21 notwendigen
Argumenten bestückt. Die Landesregierung hat bekundet, dass sie für ihre
Bürger am südlichen Oberrhein eine Planänderung im Sinne der 6
Kernforderungen von BADEN 21 will. Bund und Bahn wollen diese änderung
nicht. Die Landesregierung ist daher in der Initiativpflicht für den
Bahngipfel, der überfällig ist. Die von massivem Bahnlärm in ihrer
Gesundheit, Lebensqualität, ihrem Eigentum und ihren
Entwicklungsperspektiven bedrohten Menschen wollen jetzt nach Jahren der
Auseinandersetzung greifbare Ergebnisse für sich und ihre Nachkommen, wie
ein Jahrhundertbauwerk mit geringstmöglichem Schaden in ihren 2000jährigen
Kulturraum integriert werden kann.
Eine entsprechende
Medieninformation können Sie
hier abrufen...
... und
hier ist BADEN 21 aktuell,
die aktualisierten 6 Kernforderungen der IG BOHR für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der
Rheintalbahn von Offenburg bis Weil!
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Offenlegung der Bahnplanung im Streckenabschnitt
8.1 Riegel-March
Die IG BOHR unterstützt die
Einwendungskampagne
für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der
Rheintalbahn auch zwischen Riegel und March
Seit 23. März 2009 liegen die Pläne (15 DIN A4-Ordner) der
Deutschen Bahn AG zum Streckenabschnitt 8.1 in den Rathäusern der betroffenen
Ortschaften Reute, Vörstetten, Teningen, Nimburg, Bottingen und March-Holzhausen
aus. Die Offenlage endet wegen der Osterferien am 6. Mai 2009. Die
Einwendungsfrist läuft am 20. Mai 2009 ab.
Im Abschnitt 8.1 verläuft die Neubaustrecke für Güterzüge
westlich entlang der A5. Wie überall am südlichen Oberrhein nimmt die Bahn auch
im Abschnitt 8.1 wenig Rücksicht auf Mensch und Umwelt und mutet den betroffenen
Menschen, ihren Siedlungsgebieten und ihrem Naherholungsraum eine völlig
inakzeptable Planung zu. Sattsam bekannt ist der absolut unzureichende Lärmschutz
der von den Bahnplanern präsentierten Billiglösung. Die Ortschaften haben
zusammen mit der Stadt Freiburg, den March-Orten und Umkirch vom Planungsbüro
Krebs und Kiefer eine alternative Planung mit Tieferlegungen und weit besserem
Schallschutz ausarbeiten lassen, die vom Planungsbüro Dieter Seibert weiter
verfeinert und optimiert wurde. Diese wesentlich verbesserte Mensch und Umwelt
schonende Planung ist wie alle anderen Kernforderungen der IG BOHR Teil von BADEN
21.
Damit im Abschnitt 8.1 keine Zwangspunkte geschaffen werden,
die eine bessere Planung in anderen Streckenabschnitten verhindern, müssen wir
entsprechende Einwendungen gegen die eingereichten Bahnpläne machen und die
bessere Alternativplanung fordern! Helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere
Mitmenschen im Abschnitt 8.1 durch Ihre mittelbare Einwendung! Sorgen Sie dafür,
dass die bisher zwischen Offenburg und Weil über 90.000 beim Regierungspräsidium
eingegangenen Einwendungen noch viel mehr werden als Signal an die Politik, dass
sich die Bevölkerung am südlichen Oberrhein die Zumutungen der Bahnplaner nicht
gefallen lässt. Auf der Homepage unserer Schwester-BI IGEL (www.igel-breisgau.de)
gibt es viele Informationen rund um die Offenlage der Bahnpläne. Eine ganze
Region macht Einwendungen! Machen wir mit, denn Mitmachen ist Ehrensache!
Wir helfen Ihnen mit Mustereinwendungen, die Sie von der IG
BOHR-Homepage herunterladen und ausdrucken, so übernehmen oder weiterschreiben
und an Ihre Situation anpassen können.
Wir rechnen mit Ihnen und Ihren Familien – jedes
Familienmitglied mit einer eigenen Einwendung! Wichtig: Spätestens am 20. Mai 09
muss Ihre Einwendung im Regierungspräsidium Freiburg sein!
Die Vorsitzenden der Bürgerinitiativen der IG BOHR
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Bahngipfel jetzt und kein Streit, bis es zu spät
ist
Achtung: Es brodelt am Oberrhein – die Glaubwürdigkeit
der Politik ist dahin, wenn wir hören, dass es vom Land B-W noch gar keine
Terminanfrage beim BMVBS gibt!!
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR fordern die sofortige
Aussetzung aller Planfeststellungsverfahren, bis die Politik über BADEN 21
entschieden hat
Irritation, Misstrauen, Unruhe und Glaubwürdigkeitsverlust
charakterisieren die derzeitige Lage an der Bahnfront am südlichen Oberrhein.
Mit einer Stellungnahme und mit Schreiben an den für den Verkehrsbereich
zuständigen Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Heribert Rech, und die
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung, Karin Roth, macht die IG BOHR ihrem Unmut Luft.
Das letzte
Wort zum Bahnausbau am Oberrhein wird ausgehandelt
Bekanntlich sind die Planfeststellungsverfahren für den
Bahnausbau zwischen Offenburg und Weil bei den zuständigen Verwaltungsstellen
anhängig. Für den Planfeststellungsabschnitt Schliengen – Eimeldingen sind die
Baumaßnahmen bereits weit fortgeschritten. Dies ist bis auf die katastrophalen
Zustände in Eimeldingen der am wenigsten strittige Streckenabschnitt, da der im
Mittelpunkt stehende Katzenbergtunnel eine singuläre Baumaßnahme ist. Das ändert
nichts daran, dass die Bahnplanungen im Wesentlichen aus den 80er Jahren des
vorigen Jahrhunderts stammen. Es handelt sich also um veraltete Planungen.
Dagegen ist BADEN 21 ein Vorschlag für eine Planung, die den Erfordernissen
eines transeuropäischen Eisenbahnsystems des 21. Jahrhunderts wesentlich besser
gerecht wird.
Für die von der ganz überwiegenden Zahl der vom Bahnausbau
betroffenen Menschen - mehr als 90% zwischen Offenburg und Weil - ist BADEN 21
die einzig akzeptable Lösung für die Region am Oberrhein. Die Arbeitsgruppe
Rheintalbahn der Landesregierung hat insgesamt Mehrkosten von 900 Millionen
Euro für die Realisierung der 5 Kernforderungen ausgemacht. Die auf Schätzungen
der Deutschen Bahn beruhenden Kostenangaben sind kritisch zu hinterfragen. Die
Mehrkosten sorgen nämlich für die Qualität, die die Ausbaumaßnahme für die davon
betroffenen Menschen und Kommunen akzeptabel macht ... Lesen Sie bitte weiter
hier!
Herrn
Heribert Rech, MdL, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
4. März 2009
Bahngipfel – Rechtsverfahren Rheintalbahn
Sehr geehrter Herr Minister,
mit großer Irritation und Verunsicherung reagieren die Menschen
in der Region am südlichen Oberrhein auf die verzweifelten Anstrengungen der
Kommune Weil am Rhein, die drohende Rechtskraft einer menschenfeindlichen
Bahnplanung im Streckenabschnitt 9.2 abzuwenden. Das RP Freiburg hat eine
600-seitige abschließende Stellungnahme für das EBA verfasst, die im Wesentlichen
die Planung und die Argumentation der Vorhabenträgerin stützt, obwohl eine
durchgeprüfte machbare und vom Land Baden-Württemberg befürwortete Variante
vorgelegen hat. Bis Juni 2009 soll ein entsprechender Planfeststellungsbeschluss
ergehen. Die in der Anlage beigefügten Presseartikel mögen Ihnen einen Eindruck
zur Gemengelage vermitteln.
Die Vorgänge in Weil werden von der zunehmend misstrauischer
werdenden Bevölkerung in den anderen Streckenabschnitten als Menetekel begriffen
... Lesen Sie bitte weiter hier!
Frau
PStS Karin Roth, MdB, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
ABS/NBS Rheintalbahn
Ihr Schr. vom 16.02.09 an Alexander Bonde, MdB
Sehr geehrte Frau PStS Roth,
Ihr Schreiben kann aus unserer Sicht nicht ohne Antwort
bleiben, da es sich so nahtlos in eine ganze Serie unsäglicher Aussagen des
BMVBS einreiht.
Sie stellen fest, es sei "zunächst ... erforderlich, dass
die laufenden Planfeststellungsverfahren zu Ende gebracht werden, damit deutlich
wird, welche Baumaßnahmen zum Erreichen der gesetzlich festgeschriebenen
Schutzziele ... erforderlich sind". Alles MEHR dürfe "vom Bund
aufgrund der Bundeshaushaltsordnung nicht finanziert werden".
Nun kann es sein, dass Ihr Brief an die Adresse das Land B-W
gerichtet ist, um den Finanzpoker aus der Bundessicht auf die richtige
Ausgangslage zu bringen. Aber für politisches Taktieren haben die Bürger dieser
Region überhaupt kein Verständnis mehr ... Lesen Sie bitte weiter
hier!
Und hier die
Begleitmusik der Presse!
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Das Land Baden-Württemberg unterstützt BADEN 21
Vor zahlreichen Bundes- und Landtagsabgeordneten, Landräten,
Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von ca. 40 Kommunen und den
Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm aus der Region am südlichen Oberrhein stellte
Innenminister Heribert Rech am 2. Februar 2009 die Ergebnisse der von ihm
geführten Projektarbeitsgruppe Rheintalbahn zur Bewertung der Bahnplanungen am
südlichen Oberrhein zwischen Offenburg und Weil vor. Dazu war er eigens in das
Regierungspräsidium Freiburg gekommen. Der Innenminister löste mit seiner
Präsenz seine Zusage ein, die Region über die weiteren Schritte der
Landesregierung in Richtung des angekündigten Bahngipfels mit Ministerpräsident
Günther Oetttinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bahnchef
Hartmut Mehdorn zu informieren. "In der von mir geleiteten Arbeitsgruppe
haben wir uns Klarheit über das regionale Meinungsbild der Region zu den
Ausbauplänen der Bahn verschafft und können heute auf der Basis von technischer
Machbarkeit, Einklang mit dem Bahnbetrieb und umweltgerechter Umsetzung der aus
der Region vorgeschlagenen Alternativen eine Zwischenbilanz auf dem Weg zum
Gipfelgespräch ziehen", betonte Rech in seiner Einführung.
Lesen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse der von ihm
persönlich geleiteten Arbeitsgruppe Rheintalbahn
hier.
Für die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober-
und Hoch-Rhein (IG BOHR) eine Genugtuung nach vielen Jahren der
Auseinandersetzungen und des Streits um die beste Lösung für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen viergleisigen
Bahnausbau am südlichen Oberrhein: Das Land unterstützt alle 5 Kernforderungen
von BADEN 21:
Befürwortet wird ein einröhriger Güterzugtunnel im Bereich
Offenburg und dessen Führung ohne überwerfung an die A5. Dies habe klare
städtebauliche Vorteile und rechtfertige die von der Bahn geschätzten Mehrkosten
von 160 Mio. Euro. Befürwortet wird auch die autobahnparallele Güterzugtrasse
von Offenburg bis Riegel, nachdem die Arbeitsgruppe nach sorgfältiger Abwägung
insbesondere der Lärmproblematik den klaren Mehrheitsvoten der Kreistage des
Ortenaukreises und des Kreises Emmendingen sowie der Vollversammlung des
Regionalverbands südlicher Oberrhein gefolgt ist. Der Landrat des Ortenaukreises,
Frank Scherer, betonte, dass der Lärmschutz für die A5-Anreinerkommunen sich
nicht nach dem rechtlich Nötigen, sondern nach dem technisch Möglichen richten
muss. Es muss dort leiser werden als es heute ist. Zusatzkosten von etwa 220
Mio. Euro sind zu vertreten, ebenso wie die 75 Mio. Euro, die für die deutliche
Verbesserung des Lärmschutzes für die Güterumfahrung von Riegel bis Mengen
anzusetzen sind. Hier ist die Sicherstellung des Lärmschutzes mit rein aktiven
Maßnahmen ohne Anwendung des sog. Schienenbonus eine Kernforderung der Stadt
Freiburg und der betroffenen Umlandgemeinden. Der Innenminister wusste von den
Bestrebungen der Bahn zu berichten, den Lärmschutz der Güterumfahrung aus
Kostengründen eher zu reduzieren und mahnte zu besonderer Wachsamkeit, dem
entschieden entgegen zu treten. Des weiteren befürwortet die Arbeitsgruppe den
Bau der Bürgertrasse von Mengen bis südlich Buggingen als in Teilen mit
Landschaftsbrücken überdeckte Tieflage aufgrund der klaren Vorteile hinsichtlich
Lärm-, Landschafts- und Ackerflächenschutzes. Bahnplaner schätzen die Mehrkosten
dafür auf ca. 200 Mio. Euro, ein neutrales Fachgutachten kommt auf die Hälfte.
Schließlich wird auch die Forderung nach einer Tunnellösung für Weil-Haltingen
wegen ihrer unbestreitbaren Vorzüge befürwortet, auch wenn die Mehrkosten dafür
bei ca. 100 Mio. Euro lägen. Auch hier gibt es nach unten noch Luft.
Auch die weitere Forderung der IG BOHR, nämlich möglichst alle
Güterzüge, besonders nachts, durch den Katzenbergtunnel zu führen und so die
Klotz-Gemeinden Bad Bellingen, Rheinhausen, Istein, Kleinkems und
Efringen-Kirchen vom Güterzuglärm zu entlasten, wird vom Land mitgetragen.
Wir haben jetzt einen starken Bundesgenossen, der sein politisches Gewicht in
die anstehenden Verhandlungen mit Bund und Bahn einbringen wird. Lesen Sie
hier die Reaktion der Medien auf die Position des
Landes zum Ausbau der Rheintalbahn! Und hier können
Sie hören, was dazu gesagt wurde.
Für die von der ganz überwiegenden Zahl der vom Bahnausbau
betroffenen Menschen - mehr als 90% zwischen Offenburg und Weil - ist BADEN 21
die einzig akzeptable Lösung für die Region am Oberrhein. Die Arbeitsgruppe
Rheintalbahn der Landesregierung hat insgesamt Mehrkosten von 900 Millionen
Euro für die Realisierung der 5 Kernforderungen ausgemacht. Die auf Schätzungen
der Deutschen Bahn beruhende Kostenangabe wird von der IG BOHR in Zeifel
gezogen. Von "Mehrkosten" zu reden verbietet sich, wenn die
Kostenkalkulation der Bahn für ihre Varianten nicht nachvollziehbar vorliegen.
Bisher waren sie noch selten zutreffend. Den Kostenangaben der Bahn ist nicht zu
trauen. Wesentliche Faktoren werden nicht berücksichtigt. Gravierend ist, dass
nur die Erstinvestitionen in die Kostenaufstellung eingehen, die Folgekosten
aber ausgeblendet werden. Bei korrekter Kostenrechnung dürfte BADEN 21 nicht
teurer als die Planausführung der Bahn kommen, vermutlich ist BADEN 21 sogar
billiger. Das wird sich herausstellen, wenn die Alternativplanungen im Detail
durchgeführt sind. Selbst wenn die 900 Milionen Euro zuträfen, dürfte uns das
nicht schrecken, denn über eine Bauzeit von 10 Jahren verteilt sind das gerade
mal 90 Millionen Euro pro Jahr. Teilen sich Bund, Bahn und Land brüderlich die
Kosten, wären es gerade mal 30 Millionen Euro pro Partner und Jahr - wahrlich
keine Herkulesaufgabe! Angesichts der zu erwartenden Trassenpreiserlöse der DB
mit dem Güterverkehr auf der am stärksten belasteten Gütertransitstrecke Europas
von ca. 110 Millionen Euro pro Jahr allein im Abschnitt Offenburg-Weil kann
auch die Bahn locker ihren Anteil zur Finanzierung beitragen.
Dennoch machen die Gegner von BADEN 21 mobil
(hier zu lesen).
"Wir weichen von unseren Planungen nicht ab", ließ sich die DB
ProjektBau vernehmen - die Bahn lege sich nicht "nach Gutdünken auf andere
Trassenvarianten fest". Dumm nur: Die Bahn hat in dieser Frage gar keine
Entscheidungskompetenz. Sie baut das, was bestellt und bezahlt wird. Von
"Gutdünken" bei den Trassenvarianten kann auch keine Rede sein.
Die Bahnplaner mussten deren technische und betriebliche Machbarkeit und damit
grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit attestieren. Um das Gezeter der Bahn muss
man sich also nicht kümmern. Dass sich der Bund zunächst reflexartig von
BADEN 21 distanziert, war nicht anders zu erwarten. Er drängt auf einen
ordnungsgemäßen Abschluss der Planfeststellungsverfahren und zieht sich auf die
Bundeshaushaltsordnung zurück. Wer mehr wolle, müsse es auch bezahlen. Das Land
aber sieht sich bei dieser "reinen Bundesangelegenheit" nicht in der
finanziellen Pflicht. Theaterdonner vor dem Bahngipfel. Die Protagonisten
bringen sich in Stellung für die Verhandlungen, die mit dem noch im ersten
Quartal 2009 anzuberaumenden Bahngipfel allenfalls beginnen. Mehrere Gipfel
werden folgen müssen, bis das Ergebnis feststeht. Die Landesregierung hat einen
großen Vertrauensvorschuss der südbadischen Bevölkerung, der allerdings im
Wahljahr 2011 auf den Prüftand zu stellen ist. Zwischen Offenburg und Weil
wohnen viele Wähler!
Die Vorsitzenden der Bürgerinitiativen der IG BOHR
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Liebe MitBOHRerInnen,
das ausklingende Jahr 2008
hat auf unserem Weg zu einem menschenverträglichen und umweltgerechten Ausbau
der Rheintalbahn durch unsere gesegnete Region am südlichen Oberrhein wieder
Einiges an Bewegung gebracht. Insbesondere ist es gelungen, mit gelebter
Solidarität in unserer IG BOHR das Thema endlich auf die politische Bühne zu
heben, wo es auch hingehört. Wie der Ausbau letztlich aussehen soll, entscheidet
die Politik. Aber wir haben die Folgen zu tragen, und wir bezahlen den Ausbau mit
unseren Steuergeldern. Deshalb wollen wir mitentscheiden, wie was wo
gebaut wird!
Erinnert sei an die Erörterungstermine in der neuen
Hausener Möhlinhalle und in der Herbolzheimer Breisgauhalle, bei denen
wir vom Bahnlärm in ihren Lebensgrundlagen bedrohten Bürgerinnen und Bürger im
nördlichen Markgräflerland und im nördlichen Breisgau in eindrucksvoller Weise
unmissverständlich klar gemacht haben, was wir von den menschenverachtenden
Planungen der Deutschen Bahn AG halten und wie wir uns eine akzeptable
Alternative vorstellen.
Entscheidende Vorarbeit für die "Politisierung des
Themas" war die Herausgabe unserer Broschüre BADEN 21, die im Einzelnen
beschreibt, wie aus Sicht der Bevölkerung am südlichen Oberrhein zwischen
Offenburg und Weil der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn gelingen kann.
Die Entwicklung des Gesamtkonzepts BADEN 21 war ausschlaggebend dafür,
dass eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Innenminister Rech eingerichtet
wurde, die die Alternativplanungen am Oberrhein zu einer Vorlage für
Ministerpräsident Oettinger verdichtet hat, die ihm den Rücken beim so genannten
Bahngipfel mit Bundesverkehrsminister Tiefensee und Bahnchef Mehdorn stärken
soll. Bei diesem Bahngipfel geht es für die Menschen am südlichen
Oberrhein darum, dass die Notwendigkeit von BADEN 21 anerkannt und dass Einigung
darüber erzielt wird, wie die Finanzierung dafür aufgebracht werden kann.
Den vielen Unterstützern unseres Konzepts, allen voran der Regionalverband und
die Industrie- und Handelkammer Südlicher Oberrhein, sagen wir unseren
herzlichsten Dank für ihre Solidarität. Die Erörterungen haben gezeigt, dass
alle Alternativtrassen machbar und grundsätzlich genehmigungsfähig sind -
eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass der Bahngipfel überhaupt
stattfinden kann. Immer wieder wurde er verschoben - Gründlichkeit geht vor
Schnelligkeit - aber jetzt soll er endlich im 1. Quartal 2009 stattfinden.
Vorab lädt Innenminister Rech die Amts- und Mandatsträger aus der Region und
auch die Bürgerinitiativen der IG BOHR zu einem Gespräch ins
Regierungspräsidium Freiburg ein, um die Verhandlungslinie der
Landesregierung vorzustellen und zu diskutieren.
All das wäre ohne unser beharrliches und
hartnäckiges Eintreten für BADEN 21, an der Sie alle durch Ihr stetiges und
nicht nachlassendes Engagement für unsere gute Sache einen entscheidenden
Anteil haben, nicht möglich gewesen. Erinnert sei noch einmal an die
beeindruckende Kundgebung auf dem Schlossplatz in Lahr am 22. November, die
mit ihrer oberrheinischen Solidarität politische Entscheidungsträger erneut
beeindruckt hat. Dafür sagen wir Ihnen unseren allerherzlichsten Dank,
verbunden mit den besten Wünschen für ein frohes und gesegnetes
Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2009 Ihnen und Ihren
Familien. Lassen Sie uns auch weiterhin eng zusammenstehen, bis wir
unser Ziel erreicht haben. Unsere Nachkommen werden uns dafür dankbar sein.
Die Vorsitzenden der Bürgerinitiativen der IG BOHR
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Liebe MitBOHRerinnen und MitBOHRer,
diejenigen, die dabei waren, werden bestätigen: Mit der Großkundgebung für einen
menschen- und umweltverträglichen Bahnausbau am südlichen Oberrhein ist den in der IG BOHR vereinigten
Bürgerinitiativen wiederum ein eindrucksvoller Solidaritätsbeweis gelungen. Von der Bühne bot sich ein
grandioser Blick auf die farbenfrohe Teilnehmerschar mit ihren tollen Transparenten (noch mehr Berichte
und Fotos demnächst auf dieser Homepage).
Dass wir mit unserem Motto "Mit BADEN 21 steh'n wir ein: Für Solidarität am
Oberrhein" goldrichtig lagen, zeigt das enorme Engagement aller Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
gemeinsam sowohl für den Offenburger Tunnel als auch für die autobahnparallele Güterzugtrasse bis Riegel
als auch für die ausschließlich mit aktiven Schallschutzmaßnahmen unterstützte Mittellage bis Tiengen als
auch für die Bürgertrasse im Nördlichen Markgräflerland als auch für die gedeckelte Tieflage in
Weil-Haltingen zu kämpfen. BADEN 21 ist ein unteilbares Gesamtpaket, mit dem der viergleisige Ausbau der
Rheintalbahn vor unseren Haustüren in vernünftiger Zeit mit vernünftigen Kosten gelingen kann.
Ein Vorstandmitglied der Bürgerinitiative "Lärmschutz Bahn Weil" (BILB) drückt
es spontan so aus: Zur gestrigen Großkundgebung in Lahr, die meine mitgereisten BILB-Freunde und mich
sehr beeindruckt hat und die bei den Verantwortlichen von Politik und Bahn sicher nicht ohne Niederschlag
bleiben wird, kann ich Sie und die anderen Akteure nur beglückwünschen. Das war eine perfekt geplante,
eindrucksvolle Demonstration von Kampfeswille, Einigkeit und Solidarität am Oberrhein. Der Vorsitzende der
BI Auto-Bahn-Trasse Lahr (ABATRA) teilt uns mit: Hallo Freunde, nochmals ein herzliches Dankeschön für die
gestrige Solidaritätsdemonstration. Man kann nicht besser die Einigkeit unserer Idee und überzeugung
hinausschreien. Die Politik kommt an uns nicht vorbei, es muss etwas geschehen! Und es geschieht heute
schon, dank unserer geballten Kraft. Es war schön, Euch einmarschieren zu sehen, und mein Herz begann zu
lachen, nach all den Anstrengungen bis zur Geburt dieser Kundgebung. Von Offenburg bis Weil, alle waren
dabei. Ich hätte Euch alle umarmen können und tue es somit im Nachhinein.
Allen, die sich auf den Weg gemacht und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben,
gilt unser herzliches Dankeschön für diese klare Demonstration des Bürgerwillens der Bevölkerung am
südlichen Oberrhein. Mit den vielen Farben, Transparenten und der guten Stimmung auf dem Lahrer
Schlossplatz konnten wir erneut auf beeindruckende Weise klar machen, wie wir uns die Zukunft unserer
gesegneten Landschaft vorstellen. Eine menschenverachtende Bahnplanung kann gegen die davon betroffenen
Menschen nicht durchgesetzt werden!
Unser Dank geht auch an die Kommunen, die mit gemeinsamen Aufrufen und mit
Bürgermeisterpräsenz in Lahr unsere Forderung nach Realisierung von BADEN 21 Nachdruck verliehen haben.
Bleiben wir auch weiterhin wachsam und aktiv, damit BADEN 21 Wirklichkeit wird. Die
Zukunft unserer lebens- und liebenswerten Raumschaft liegt auch in unserer Hand!
Wir zählen auf Sie!
Das Sprechergremium der IG BOHR
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn kann nur nachhaltig menschenverträglich, also
zukunftstauglich, gelingen. Eine Planung, die keine Akzeptanz bei Zehntausenden davon massiv betroffener
Menschen findet, wird keine Aussicht auf Realisierung haben. Da die Menschen am südlichen Oberrhein den
Ausbau der Rheintalbahn und auch die Gehälter der damit befassten politischen Entscheidungsträger mit
ihren Steuergeldern finanzieren, fordern sie ein legitimes mitbestimmendes Entscheidungsrecht, wie der
Ausbau auszuführen ist. Die Pläne der Bahn müssen der Bevölkerung gefallen
und nicht dem Eisenbahn-Bundesamt.
Mit dem klaren Votum der Vollversammlung des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein - 83%
der Delegierten stimmten am 9.Oktober 2008 für die autobahnparallele Güterzugtrasse im Streckenabschnitt
Offenburg-Riegel - ist jetzt klar: BADEN 21, das Alternativkonzept der in der
IG BOHR vereinigten Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm von Offenburg bis Weil steht:
- Der einröhrige Güterzugtunnel in Offenburg und dessen übergang in
- die A5-parallele Güterzugtrasse bis Riegel mit aktivem Lärmschutz;
- die mit aktivem Lärmschutz optimierte Güterzugtrasse bis Tiengen,
- die Bürgertrasse in teilgedeckelter Tieflage bis südlich Buggingen und
- die teilgedeckelte Tieflage in Weil-Haltingen
Die Zusatzkosten von großzügig geschätzten ca. einer Milliarde Euro für BADEN 21
verteilen sich über eine Bauzeit von 10 Jahren. 100 Millionen Euro pro Jahr für ein Jahrhundertbauwerk
zur Schadensabwendung in der gesamten Region am Oberrhein sind zumutbar angesichts der jährlichen 3,5
Milliarden Euro Mauteinnahmen durch den Bund und der zu erwartenden Erlöse der DB Netze von über 150
Millionen Euro an Trassengebühren pro Jahr allein auf der Strecke Karlsruhe-Basel!
Die über eine Million Menschen in der Region am Oberrhein, die unmittelbar und mittelbar
vom Ausbau der Rheintalbahn betroffen sind, erwarten von den politischen Entscheidungs- und
Verantwortungsträgern in Bund und Land die volle Unterstützung ihrer berechtigten Ansprüche auf eine
menschenverträgliche Ausbaumaßnahme durch Finanzierung der Mehraufwendungen für BADEN 21. Auch die
Deutsche Bahn AG als Hauptnutznießer muss sich angemessen daran beteiligen.
Damit das geschieht, rufen die vereinigten
Bürgerinitiativen der IG BOHR alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer
Großkundgebung am Samstag, dem 22. November 2008,
14-16 Uhr, auf dem Schlossplatz in Lahr
auf. Bitte reservieren Sie sich diesen Termin! Nehmen
Sie sich mit Ihrer Familie die Zeit für diese äußerst wichtige Demonstration des Bürgerwillens und kommen
Sie alle auf den Lahrer Schlossplatz! Wir wollen unserem Ministerpräsidenten Günther Oettinger ein starkes
südbadisches Mandat für den Bahngipfel in Berlin mitgeben.
Nur gemeinsam sind wir stark, und nur gemeinsam können wir
unser Ziel für uns und unsere Nachkommen erreichen. Deshalb lautet das Motto für unsere
Kundgebung:
Mit BADEN 21 steh'n wir ein:
Für Solidarität am Oberrhein!
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR organisieren einen
kostenlosen Busverkehr von den Ortschaften ihres
Einzugsbereichs nach Lahr zu den Ausgangspunkten des Sternmarsches durch die Stadt. Demo-Material wird in
den Bussen verteilt, eigene Entwürfe und Ausführungen sind sehr willkommen. Die Rückfahrt ab Lahr erfolgt
um 16.30 Uhr zu den Ausgangsorten. Wir werden Sie über die Vorbereitungen durch die Medien und unsere
Homepage www.ig-bohr.de auf dem Laufenden halten.
Lärm ist Körperverletzung! Landschaftszerstörung ist
Barbarei! Immobilienwertvernichtung ist Diebstahl! Schwächung der Kommunalentwicklung ist ein Vergehen
an der Zukunft!
Deshalb: Machen Sie mit bei einer unserer Bürgerinitiativen!
Machen Sie mit bei unserer Großkundgebung! Wir sehen uns in Lahr.
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR
Das Sprechergremium
Ihre Kontaktadressen sind:
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Bürgerinitiative Lärmschutz Bahn (BILB):
Lärmhock am 27. September 2008
Liebe MitBOHRerInnen,
unser neues Mitglied, die Bürgerinitiative Lärmschutz Bahn e.V. (BILB),
lädt zu ihrem
Lärmhock am Samstag, dem 27. September 2008, nach
Weil-Haltingen ein. Beginn ist um 14 Uhr, Abschluss wird gegen 18 Uhr sein.
Schauen Sie sich bitte die Agenda an, die eine interessante und informative
Veranstaltung verspricht. Machen Sie sich einen kurzweiligen Nachmittag und
kommen Sie nach Haltingen! Sie alle sind herzlich willkommen. Wir sehen uns
im Sägischopf?
Mit BOHRenden Grüßen
Roland Diehl
Vorsitzender des Sprechergremiums der IG BOHR
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Bürgerinitiative Lärmschutz Bahn e.V. Weil
a. Rh. - BILB - ist Mitglied der IG BOHR
FREIBURG. Seit August 2008 ist die BILB Mitglied der
Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) und
damit die zwölfte Bürgerinitiative, die dem Bündnis für einen nachhaltig
menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn beigetreten ist. "Wir
begrüßen die inzwischen schon über 1.200 Weiler Mitstreiterinnen und
Mitstreiter gegen Bahnlärm in unserer IG, die damit auf über 18.000
Bürgerinnen und Bürger angewachsen ist", so IG-Sprecher Roland Diehl.
"Damit können wir von Offenburg bis Weil flächendeckend gegen die
völlig inakzeptablen Planungen der Deutschen Bahn AG angehen".
Gemeinsame Kernforderung von BILB und der Stadt Weil ist
eine 900 m lange gedeckelte Troglage durch Haltingen, das ansonsten durch
die viergleisige Bahntrasse mit nachts über 300 Güterzügen völlig verlärmt
werden würde. Die Stadt Weil hatte 2001 250.00 Euro für die Ausarbeitung der
Alternative aufgewendet, die im ersten Erörterungstermin gar nicht behandelt
wurde. Dies hat die BI auf den Plan gerufen mit dem Ziel, die politische
Ebene für eine akzeptable Bahnplanung zu aktivieren. Der zweite Erörterungstermin
mit dem Ziel, die Tieferlegung mit der Zugzahlprognose 2025 zu bearbeiten,
erbrachte kein vernünftiges Ergebnis. Daher erhielt die Bahn die Auflage,
die Alternative nochmals in hinreichender Tiefe mit realistischer Kostenermittlung
zu prüfen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der auch DB-Vertreter
mitwirken.
Die IG BOHR hat mit BADEN 21 ein in sich geschlossenes
Alternativkonzept für den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn vorgelegt,
das von nahezu der gesamten Bevölkerung am Oberrhein akzeptiert wird. Es
umfasst einen Güterzugtunnel in Offenburg, eine autobahnparallele Gütertrasse
von Offenburg bis Tiengen mit aktivem Lärmschutz ohne Schienenbonus sowie
gedeckelte Tieflagen im Nördlichen Markgräflerland und nunmehr in Haltigen.
BADEN 21 ist technisch machbar, steht dem Bahnbetrieb nicht entgegen, erfüllt
die Auflagen des Umweltschutzes und ist so grundsätzlich genehmigungsfähig.
Die Antragstrasse der Bahnplaner ist nach Ansicht der IG BOHR politisch nicht
durchsetzbar. Sie ist auch keineswegs kostengünstiger, da bei der Kalkulation
wesentliche Kostenblöcke ausgeklammert wurden.
BADEN 21 wird das Hauptthema beim "Bahngipfel"
von Ministerpräsident Oettinger, Bundesverkehrsminister Tiefensee und
Bahnchef Mehdorn Ende des Jahres in Berlin sein.
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Schienenlärmkongress in Freiburg
Der Regionalverband Südlicher Oberrhein und die Juristische Fakultät der
Universität Freiburg veranstalten am Freitag, dem 11. Juli 2008, den
"Schienenlärmkongress". Veranstaltungsort ist die Aula der Universität.
Aufgelegt ist ein spannendes Vortragsprogramm mit Themen, die uns hier am Oberrhein
im Zusammenhang mit dem Ausbau der Rheintalbahn brennend interessieren. Entnehmen Sie bitte
die Einzelheiten dem Einladungsflyer. Die
Veranstaltung ist öffentlich. Interessenten melden sich bitte bis 30.06.2008 unter
Nutzung der "Anmeldung" per Fax an.
MIT BOHRenden Grüßen
Die Sprecher der IG BOHR
A. Häge, M. Wahl, U. Haller, R. Diehl
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IG Bohr-Stellungnahme zur Grafenhausener Entscheidung
Der Presse war zu entnehmen, dass neun Bürgermeister die Autobahn-paralelle
Bahntrasse von Offenburg bis Riegel ablehnen, die jedoch von der Mehrzahl der vom Güterzuglärm
betroffenen Städte und Gemeinden sowie den Bürgerinitiativen der IG BOHR im Rahmen der
Alternativplanung BADEN 21 favorisiert wird ... sie schaffe neue Betroffenheiten. Konkrete Angaben,
wie diese aussehen und wie man mit den "alten" Betroffenheiten fertig wird, blieben die
Neun schuldig. Die IG BOHR nimmt dazu wie
folgt Stellung.
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Neu- und Ausbau der Rheintalbahn: Regierungspräsident Julian Würtenberger
im direkten Dialog mit den Bürgerinitiativen
Am 23. April 2008 trafen sich Vertreter der Bürgerinitiativen
gegen Bahnlärm mit dem Regierungspräsidenten Julian Würtenberger zu einem
ausführlichen Informations- und Gedankenaustausch.
Hier
ist die Pressemitteilung des Regierungspräsidiums dazu.
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Positionspapier BADEN 21 der IG BOHR
Die ABS/NBS Rheintalbahn ist als Teil der "Schlagader Europas"
von europäischer und in Deutschland von bundesweiter Bedeutung. Auch für
das Land Baden-Württemberg ist dieses Jahrhundertbauwerk ein Schwerpunkt
zur Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur, um einem Verkehrskollaps auf der
Straße vorzubeugen. Die Verlagerung der immens wachsenden Güterströme auf die Schiene
ist im Grundsatz als umweltfreundliche Maßnahme in der gesamten Region Südbaden bei
den politischen Mandatsträgern, den Gebietskörperschaften wie auch von der
Bevölkerung unbestritten. Nicht akzeptiert wird aber die im Verfahren befindliche
Planung der Deutschen Bahn. Diese Planung "stammt aus 80er Jahren des letzten
Jahrhunderts" (Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abg.
Hermann usw., BüNDNIS 90/DIE GRüNEN betreffend < Rheintalbahn >, Drucksache
16/4929, Anlage zum Schreiben des BMVBS vom 16.04.2007, Adressat: Präsident des
Deutschen Bundestages). Sie gründet somit auf gesetzlichen und technischen
Vorgaben, die dem Stand der Technik und den zeitgemäßen deutschen und
europäischen Umweltstandards zum Schutz der menschlichen Gesundheit schon
längst nicht mehr entsprechen.
Ein Gegenentwurf liegt mit dem Projekt BADEN 21 vor. Er wird zu
Beginn des Jahres 2008 in der Region von der überwältigenden Mehrheit der
betroffenen Bürger und von der Mehrheit der anrainenden Gebietskörperschaften
sowie den Mandatsträgern aus der Region in Bund und Land unterstützt. Dieses
Memorandum gibt den Gesprächsstand vom 14. Dezember 2007 – Anhörung bei Innenminister
Heribert Rech im Regierungspräsidium Freiburg – wieder und ist als
Dokumentation und Position der in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und
Hoch-Rhein (IG BOHR) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der
Rheintalbahn zu Beginn des Jahres 2008 gedacht. Es enthält die
- aktuellen Planungen der Deutschen Bahn AG und deren gravierende Mängel,
Konflikte und widersprüchliche Argumentation seitens der DB,
- den Gegenentwurf BADEN 21 mit den verbundenen Folgen für Finanzen und das
Planverfahren und
- die Erwartungen der Bürger an die politische Führung der Region und dieses Landes,
insbesondere an die Mandatsträger und die Landesregierung im Hinblick auf das
vielfach zitierte Spitzengespräch von Ministerpräsident Günther Oettinger, mit dem
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee und dem
Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn im Laufe von 2008.
Lesen Sie hier die Kurzfassung und
hier das gesamte Positionspapier
mit allen Anlagen – es lohnt sich!
i.A. der IG BOHR
Dr. Roland Diehl, Sprecher
Tel. 07633-14362
Fax 07633-405409
vorstand@mut-im-netz.de
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IG BOHR erhält kirchlichen Beistand
Auf Einladung des Freiburger Erzbischofs Zollitsch und des evangelischen Landesbischofs
Fischer kamen als Vertreter der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein
(IG BOHR) Schwester Martina Merkle und Manfred Wahl aus Offenburg, Adalbert Häge aus Freiburg,
Uwe Haller aus Herbolzheim und Sprecher Roland Diehl aus Hartheim Anfang April 2008 ins erzbischöfliche
Ordinariat. Anlass des Besuchs der Bahnlärmgegner war die Weihnachtspredigt 2007 des Erzbischofs, die
auch einen Appell für einen menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn enthielt *. In Gegenwart von
Presse, Funk und Fernsehen haben die BI-Vertreter dem Erzbischof für sein Eintreten für die vom Bahnlärm
in ihrer Lebensqualität bedrohten Menschen am Oberrhein gedankt und betont, dass auch für die
Bürgerinitiativen bei Ausbauplanung und Bauausführung größtmögliche Rücksicht auf die davon betroffenen
Menschen zu nehmen ist. Für eine Jahrhundertmaßnahme muss menschenverträglich und zukunftstauglich geplant
und gebaut werden. Die Planungen der Bahn erfüllen diesen Anspruch nicht – im Gegenteil, sie sind
rücksichtslos und menschenverachtend und legen die Grundlage für den Sanierungsfall von morgen. Die
Vertreter der IG BOHR waren sich mit den Kirchenvertretern einig, dass die Planung eines Jahrhundertbauwerks
in einem dicht besiedelten 2000jährigen Kulturraum auch eine ethisch-moralische Dimension hat, nicht nur
eine technische und betriebswirtschaftliche. Sprecher Roland Diehl überreichte Erzbischof Zollitsch und
Bischof Fischer ein Exemplar des Positionspapiers BADEN 21 der IG BOHR und bat um weitere Unterstützung
der Kirchen, bei Politik und Bahn einen menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn am Oberrhein
anzumahnen.
* Auszug aus der Weihnachtspredigt 2007 des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch
"Weihnachten sagt uns: Gott wird Mensch; er tut dies, weil es ihm um den Menschen
geht, um uns Menschen. Sollte es daher nicht gerade uns Menschen bei allem Tun
und allen Entscheidungen zu allererst um den Menschen gehen? Das gilt auch, wenn
es etwa um den Aus- und Neubau der Bahntrassen hier am Oberrhein zwischen
Offenburg und Basel geht. Die Bevölkerung, d.h. die Menschen, fordern zurecht, vor
untragbaren Belastungen und vor unzumutbarem Lärm verschont zu werden – auch
wenn dies unseren Staat mehr kostet. Solche Mehrkosten sind gut angelegt – für die
Menschen."
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Stellungnahme der IG BOHR zur Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums
zum "Pilotprogramm Flüsterbremse" und zur Pressemitteilung von Marion Caspers-Merk:
"Durchbruch" beim Lärm?
Lesen Sie bitte hier die spontanen
Reaktionen von zwei Mitstreitern für einen menschenverträglichen und umweltgerechten Bahnausbau am
Oberrhein auf die folgenden Pressemiteilungen von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der
Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk:
Das Wort "Flüsterbremse" ist in altbekannter Bahnmanier eine grobe Irreführung:
Bei guter Schienenqualität wird der Emissionspegel von 100 dB(A) auf 90 dB(A) abgesenkt. Bei diesem
Tatbestand von "leise" oder gar "flüstern" zu sprechen ist völlig inakzeptabel.
Die Verbundstoffbremse ist ein lobenswerter, aber bei weitem nicht ausreichender Schritt in die richtige
Richtung, aber sicher kein Durchbruch.
In der Pressemitteilung von Frau Caspers-Merk (Badische Zeitung Lörrach, 05.12.2007)
ist zu loben, dass sie das Fragezeichen verwendet, denn das Pilotprogramm Flüsterbremse, auf die sie
sich bezieht, ist alles andere als ein Durchbruch. Ihn zu bejubeln ist für die Bürgerinitiativen der
IG BOHR nicht mehr als bloße Propaganda.
6, Dezember 2007
Dr. Roland Diehl
Sprecher der IG BOHR
Vorsitzender der BI MUT e.V.
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Plenarreden von Parlamentarien zum Ausbau
der Rheintalbahn und Kommentare der IG BOHR dazu
Teil der 123. Plenarsitzung des Deutschen Bundestags am
8. November 2007 war auch eine Debatte über den von der FDP-Bundestagsfraktion am
14. Oktober 2007 eingereichten Antrag 16/6638 "Integrierte Planung für Schiene
und Straße im Rheingraben - Gesamtverkehrskonzept Südbaden" (Anlage).
Gegenstand des Antrags war im Wesentlichen die Prüfung einer alternativen
Trassenplanung für den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn im Bereich Offenburg
bis südlich von Buggingen durch die Bundesregierung in Abstimmung mit der
Landesregierung Baden-Württemberg, dem Eisenbahn-Bundesamt und der Deutschen Bahn
AG. Die im Antrag skizzierte Alternativtrasse entspricht dem Trassenkonzept
BADEN 21 der IG BOHR.
Lesen Sie hier selbst die Ausführungen der Debattenrednerinnen und
-redner sowie die Kommentare der IG BOHR dazu, bilden Sie sich ein Urteil über die
"Unterstützungslage" für BADEN 21 und ziehen Sie Ihre Schlussfolgerungen
daraus!
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Medieninformation zum Besuch der IG BOHR-Delegation im Umweltbundesamt in Berlin
am 25.10.07:
Umweltbundesamt: Schienenbonus muss überprüft werden
Berlin/Freiburg. Die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an
Ober- und Hochrhein (IG BOHR) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen sind in ihrer
Kritik am Schienenbonus nicht allein. Beim einem Gespräch des Führungsgremiums
der IG BOHR beim Umweltbundesamt (UBA) in Berlin machten Experten der Behörde
deutlich, dass je nach betrachtetem Wirkungsbereich der so genannte Schienenbonus
unterschiedlich stark ausgeprägt sei und durchaus auch als Schienenmalus in
Erscheinung treten könne. Bis heute sei es nicht gelungen, die wahren Ursachen
eines eventuell vorhandenen Schienenbonus zweifelsfrei zu finden. Trotz noch immer
bestehender Defizite in der Schlafforschung sei aber klar, dass nicht nur das durch
Lärmeinwirkung verursachte erinnerbare Aufwachen gesundheitsschädlich sei, sondern
bereits die Beeinträchtigung des Schlafprofils unterhalb der Aufweckschwelle.
Als zentrale Umweltbehörde arbeitet das UBA auch auf dem Gebiet
der Minderung des Verkehrslärms. Allen bisher durchgeführten Studien zum Einfluss
des nächtlichen Flug-, Straßen- und Schienenverkehrslärms auf das Schlafverhalten
sei gemeinsam, dass ein Schienenbonus nicht gefunden werden konnte. Dies bestätigt
die Sicht der Bahnlärmgegner, dass nicht gefunden werden könne, was gar nicht
vorhanden sei. Aus den Studien werde deutlich, dass der Schlaf am meisten durch
Bahnlärm beeinträchtigt, somit eher ein Schienenmalus zu fordern sei. Das Erfinden
des Schienenbonus vor 30 Jahren wird damit als rein politischer Akt bestätigt,
um Bahn und Bund Ausgaben beim Lärmschutz zu ersparen.
In den vergangenen 25 Jahren habe es keine Modernisierung
des rollenden Materials im Güterverkehr gegeben, mit der Folge, dass mit der
politisch gewollten Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene der Güterzuglärm
unerträglich geworden sei. Mit der Umrüstung der Güterwaggons auf moderne Bremsen,
die die Räder glatt halten und das Rollgeräusch vermindern, sei bereits begonnen
worden. Wegen der Langlebigkeit der Güterwaggons werde dies aber ohne Umrüstung des
Bestandes weitere ca. 40 Jahre dauern - zu lange, um für die Menschen am Oberrhein
Entlastung zu bringen. Das UBA machte klar, dass die Lärmminderung dann besonders
wirkungsvoll sei, wenn sich die Gleise in einem guten Zustand befänden, was eher
selten der Fall sei.
Das UBA mahnt bei der Politik seit längerer Zeit ein
Gesamtlärmschutzkonzept an. Die bestehende Rechtslage führe beim Lärmschutz von
Bürgern zu Ungleichbehandlungen. Auf den Schutz vor nächtlichem Verkehrslärm bezogen
gelte für den Lärmschutz in der städtebaulichen Planung ein Pegel von 45 dB(A), die
Verkehrslärmschutzverordnung schreibe 49 dB(A) vor, und der Auslösepegel für
Lärmsanierung betrage 60 dB(A). Eine Harmonisierung der Lärmbekämpfungspolitik sei
überfällig. Nach Ansicht der IG BOHR-Vertreter und des UBA müsse Druck aus der
Bevölkerung kommen, damit sich hier etwas bewege.
Die UBA-Vertreter waren der Meinung, dass im Falle einer
hochbelasteten Bahnstrecke wie der viergleisig ausgebauten Rheintalbahn die
Anlieger selbst bei Abschaffung des Schienenbonus nicht ungestört schlafen könnten.
Die neue Trasse müsse deshalb so geplant werden, dass die Außenpegel minimiert
werden. Die Bürgerinitiativen der IG BOHR werden daher weniger den Schienenbonus,
sondern die Unzumutbarkeit der vorgelegten Planung für eine europaweit beispiellose
Haupteisenbahnstrecke mit weit über 100.000 Güterzügen pro Jahr anprangern, die als
Schlagader Europas den Raum am Oberrhein schwer beeinträchtigen und jede vernünftige
Stadtentwicklung unmöglich machen werde. Mit BADEN 21 hätten die Kommunen und
Bürgerinitiativen am Oberrhein gemeinsam eine Alternative zur Integration des neuen
Verkehrsweges in die Raumschaft entwickelt, die für einen fairen Interessenausgleich
sorge.
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BADEN 21 in Berlin vorgestellt
Offenburg/Freiburg/Bad Krozingen. Im Rahmen eines
Parlamentarischen Abends in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin
hat das Führungsgremium der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und
Hoch-Rhein (IG BOHR) die Alternativpläne für den 4-gleisigen Bahnausbau von
Hügelheim bis Offenburg vorgestellt. Hochrangige Gäste der Bahnlärmgegner waren
zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestags, darunter Staats-minister Gernot
Erler, die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk und der
Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kasparick aus dem Bundesverkehrsministerium
mit zwei seiner hohen Beamten.
In seiner Einführungsansprache mahnte IG-BOHR-Sprecher
Roland Diehl den Primat der Politik bei den Entscheidungen zur Qualität der
Schienenausbaumaßnahme am Oberrhein an, von der über 50.000 Menschen unmittelbar
betroffen sind. Die Politik könne sich nicht hinter der Deutschen Bahn AG und dem
Eisenbahn-Bundesamt verstecken. Es seien die Parlamentarier in Zusammenarbeit mit
dem Bundesverkehrsministerium die Mandats- und Hoffnungsträger für einen
menschenverträglichen und umweltgerechten Bahnausbau am Oberrhein. Hierfür sei in
erster Linie der Bund in der Pflicht. Ohne eine änderung der Ausbauplanung sei eine
zeitgerechte Fertigstellung kaum vorstellbar. Verhältnisse wie am Mittelrhein dürfe
es am Oberrhein keinesfalls geben.
Wie eine von der Bevölkerung akzeptierte
Alternativplanung aussehen kann, veranschaulichte Adalbert Häge mit seiner
Präsentation der von den Kommunen und Bürgerinitiativen ausgearbeiteten
Planvariante BADEN 21: Gedeckelte Tief-lage der neuen Bahntrasse im Nördlichen
Markgräflerland, Mittellage mit besonderem Schallschutz in der Freiburger Bucht,
Fortsetzung der autobahnparallelen Trassenlage von Riegel bis Offenburg mit einem
Güterzugtunnel durch die Stadt. Die Vorteile von BADEN 21 seien allerdings nicht
zum Nulltarif zu haben. Die über eine Bauzeit von 10 Jahren zu verteilenden
Mehrkosten von ca. 700 Mio. Euro seien wesentlich günstiger als die Folgekosten,
die die "Billiglösung" der Bahn den Kommunen und betroffenen Bürgern
zumuten würde.
In der lebhaften Diskussion machten die Parlamentarier
deutlich, dass die Bürgerinitiativen deren politische Verantwortung für die
Gestaltung des Bahnausbaus zu Recht einfordern und die Politik jetzt endlich zu
der Alternativplanung mit den damit verbundenen Zusatzkosten Stellung beziehen
müsse. Schon jetzt sei in den Haushaltberatungen Vorsorge für den Ausbau der
Rheintalbahn zu treffen, der mehr kosten werde als anfangs gedacht.
Den Lösungsvorschlägen der Bürgerinitiativen wurden
Maßnahmen zur Lärmminderung am Rollenden Material gegenübergestellt: Die vom Bund
erhöhten Mittel für die Lärmsanierung würden für ein Programm zur
Qualitätsverbesserung der Güterwaggons verfügbar, lärmabhängige Trassenpreise
als Anreiz zur Anschaffung leiserer Waggons seien einzuführen. Es bestand Einigkeit
darüber, dass diese Maßnahmen erst in frühestens 20 Jahren, eher in 40 Jahren
griffen und so zur Problemlösung am Oberrhein kaum beitragen könnten. Es wurde auch
klar, dass punktuelle Verbesserungsmaßnahmen wirkungslos bleiben, da BADEN 21 nur
als Gesamtkonzept umsetzbar sei.
Auch die Befürchtung, die Schaffung von
Präzedenzfällen könne neue Begehrlichkeiten wecken, konnte schnell entkräftet
werden. Man war sich einig, dass die "Schlagader Europas von Rotterdam nach
Genua" mit ihrem Streckenabschnitt Offenburg-Basel hinsichtlich ihrer Belastung
mit weit über 100.000 Güterzügen pro Jahr eine Einmaligkeit sei und Sondermaßnahmen
rechtfertige. Dies sollte auch durch das vom Regierungspräsidium Freiburg in Auftrag
gegebene Gutachten zur Zugzahlprognose 2025 und zur technischen Auslastung der
ausgebauten Trasse verdeutlicht werden. Neue planungserhebliche Erkenntnisse könnten
zu Neuplanungen im Sinne von BADEN 21 führen.
Völlig unabhängig von Prognosen und Finanzierbarkeit
zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen verwies die IG BOHR auf die weitere Zuständigkeit
des Verkehrsministeriums auch im Bereich Stadtentwicklung: Hier seien die anderen
Referate des Hauses gefragt, um eine Bewertung der Bahnplanung unter Aspekten des
Städtebaus und der Stadtentwicklung vorzunehmen. Es sei undenkbar, dass diese
Stadtzerstörung durch die sogen. Bündelungstrasse zwischen Lahr und Offenburg auch
nur mit einer der Zielsetzungen humanen Städtebaus zu vereinbaren sei. Die eigenen
Projekte "Soziale Stadt" würden geradezu konterkariert. Auch an die
Kommunen richtet sich die Aufforderung der IG BOHR, sich diesem Thema verstärkt zu
widmen.
Die BI-Vertreter appellierten an die Mandatsträger, bei der
Ausbauplanung der Rheintalbahn die Zeit zu nutzen, die durch die verzögerte
Fertigstellung des Gotthard-Tunnels entstanden sei. So ließe sich die Planung ohne
Zeitdruck nochmals gründlich überdenken. Das könne einer Jahrhundertbaumaßnahme mit
ihren enormen Auswirkungen auf den gesamtem Kulturraum am Oberrhein nur gut tun.
Verkehrsstaatssekretär Kasparick bot an, die IG-BOHR in weitere Gespräche mit
einzubeziehen.
Einigkeit bestand auch, dass das Land Baden-Württemberg eine
wichtige Rolle bei der alternativen Ausbauplanung spielen müsse. Zu den Einzelheiten
dazu wird im Frühjahr 2008 ein Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Günter
Oettinger und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee stattfinden. Dass das Land
sich engagieren wird, ist klar: Am 29. November 2007 kommt es zu einer
Landtagsdebatte zu BADEN 21, die von der IG BOHR aufmerksam verfolgt werden wird.
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Der 6. Oktober 2007:
Für BADEN 21 stark gemacht - Dank an alle BOHRenden Teilnehmer
Die Vorstände der in der IG BOHR vereinigten
Bürgerinitiativen danken allen Teilnehmern für ihr engagiertes
Mitmachen bei der Großkundgebung für eine bessere Bahnplanung
und gegen den Bahnlärm am Oberrhein. Mit musikalischer Unterstützung
durch Andromeda, Stefan Böhm aus Offenburg und in bewährter Weise
durch die Markgräfler Blasmusiker haben wir wieder einen Auftritt hingelegt,
der Eindruck gemacht und von nachhaltiger Wirkung bleiben wird, auch Dank der
ausgezeichneten Pressearbeit von Paul Lauer. Besonderer Dank gilt Dieter Dormeier
und seiner Frau/Mannschaft für die exzellente Vorbereitung und Organisation.
Ein Extra-Dankeschön an Adalbert Häge für die zügige
Veranstaltungsleitung!
Zwischen 2.000 und 3.000 Teilnehmer haben den
Augustinerplatz zeitweise in einen Hexenkessel verwandelt. Unsere
Forderungen waren überall zu lesen. Die Sternmärsche haben
erhebliche Aufmerksamkeit geweckt, die Stimmung war der Situation entsprechend
erfrischend angeheizt, auch durch die vielen guten Redebeiträge.
Die Zeitungen haben uns viel Platz gewidmet, Radio und Fernsehen haben unser
Anliegen gebracht. Die fetzige Unterhaltungsmusik
von "Andromeda", insbesondere die
Uraufführung des Bahnprotestsongs "Bahn-Wahn",
gaben der Veranstaltung besonderen Pfiff.
Inhalt, Botschaft und Entschlossenheit der Bürger
haben unserer Kundgebung erhebliche Wirkung verliehen. Unsere Botschaft war und
ist: Wir haben die bessere, weil menschenverträgliche und umweltgerechte
Bahntrasse! Diese Botschaft ging zuvorderst an die Politik und kam dort auch
gut an. Wir wurden für unsere gute und konstruktive Arbeit von hoher
Stelle - Staatsminister Erler als Mitglied der Bundesregierung - gelobt, und
es wurde uns Unterstützung zugesagt. Unsere Kundgebung wurde stark beachtet,
weil sich hier Bürger in Bürgerinitiativen, kommunale Allianz und
Politik einig präsentiert haben - wo kommt das sonst schon in der Politik vor?
Auch der Himmel hat dies durch das Scheinen der Sonne gewürdigt!
Der Sprecherkreis der IG BOHR
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Die gelb-rote Karte dem Bahnlärm!
Hier sind die 13 Forderungen und das
Badner Bahnprotestlied des Volkes vom
Oberrhein vom 14. Oktober 2006, neu aufbereitet für die
Großkundgebung "BADEN 21 - die Bahn muss passen" am
6. Oktober 2007!
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Offizieller Flyer
zur IG Bohr-Großkundgebung
Der offizielle Flyer ist da, der Sie herzlich
zur Teilnahme an der Großkundgebung auf dem
Freiburger Augustinerplatz am
Samstag, dem 6. Oktober 2007, einlädt!
Dieser Tag ist auch der MEGA-Samstag, an
dem in Freiburg Vieles geboten wird.
Der Höhepunkt: Die
Großkundgebung der in der IG BOHR
vereinten Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm!
Kommen Sie und machen Sie und Ihre Familie mit!
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Aufruf
August 2007
Die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und
Hoch-Rhein (IG BOHR) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen rufen alle
Mitglieder sowie alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger,
die für heute und morgen eine menschen- und umweltverträgliche
Bahntrasse durch unsere Heimatregion am Oberrhein einfordern, auf
zur Teilnahme an der Großkundgebung für
BADEN 21 -
die Bahntrasse der Bürger vom Oberrhein von Hügelheim bis Offenburg -
am Samstag, dem 6. Oktober 2007, auf dem Augustinerplatz in Freiburg
Gemeinsam wollen die Schwesterinitiativen
- BI MUT, Nördliches Markgräflerland
- BI IGEL, Freiburg und March
- BI Bürgerprotest Bahn, Kenzingen-Herbolzheim
- BI Bahn, Ringsheim
- BI Bahnlärm, Mahlberg-Orschweier
- BI ABATRA, Lahr
- BI Bahntrasse, Offenburg
für eine bessere Bahnplanung in einem 2000-jährigen
Kulturraum kämpfen. Dazu haben sie das Memorandum BADEN 21
erarbeitet und den Vertretern der Politik übergeben.
Programm
- ab 11.00 Uhr Präsentation der BI an den Infoständen
- 13.00 Uhr Pressekonferenz im Roten Bären
- ab 13.30 Uhr Unterhaltung mit der Rock-Band "Andromeda" mit
Uraufführung des Protestlieds "Bahn-Wahn"
- 14.00 Uhr Beginn der Sternmärsche
Sternmarsch 1 mit den Teilnehmern aus MUT-Land:
Start Busstop Schreiberstraße - Kaiser-Joseph-Straße -
Gerberau - Augustinerplatz
Sternmarsch 2 mit den Teilnehmern aus Herbolzheim,
Kenzingen, IGEL-Land: Start Busstop Konzerthausplatz - Bertholdstraße -
Kaiser-Joseph-Straße - Grünwälder Straße - Augustinerplatz
Sternmarsch 3 mit den Teilnehmern aus Offenburg, Lahr,
Mahlberg-Orschweier, Ringsheim: Start Busstop Karlsplatz - Auf den Zinnen -
Kaiser-Joseph-Straße - Salzstraße - Augustinerplatz
- 14.30 Uhr Beginn der Kundgebung
- 15.30 Uhr Bekanntgabe der "13 Forderungen des Volkes vom Oberrhein" -
gemeinsames Singen des Badener Protestlieds mit Blasmusikbegleitung
- 16.30 Uhr Abschlus
- 17.00 Uhr Heimfahrt.
Die Großkundgebung steht unter dem Motto
BADEN 21 - die Bahn muss passen! Warum wir für eine
bessere Bahnplanung kämpfen.
Ihre Teilnahme ist wichtig. Nur gemeinsam sind wir stark!
Kommen Sie nach Freiburg - damit wir zu Tausenden bekannt machen:
JA zum Bahnausbau für Güterzüge -
NEIN zur Billiglösung der Bahn!!!
Nähere Einzelheiten demnächst.
Bitte achten Sie auf Plakate, Flugblatt im Briefkasten und Informationen in den
Medien.
Wir rechnen mit Ihnen!
Die Vorstände der Bürgerinitiativen der IG BOHR
Sie können den
Aufruf zur Teilnahme an der
Großkundgebung auch hier als pdf-Dokument öffnen und herunterladen.
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MEDIENINFORMATION - 22. Juli 2007
IG BOHR: Nun ist Oettinger bei "BADEN 21"
am Zug
FREIBURG. Der Ausbau der Rheintalstrecke muss nach Ansicht
der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hochrhein (IG BOHR)
den gleichen Stellenwert haben wie das Projekt Stuttgart 21. In einem
offenen Brief an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus Südbaden
fordern die in der IG BOHR zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen zwischen
Offenburg und Bad Krozingen, dass die Politik des Bundes und des Landes nun mit
dem gleichen Engagement für eine bessere Lösung für das dritte und
vierte Gleis sorgen müsse: "BADEN 21, die Alternativtrasse der
Bürger am Oberrhein vom Markgräflerland bis Offenburg, muss
gleichrangig neben Stuttgart 21 stehen."
Die IG BOHR begrüßt dabei grundsätzlich
die Entscheidung vom vergangenen Donnerstag: "Wir freuen uns, dass
Stuttgart 21 endlich unter Dach und Fach ist und gratulieren Herrn
Ministerpräsident Günther Oettinger dazu, denn jetzt hat er
endlich den Kopf frei, sich auch um den menschenverträglichen Ausbau der
Rheintalbahn zu kümmern." Die Bürger am Oberrhein erwarten jetzt
ein Zeichen der Landesregierung, sich auch am Oberrhein finanziell zu beteiligen,
etwa durch Vorfinanzierung oder Beteiligung an den Zusatzkosten einer
Trassenlösung, die von den Menschen in einem 2000-jährigen
Kulturraum akzeptiert werden kann.
Die entsprechenden Vorschläge für eine deutlich
bessere Planung liegen auch schon auf dem Tisch, heißt es in dem Schreiben
weiter. Dazu gehören:
- eine Unterfahrung der Stadt Offenburg in einem Tunnel,
- ab südlich Offenburg die Verlagerung der Neubautrasse mit reinem
Güterverkehr an die A5 bis zur Einmündung in die Westumfahrung
Freiburgs,
- im Westen Freiburgs, je nach örtlichen Bedingungen, weitestgehende
Trassenabsenkung bis zum Nordportal des Mengener Tunnels,
- eine teilgedeckelte Tieflage vom Südportal des Mengener Tunnels bis
südlich von Buggingen.
Die Mehraufwendungen in der Größenordnung von
einer Milliarde Euro seien diesem Jahrhundertbauwerk auch durchaus angemessen.
Denn die bisher vorgelegte Billigstlösung für die Neubautrasse sei
nichts anderes als eine gigantische Kostenverlagerung auf die betroffenen
Menschen und Kommunen. Akzeptanz für die neue Strecke sei nur erzielbar,
wenn diese Kosten direkt in die Baumaßnahme fließen, wo sie auch
hingehören. Der anstehende Bau neuer Schienenstrecken muss also mit
Rücksicht auf die Gesundheit, die Lebensqualität und das
Immobilieneigentum der betroffenen Bevölkerung sowie der Zukunftsperspektiven
der Kommunen anders erfolgen, als es die Planungen der Bahn vorsehen. "Dazu
bedarf es wesentlich höherer Investitionen des Auftraggebers der
Baumaßnahme, um die damit verbundenen Kollateralschäden zu
vermeiden", heißt es in dem Schreiben weiter.
Sie können die
Medieninformation (Juli 2007):
IG BOHR: Nun ist Oettinger bei "BADEN 21" am Zug
auch hier als pdf-Dokument öffnen und herunterladen.
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PRESSEMITTEILUNG - 10. Juli 2007
Bahn: Mit ausreichenden Mitteln ist Alles möglich
Oberrheinische Bürgerinitiativen in der
DB-Konzernzentrale in Berlin
Freiburg. Eine Delegation der in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an
Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) zusammengeschlossenen oberrheinischen
Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm weilte unlängst in der
Hauptverwaltung der Deutschen Bahn (DB) AG in Berlin. In den
Bahn-Tower am Potsdamer Platz eingeladen hatte Jürgen Illing,
Leiter Politische Beziehungen im DB-Konzern, als Antwort auf ein
Schreiben der IG BOHR an Bahnchef Hartmut Mehdorn.
Bei dem Gespräch ging es um die Chancen einer Umsetzung von
BADEN 21, einem Forderungskatalog zur Alternativtrasse der
Bürger vom Oberrhein vom Markgräflerland bis Offenburg.
Im Gegensatz zu den Planungen der Bahn verläuft diese Trasse
in z.T. gedeckelter Tieflage, außerhalb der Wohnbebauung und in
Offenburg in einem Tunnel. Durch den Zusammenschluss der
Bürgerinitiativen seien diese zu einem attraktiven
Gesprächspartner für die DB geworden, führte Illing aus.
Er bescheinigte der IG einen bereits hohen Bekanntheitsgrad,
der dazu beigetragen habe, dass das Thema Schienenlärm in
der Politik angekommen sei.
Die BI-Vertreter kritisierten, dass die Bahn am Oberrhein wegen
ihres Betriebskonzepts an der geplanten Streckenführung festhalte.
Das Betriebskonzept müsse sich nach den Menschen und nicht die
Menschen nach dem Betriebskonzept richten.
Die DB-Vertreter zeigten sich durchaus beeindruckt von den Folgen
des viergleisigen Ausbaus der Rheintalbahn, weisen aber darauf hin,
dass sich die Bahn gesetzeskonform verhalte. Wegen des bestehenden
Rechts- und Finanzrahmens könne die Bahn nicht im Sinne der
betroffenen Menschen besser bauen, weil sie nicht dürfe
und es sich nicht leisten könne. Die BI-Vertreter warnen,
dass der Bund dann Gefahr laufe, wegen des Widerstands der
Bevölkerung überhaupt nicht bauen zu können.
Die DB sieht beim Ausbau der Rheintalbahn dennoch
Verbesserungsmöglichkeiten durch flexiblere Handhabung
der rechtlichen Bestimmungen und eine Ausweitung des Finanzrahmens.
Die Vertreter der IG BOHR bestehen darauf, dass Neu- und
Ausbaumaßnahmen nach dem derzeitigen Stand der Technik
erfolgen müssen und so den Schienenbonus überflüssig
machen. Dazu sei allerdings auch die Politik gefordert.
DB und BI sehen hier eine gemeinsame Position: Der Topf für
Schienenausbaumaßnahmen müsse größer werden.
Nach Ansicht von Werner Klingberg, DB-Konzernbevollmächtigter
für Baden-Württemberg, sollte durch Prioritätensetzung
eine zielgerichtete Mittelerhöhung für das Oberrheintal
geschafft werden, da die Rheintalbahn wegen ihrer herausragenden
Stellung im internationalen Güterverkehr an erster Stelle der
Liste der Schienenausbaumaßnahmen des Bundes stehe.
Die Strategie der IG BOHR, über den Konsens mit der
Lokalpolitik die Landes- und Bundespolitik für die
Problemlösung am Oberrhein zu gewinnen, wird von
den DB-Vertretern als der richtige Weg zum Ziel unterstützt.
Die IG BOHR-Delegation vor dem Berliner Hauptbahnhof;
v.l. Roland Diehl (BI MUT Markgräflerland), Dietmar Kraske (BI Mahlberg-Orschweier),
Schwester Martina Merkle (BI Bahntrasse Offenburg), Georg Binkert (BI Herbolzheim-Kenzingen),
Klaus Gumpp (BI IGEL Freiburg)
Sie können die Pressemitteilung auch
hier als pdf-Dokument herunterladen.
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Der Bahnlärmterror am
Mittelrhein soll kein Präzedenzfall für den Oberrhein werden
Der mittlerweile unerträgliche
Güterzuglärm im Mittelrheintal von Mainz bis Koblenz - seit einigen
Jahren wegen seiner landschaftlichen Schönheit Weltnaturerbe - hat die
betroffenen Gemeinden und Landkreise mit Unterstützung aller
ortsansässigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten zur "Koblenzer
Erklärung" geeint:
So, wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.
Die Einwohnerzahlen der Ortschaften schrumpfen rapide,
wie z.B. in Sankt Goarshausen von 2.300 auf 1.400. Viele Häuser an
der Bahnlinie stehen leer, zahlreiche gastronomische Betriebe haben aufgegeben.
Mit etwas Lärmvermeidungskosmetik durch
Ersatz der Grauguss-Klotzbremse durch eine mit K-Sohle lässt sich
der Vorbeifahrpegel der Güterzüge von 96 dB(A) unter optimalen
Bedingungen auf 86 dB(A) reduzieren.
Auf der Fachtagung Schienenlärm in
Bingen am Rhein am 2. April 2007 wurde dies von der Deutschen
Bahn AG als großer Erfolg verkauft. Bahnchef Mehdorn sieht
damit das Problem als weitgehend gelöst an.
Die Menschen am Mittelrhein sehen das anders,
und wir hier am Oberrhein auch.
Die einzig vernünftige Lösung des
Problems am Mittelrhein ist die Verlagerung der Gütertrasse
aus dem Tal heraus.
Der Bund und die Deutsche Bahn AG haben
für 6 Milliarden Euro die ICE-Schnelltrasse Köln-Frankfurt
gebaut, für 4 Züge pro Stunde von 6 bis 22 Uhr.
Die Forderung, neben die Prestige-Trasse eine neue
Güterzugtrasse für 20 Züge pro Stunde rund um die Uhr
(ca. 500 Güterzüge täglich) zu bauen, wird von
Herrn Mehdorn als "zu teuer" abgelehnt.
Menschenverachtender kann der Zynismus kaum noch sein.
Es ist der feste Wille von MUT e.V. und aller in der
IG BOHR (Interessengemeinschaft an Ober- und Hoch-Rhein)
zusammengeschlossener Bürgerinitiativen, mitelrheinische
Verhältnisse an Ober- und Hochrhein nicht zuzulassen!
Die BI der IG BOHR, die BI im Mittelrheintal
gegen Umweltschäden durch die Bahn und die BI 2statt4 aus
Frankfurt am Main haben sich zu einer Cooperative gegen
Bahnlärm - die WUCHT an Rhein und Main - zusammen
geschlossen. Sie soll die Keimzelle für eine bundesweite
Zusammenarbeit gegen Bahnlärm sein. Sehen Sie
hier die
Gründungsurkunde und die Globalziele der WUCHT.
Diese Urkunde, zusammen mit einem
Schreiben
an Herrn Mehdorn, einer übersicht über die Bahnprivilegien
und einer
neuen, wichtigen Arbeit zum Nachweis der Unsinnigkeit des Schienenbonus,
wurde in Bingen Herrn Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee,
Bahnchef Mehdorn und dem Direktor des Eisenbahn-Bundesamts,
Herrn Armin Keppel, überreicht, verbunden mit einer Einladung
an unsere Region am Oberrhein, die wir mit aller Macht vor Lärmterror,
Landschafts- und Ortsbildverunstaltung sowie Immobilienwertvernichtung
schützen müssen - für uns und unsere Nachkommen.
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Gespräch mit Schwester M. Martina Merkle
Die Redaktion "Baden-Württemberg aktuell" des SWR-3-Fernsehens hat
Schwester M. Martina Merkle, die stellvertretende Vorsitzende der "BI Bahntrasse e.V.
Offenburg", zu einem Gespräch über die Offenburger Situation im Zusammenhang mit der geplanten
Güterverkehrstrasse gebeten.
Dieses Gespräch wurde von
"Baden-Württemberg aktuell" am Freitag, 16. März 2007,
von 19.30-19.40 Uhr
original gesendet.
Für unsere Region ist das sicher ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Diskussion.
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Bahnlärmterror am Mittelrhein
Die Menschen am Mittelrhein erleben derzeit das,
was uns künftig durch den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn am
Oberrhein blühen wird, wenn die Bahn so bauen darf wie sie das
möchte. Dazu 3 aktuelle Zeitungsbeiträge zu
Ihrer Information:
"Bahnlärm im Rheingau soll halbiert werden"
(Wiesbadener Tagblatt vom 09.02.2007)
"Mehr Güterzüge nicht verkraftbar"
(Wiesbadener Kurier 09.02.2007)
"Lärm: Mehr von Mehdorn erwartet" /
"Mehdorn: Politik ist bei Lärm am Zug"
(Rhein-Zeitung vom 09.02.2007)
Die immer wieder genannte "Flüsterbremse" mit K-Sohle
ist alles andere als eine Lösung. Eine Klotzbremse - die Bahn bremst
also immer noch wie im Mittelalter die Ochsenwagen gebremst werden,
nämlich durch das Drücken eines Klotzes gegen die
Radlauffläche - mit Komposit(K)-Sohle vermindert zwar
durch den Bremsvorgang die Rauigkeit des Rades und damit die Rauigkeit der
Schiene, unrunde Räder werden durch die K-Sohle aber nicht rund. Im Laufe
der Zeit ergibt sich im günstigen Fall eine Lärmminderung um 7
bis 8 dB(A), was wenig hilft, denn "die Bahn hat mit ihren
Güterzügen ein 25 dB(A)-Problem" (Markus Hecht,
Prof. für Schienenfahrzeuge an der TU-Berlin). Das Lärmproblem
lässt sich also nur durch Umrüstung auf leichte lärmarme
Drehgestelle mit Scheibenbremsen (LEILA) lösen (Finanzbedarf ca. 2 Mrd.
Euro), nicht mit der K-Sohle, die zudem von Praktikern in den
Bahnstellwerken nicht gerne gesehen wird, weil ihre Bremswirkung bei
Nässe stark eingeschränkt ist und sie zudem verläuft.
Die Umrüstung der Güterwaggons ist Sache der Bahn,
die sich aber davor drückt und den Bund in die Pflicht nehmen will.
Damit ist vorprogrammiert, dass es mit der Umrüstung
in absehbarer Zeit nichts wird, schon gar nicht in 5 Jahren, wie Herr
Mehdorn sich das vorstellt. Das weiß er auch sehr genau und versucht
auch hier wieder, die Menschen für dumm zu verkaufen.
Das soll ihm bei uns nicht gelingen.
Der Vorstand von MUT e.V.
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Der Schienenbonus muss weg
Die IG BOHR als strategische Plattform der Bürgerinitiativen
am Oberrhein fordert mit den Regionalverbänden eine änderung
der Gesetzeslage für Bahnplanungen: Der Schienenbonus muss weg,
und manches mehr lesen Sie hier: Gesetzesvorschlag
Kurzfassung (PDF) | Gesetzesvorschlag
Langfassung (PDF)
Am 21 12. 06 haben die Sprecher der IG BOHR die Gelegenheit, anlässlich
einer Klausur der CDU Südbaden in Offenburg dem anwesenden baden-württembergischen
Ministerpräsidenten Günter Oettinger die Position der Bürgerinitiativen
direkt vorzustellen. Lesen
Sie die Ausführungen der IG BOHR-Sprecher Roland Diehl und Adalbert
Häge hier (DOC).
Bahnausbau am Oberrhein – NBS/ABS 3. und 4. Gleis
der Güterbahn
Hier: Vorschlag
zur Neufassung der 16. BImSchV an die Abgeordneten lesen Sie hier (DOC).
Großkundgebung der IG BOHR gegen die Bahnplanungen
am Oberrhein
Stimmen zur Demo
Liebe „MUT“-, „IGEL“- und „Bahnprotest“-
Leute,
als Offenburger Mitglieder im „Organisationskomitee 14.10.06“ und
im Auftrag des Gesamtvorstands der BI Bahntrasse Offenburg“ danken
wir Euch ganz herzlich für Euren großartigen Beitrag zum Gelingen
der IG-BOHR-Großkundgebung am 14. Oktober in Offenburg. Wir wählen
für dieses Dankeschön den IG-BOHR-Verteiler mit der Bitte,
diesen Dank auch an andere weiterzugeben.
Ihr habt in großer Zahl, farbenprächtig anzusehen, unüberhörbar
und mit überzeugenden Redebeiträgen dafür gesorgt, dass
diese Großkundgebung auch ein entsprechendes Echo in den Medien
gefunden hat – nicht zuletzt auch dank der guten überregionalen
Pressearbeit unseres „Pressechefs“. Die mehrfachen gezielten
Einladungen unseres „Sprechers“ haben schließlich doch
noch eine Reihe von Abgeordneten aus Bund und Land auf die Beine
gebracht.
Alle übrigen Abgeordneten werden bald die wesentlichen Beiträge
vom 14.10. in Händen halten. Dazu werden wir sicher auch in absehbarer
Zeit u.a. den Verkehrsminister, Finanzminister, Umweltminister und
den Bahnchef deutlich mit unseren Forderungen zu konfrontieren haben.
Aber das ist ja schon wieder Alltagsgeschäft. Auf jeden Fall werden
wir den Schwung vom Offenburger Rathausplatz mitnehmen in unsere Tagesarbeit
der nächsten Wochen und Monate, beflügelt auch durch den Klang
und den Text des neuen Badnerlieds. übrigens: So schön wie
die das Markgräfler „Orchester“ hat dieses Lied noch
niemand gespielt, und so herzhaft-kräftig wie die Dreieinhalbtausend
auf dem Offenburger Rathausplatz hat es noch niemand gesungen…
Wir bleiben verbunden im Sinne unserer 13. Forderung - „als ermutigendes
Beispiel eines demokratisch geprägten Bürgersinns für
künftige Generationen“. Auf die nächsten Begegnungen
und Gespräche mit Euch im Rahmen von IG BOHR oder anderen Gelegenheiten
freuen wir uns!
Anita Rost Manfred Wahl Oliver Strauch
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Offenburgerin und auch Betroffene in Sache
Bahntrasse, somit war ich auch bei der Großkundgebung am Samstag,
14.10. in Offenburg.
Mich und auch viele andere Leute, mit denen ich zwischenzeitlich
gesprochen habe, hat es unwahrscheinlich beeindruckt, was Ihre Organisation
auf die Beine gestellt hat und wie viele Leute da mitgemacht haben. Wenn
diese Leute alle nicht gekommen wären, wäre ein armseliges
Häufchen Offenburger vor dem Rathaus gestanden. Leider haben es
in Offenburg immer noch zu wenige Leute
begriffen, um was es hier geht und dass doch alle betroffen sind, auch
wenn sie nicht unmittelbar an der Bahnlinie wohnen.
Ich bedanke mich meinerseits ganz herzlich bei Ihnen
allen und hoffe, dass Offenburg nun endlich aufwacht. Sicher weiß ich
auch, dass Sie es nicht ganz eigennützig getan haben, denn auch
Sie haben diese Probleme mit der Bahn. Es ist aber einfach schön,
wie die Leute da dabei sind.
Ich hoffe sehr, dass diese Kundgebung nun etwas bewegt
und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Brigitte Kupka
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Veranstaltung am 14. Oktober kann man nur mit gelungen
bezeichnen. Hiermit möchte ich allen Beteiligten an der Organisation
mein Lob aussprechen, verbunden mit einen herzlichen Dank für die
Mühe die dahinter gesteckt hat.
Wie mir auch von Offenburger Einwohner bestätigt
wurde,
war die Rede von Herrn Dr. Diehl mit Abstand die Beste. Auch darf man
nicht verschweigen, dass MUT, insbesondere auch durch die eigene Musikkapelle,
der Veranstaltung einen besonderen Glanz verliehen hat.
Mit MUTigen Grüßen
Kurt Reiner
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Liebe MUTige Teilnehmer an unserer Großkundgebung,
jetzt, nachdem sich der Staub gesetzt hat,
ist es uns eine angenehme Pflicht, uns bei allen Teilnehmern und Mitorganisatoren
aus den Reihen von MUT ganz herzlich für Ihre Teilnahme und die
geleistete Unterstützung zu bedanken. Wir sind sicher, dass die
Teilnehmer an der Großkundgebung einen beeindruckenden und stimmungsvollen
Nachmittag erlebt haben. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt.
Eindrucksvoll auch der Schauwagen des Seefelder, der auf dem Offenburger
Marktplatz ein herausragender Blickpunkt war. Genauso eindrucksvoll
auch die vielen MUTigen Transparente.
Ein besonderer Dank geht an die Markgräfler
Musiker für ihren überaus gelungenen musikalischen Einsatz.
Sie haben ganz wesentlich zu der wunderbaren Stimmung beigetragen,
die uns an diesem Nachmittag beflügelt hat, für unser
berechtigtes Anliegen weiter zu kämpfen.
Wir werden unser Ziel weiter mit Leidenschaft,
Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit verfolgen, und wir werden
es erreichen! Wenn das Volk wüsste, wie stark es ist, könnte
es mit Solidarität viel mehr bewegen. Wir arbeiten weiter daran,
dieses Bewusstsein zu erzeugen.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Presseecho
Die Großkundgebung der IG BOHR hat auch in der
Presse wie in der Bevölkerung große Aufmersamkeit erregt.
Wir haben hier einige Stimmen zusammengestellt.
SWR-Nachrichten (PDF)
Der
Sonntag zur Demo OG (PDF)
BZ-Artikel
mit den 13-Forderungen (PDF)
BZ-Artikel-Demo-Bericht-I (PDF)
BZ-Artikel
Demo-Bericht-II (PDF)
BZ
Artikel Fleischer und Caspers-Merk in Buggingen (PDF)
Sonntagszeitung
Ortenau Bericht (PDF)
Sonntagszeitung
Ortenau Stimmen (PDF)
MdL
C. Bayer in Linksbuendig (PDF)
Stellungnahme aus der Politik
CHRISTOPH BAYER Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
Stellungnahme
zu den Bahnplanungen am Oberrhein anlässlich der Großkundgebung
am 14. Oktober 2006 (doc)
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Möchten Sie an unserer Großkundgebung teilnehmen? Weitere Informationen bei Bürgerinitiative
Bahntrasse e.V. Offenburgb www.bi-bahntrasse.de Interessengeminschaft
gegen Lärm und Umweltbelastungen - IGEL www.igel-breisgau.de Mensch
und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V.
- MUT www.mut-im-netz.de Bürgerprotest
Bahn e.V. Herbolzheim-Kenzingen www.bi-bahn.de
Die Bürgerinitiativen der Interessengemeinschaft Bahnprotest an
Ober- und Hoch-Rhein rufen die Bevölkerung am Oberrhein, die eine
unzumutbare Verlärmung unserer Region, den Verlust unserer Lebensqualität
und der Zukunftsperspektiven unserer Gemeinden, die Zerstörung unserer
Naherholungslandschaft und die Vernichtung von großen Ackerlandflächen
durch eine rücksichtslose Bahnplanung nicht hinnehmen wollen, zu
einer
Großkundgebung am Samstag, dem 14. Oktober 2006, 14.30 Uhr, auf
dem Rathausplatz in Offenburg
auf. Wir sagen JA zum Bahnausbau für Güterzüge, aber
NEIN zur Billiglösung der Bahn! Wir kämpfen für eine bessere
Bahnplanung von Offenburg bis südlich von Buggingen. Lassen Sie
sich von den Hochglanzbroschüren der Bahn nicht täuschen: Sie
will einseitig zu unseren Lasten Profit machen. Nai sage mer! Es kommt
auf Jede/n von uns an, denn es geht um unsere Gesundheit und eine lebenswerte
Zukunft für uns und unsere Nachkommen in unserer unmittelbare Heimat.
Nur gemeinsam sind wir stark! Kommen Sie nach Offenburg, damit wir zu
Tausenden mit den badischen Landesfarben bekannt machen: „Das Volk
zeigt Gelb-Rot für das, was uns droht“. Wir wollen klar machen,
warum wir eine bessere Bahnplanung wollen, und dass wir den Bau des 3.
und 4. Gleises notfalls zu Fall bringen, wenn dieser weiter ohne Rücksicht
auf und gegen die Interessen der hiesigen Bevölkerung geschieht.
Wir fordern einen Stopp der weiteren Verlärmung des Oberrheingrabens!
Machen Sie mit! Informieren Sie sich bei der Sie betreffenden Bürgerinitiative!
Achten Sie bitte auf die Ankündigungen in den nächsten Wochen
(Medien, Plakate, Info in Ihren Hausbriefkästen, persönliche
Ansprache). Näheres siehe Flyer zum PDF-Download.
Die Sprecher der IG BOHR
Widerstand gegen Bahnpläne
formiert sich in der IG BOHR
3. April 2004
Acht Bürgerinitiativen in Südbaden haben ihren
Zusammenschluss zur Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein
(IG BOHR) am vergangenen Samstag mit der Unterzeichnung einer Resolution
besiegelt. Ziel der IG BOHR ist es zu verhindern, dass die Deutsche Bundesbahn
den Bau des dritten und vierten Gleises zwischen Offenburg und Basel mit
einer Billiglösung zulasten der Bevölkerung in der Region durchsetzt.
Stattdessen fordert die IG eine nachhaltige und ökologisch sinnvolle
Trassenplanung, die die Lärmbelastung deutlich verringert, den Landverbrauch
auf Kosten der Landwirtschaft minimiert und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten
der Gemeinden in der Region nicht bremst.
Folgende Bürgerinitiativen gehören der IG BOHR
an: Arbeitskreis Bahn der Offenburger Bürgervereine, Bürgerprotest
Bahn Herbolzheim/Kenzingen, Mensch- und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches
Markgräflerland, IG Katzenbergtunnel Bad Bellingen, BI gegen den
Hochrhein-Bypass Grenzach-Wyhlen, BI gegen den Hochrhein-Bypass Rheinfelden,
die BI gegen den Hochrhein-Bypass Schwörstadt sowie die BI Bypass
Bad Säckingen-Wallbach. Die IG BOHR will mit einem umfangreichen
Forderungskatalog gegen die bisherigen Bahnpläne kämpfen. Er
enthält folgende Punkte:
- eine unterirdische Trasse in Offenburg oder die Westumfahrung
- kein Gleisausbau durch Herbolzheim/Kenzingen
- eine unterirdische Trasse im Nördlichen Markgräflerland
- die Verschiebung des Katzenbergtunnels nach Osten bei Tieferlegung
der Trasse
- Ablehnung eines Hochrhein-Bypass
- einen gerechten Ausgleich für die aufgebürdeten Lasten durch
den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn
- die Abschaffung der „Lex-Bahn“ zur Gleichbehandlung der
DB AG mit anderen Lärmerzeugern
- die Novellierung der Lärmschutzgesetzgebung in Deutschland in
Anlehnung an den Richtwert der WHO
- die volle Verantwortung des Staates für das Schienennetz.
Ihre Forderungen begründet die IG BOHR in der Resolution
damit, dass nach den Planungen der Deutschen Bahn AG zwischen Offenburg
und Weil am Rhein mit der neuen Schienentrasse die mit am stärksten
belastete Gütertran-sitstrecke Europas entsteht. Zwar sei die Verlagerung
des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu begrüßen,
es ist aber damit zu rechnen, dass die Anrainerbevölkerung an den
Zulieferstrecken mit Schienenverkehrslärm extrem stark belastet wird.
Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist von täglich 508 Zügen die
Rede, mit einem Anteil von 280 Güterzügen. Davon werden nach
den Planungen der DB AG 125 am Tage und 155 nachts verkehren. Letzteres
bedeutet einen Güterzugverkehr im Dreiminutentakt.
Zur Entlastung französischer Schienenstrecken vom
Güterverkehr ist ferner vorgesehen, bei Chalampé auf der Strecke
Mülhausen-Müllheim und bei Kehl auf der Strecke Straßburg-Offenburg
weitere 210 Güterzüge auf die Rheintalbahn zu leiten (Oberrhein-Bypass).
Diese rund 500 Güterzüge bedeuten einen Dreiminutentakt rund
um die Uhr.
Nach Ansicht der IG BOHR lassen die bisher vorgelegten
Pläne der Bahn befürchten, dass auf die Belange der südbadischen
Bevölkerung und ihre sensible Umwelt wenig Rücksicht genommen
wird. Aufgrund der einseitig die DB AG bevorzugende Rechtslage wird der
entstehende Lärm aufgrund unzureichender Lärmschutzmaßnahmen
(16. BImSchV statt DIN 18005 oder TA Lärm) die Bürger der Ortschaften
entlang der Trasse besonders in der Nacht nervtötend beschallen.
Dies wird zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität
führen, verbunden mit gesundheitlichen Folgeschäden.
Hinzu kommt eine Beschneidung der Entwicklungsperspek-tiven
der Anliegergemeinden, eine Schwächung ihrer Wirtschaftskraft mit
erheblichen Einbußen an Einkommen und Steuern sowie ein immenser
Verlust von Immobilienwer-ten in Bereichen, die bisher dem Güterzuglärm
nicht ausgesetzt waren. Stellenweise kommt es zu erheblichen Verlusten
an wertvollen landwirtschaftlichen Flächen und damit zu einer Abnahme
der Wirtschaftlichkeit bäuerlicher Betriebe bis hin zur Existenzgefährdung.
Des weiteren wird es zu einer starken Belastung der Bevölkerung durch
krankmachende Feinstäube, Erschütterungen, Elektrosmog sowie
die 4-5 jährige Bauphase direkt neben Wohnsiedlungen kommen. Befürchtet
wird eine größere Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung
durch eine Vervielfachung der jetzigen Gefahrguttransporte.
Ein besonderes ärgernis ist, dass der Gesetzgeber
dem Wirtschaftsunternehmen DB AG Sonderrechte beim Lärmschutz einräumt.
Die IG BOHR fordert eine Gleichbehandlung der Bahn mit anderen Lärmverursachern
auf der Grundlage der Richtwerte der Weltgesund-heitsorganisation für
Verkehrslärm. Diese liegen bei einem Außenpegel von tags 55
dB(A) und nachts 45 dB(A) für alle Gebiete, in denen Menschen wohnen.
ärgerlich ist auch, dass sich die DB AG zudem noch einen „Schienenbonus“
von 5 dB(A) unter der Maßgabe gutschreiben darf, dass Schienenverkehrslärm
weniger belästigend als anderer Verkehrslärm sei. Das ist zumindest
für Güterzüge nicht mehr gerechtfertigt. Als Sofortmaßnahme
muss der Schienenbonus für Schienenstrecken, auf denen Güterzüge
verkehren, abgeschafft werden.
Die gesamte Privilegierung der Bahn hat nach Ansicht der
IG den Geruch gesetzgeberischer Willkür zu Lasten der Bevölkerung,
einzig und allein mit dem Ziel, dem Staat Geld zu sparen. Sie gehört
dringend abgeschafft. Die Lärmschutzgesetzgebung insgesamt ist in
Deutschland dringend novellierungsbedürftig. Dies fordert die IG
BOHR im Gleichklang mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND), der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS), der Bundesvereinigung
gegen Fluglärm (BVF), dem Deutschen Arbeitsring für Lärmbekämpfung
(DAL) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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