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Pressemitteilungen zum ökumenischen Dankgottesdienst

Lesen Sie im Folgenden die Pressemitteilungen in der Badischen Zeitung vom 17. Oktober 2016 und in Baden online vom 16. Oktober 2016 zum ökumenischen Dankgottesdienst am Freitag, den 14. Oktober 2016, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Offenburg (zum Ansehen und Herunterladen der Artikel bitte die Bilder anklicken!).

BZ, 17.10.2016

BO, 16.10.2016

 

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Ökumenischer Dank-Gottesdienst:
"Gott sei Dank - Der Mensch geht vor!"

Ökumenischer Dank-GottesdienstAls Modell für eine menschen- und umweltgerechte Güterverkehrsstrecke am Oberrhein haben die vereinigten oberrheinischen Bürgerinitiativen (IG BOHR) von 2004-2007 das Konzept BADEN 21 entwickelt. BADEN 21 hat sich dann als Grundlage einer einmaligen Allianz von bürgerschaftlich, politisch, planerisch und gesellschaftlich Verantwortlichen bewährt - zunächst kommunal und regional, dann auch auf Landes- und Bundesebene. - Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung kommt in den 172.000 Einwendungen "pro BADEN 21" zwischen Offenburg und Weil zum Ausdruck.

Die gemeinsame Weiterentwicklung und Beratung von BADEN 21 in der ebenfalls einmaligen Einrichtung eines "Projektbeirates" hat schließlich zu zwei einstimmigen Bundestagsbeschlüssen (mit entsprechenden vorausgehenden Landtags-Beschlüssen!) für die Realisierung und Finanzierung der Kernforderungen von BADEN 21 geführt.

Die Freude und den Dank über diesen gelungenen Weg möchten wir nun auch zum Ausdruck bringen in einem

Oberrheinischen Ökumenischen Dank-Gottesdienst unter dem Thema:
"Gott sei Dank - Der Mensch geht vor!"
am Freitag, 14. Oktober 2016 - 18 Uhr
in der Heilig-Kreuz-Kirche in Offenburg

Als IG BOHR laden wir zu diesem Gottesdienst und dem anschließenden Empfang im Marienhaus die oberrheinische Bevölkerung und alle an diesem denkwürdigen Ergebnis Beteiligten herzlich ein!

Den Gottesdienst werden mit uns feiern: Prälatin Dagmar Zobel (Evangelische Landeskirche in Baden) und Monsignore Dr. Bernd Kaut (Erzdiözese Freiburg), zusammen mit den Offenburg-Ortenauer Dekanen Matthias Bürkle und Frank Wellhöner. Auch unmittelbar am Ringen um die beste Lösung für die Region Beteiligte werden in der Liturgie mitwirken. - Musikalische Gestaltung: Felix Ketterer, kath. Kirchenmusiker, Orgel und Gesamtleitung; Evang. Posaunenchor- Leitung: Dr. Christof Wettach.

Bitte merken Sie sich diesen Termin doch jetzt schon vor. Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen
Die Sprecher der IG BOHR
Manfred Wahl, Georg Binkert, Dr. Klaus Gumpp, Dietmar Kraske, Dr. Roland Diehl

 

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Antrag Rheintalbahn im Deutschen Bundestag - Entscheidender Meilenstein erreicht!

Delegation der IG Bohr

"Heute haben wir eine Sternstunde im Deutschen Bundestag erlebt" war sich die 15-köpfige Delegation der IG BOHR einig, als das Plenum den Antrag "Menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintalbahn realisieren" einstimmig angenommen hatte. "Nachdem unsere mehrfache Erinnerung an eine Beschlussfassung über die Rheintalbahn noch im Januar 2016 schließlich erfolgreich war, hat das großartige Ergebnis für die Menschen am Oberrhein unser gemeinsames "Prosit" verdient", so die Gäste vom Südlichen Oberrhein, die die fast schon historische Sitzung des Deutschen Bundestags am 28. Januar 2016 auf der Zuschauertribüne mitverfolgt haben in der Einladung zum Sektempfang danach. Die Bürgerinitiativen der IG BOHR haben nach zwölfjähriger harter Arbeit den wohl wichtigsten Meilenstein ihrer Bemühungen um eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Rheintalbahn erreicht: Die Grundsatzentscheidungen des Projektbeirats Rheintalbahn werden vom Deutschen Bundestag übernommen, so rechtlich abgesichert und mit den erforderlichen Finanzmitteln unterlegt. Mit dieser Planungssicherheit für die Deutsche Bahn AG kann das Jahrhundertprojekt des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Offenburg und Weil nunmehr konkret weiter vorangetrieben werden. Auch wenn BADEN 21 jetzt in trockenen Tüchern ist, ist sich die IG BOHR bewusst, dass die Neu- und Umplanungen noch sehr viel Detailarbeit erfordern werden. Deswegen werden sich ihre Vertreter auch weiterhin intensiv in den neu zu konzipierenden regionalen Begleitkommissionen und im Projektförderkreis engagieren, damit die Umsetzung des neuen Planungsauftrags im Sinne der Region Südlicher Oberrhein erfolgt.

Die IG BOHR dankt allen Mitstreitern in der Region für das langjährige Engagement für das Alternativkonzept BADEN 21 und besonders den südbadischen MdB für die beharrliche Beseitigung der Hindernisse, die der Verabschiedung des Antrags der Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag entgegenstanden. Die IG BOHR ist ferner dem Landtag und der Landesregierung Baden-Württemberg für die ausschlaggebende Mitfinanzierung des Jahrhundertprojekts dankbar. Besonderer Dank gebührt den Vorsitzenden des Projektbeirats Rheintalbahn, Staatssekretär Michael Odenwald vom Bundesverkehrsministerium und Landesverkehrsminister Winfried Hermann, für ihre Bereitschaft, mit der Region neue Wege zu bürgerfreundlichen Bahnprojekten zu gehen.

Ein weiterer Antrag "Menschen- und umweltgerechte Realisierung europäischer Schienennetze" der Koalitionsparteien wurde ebenfalls einstimmig im Parlament verabschiedet. Dabei geht es im Kern darum, "auch künftig die konstruktive Zusammenarbeit der Akteure vor Ort zu unterstützen und deren Vorschläge bei der Erarbeitung konkreter Lösungen besonders zu berücksichtigen". Hierfür hat die IG BOHR am südlichen Oberrhein Pionierarbeit geleistet, die der Republik insgesamt zugutekommen muss. Das Dilemma, das Menschen heute beim Bau neuer Bahnstrecken auf die Barrikaden zu gehen zwingt, hat seine Wurzeln in einem aus der Zeit gefallenen eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsverfahren, das bürgerunfreundlich und demokratieuntauglich ist. Es wurde einst für einige wenige Güterzüge am Tag konzipiert und dann auf über 300 Güterzüge extrapoliert. Das ist aus Bürgersicht inakzeptabel. Es mag zwar rechtens sein, aber es ist nicht richtig. Bei einem Schienenprojekt plant die DB auf der Basis von Regeln, die ihr Verfallsdatum längst überschritten haben - man denke nur an den Unfug des "Schienenbonus". Als Ergebnis der Planung werden dann 4 Wochen lang 12-15 Aktenordner in irgendwelche Rathäuser gestellt, um "die Öffentlichkeit zu beteiligen", die die Pläne in aller Regel nicht versteht. Einige wenige betroffenen Bürger schreiben Einwendungen, die im nachfolgenden Erörterungstermin vom Tisch gewischt werden. Es ergeht Planfeststellungsbeschluss, und es wird etwas gebaut, das keiner will, aber 150 Jahre steht. Ein eisenbahnrechtliches Planfeststellungsverfahren, das ins 21. Jahrhundert passt, stellt den Prozess vom Kopf auf die Füße. Es muss gelten: Erst erörtern, dann planen! Das führt zu akzeptierten Lösungen, die in einer vernünftigen Zeit bei vernünftigen Kosten umgesetzt werden können. "Wir sind froh, dass wir mit zäher Beharrlichkeit einen Weg aufgezeigt haben, wie die Realisierung großer Schienenprojekte in diesem Land gelingen kann" sind die Sprecher der IG BOHR überzeugt. Der Gesetzgeber sei jetzt gefordert, die Rechtslage so zu ändern, dass der bürgerfreundliche Bahnausbau am Oberrhein kein Einzelfall bleibt.

Kontakt:
Georg Binkert, Dr. Roland Diehl, Dr. Klaus Gumpp, Dietmar Kraske, Manfred Wahl
Sprecher der IG BOHR
IG BOHR-Geschäftsstelle
Eichenweg 13
79189 Bad Krozingen
Tel. 07633 14362 - Fax 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de

 

Einige wichtige weiterführende Dokumente und Links finden Sie im Folgenden:

Plenarprotokoll 152. Sitzung des Deutschen Bundestags - Debatte Rheintalbahn ab S. 14979

Plenarprotokoll 152. Sitzung des Deutschen Bundestags

 

Fotos (zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken)

 

(Sie können die Bilder auch hier in Originalgröße herunterladen.)

 

Aufzeichnung der Bundestagsdebatte Rheintalbahn am 28.01.2016 bei Phoenix - Teil 1 (34 Minuten)

 

Abstimmung

 

Antrag "Menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintalbahn realisieren"

 

Antrag "Menschen- und umweltgerechte Realisierung europäischer Schienennetze"

 

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Zur Abstimmung über die Kernforderung 2 von BADEN 21

Auf dem falschen Gleis

Auf die Posse eine Glosse

Mit der IG BOHR auf dem richtigen Gleis!

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Informationen, die Sie nicht verpassen sollten!

Im Folgenden finden Sie interessante Informationen über

- Trassenpreise im Katzenbergtunnel,

- fragwürdiges Schienenschleifen in Bad Krozingen,

- wenig überzeugender DB-Lärmschutztag in München,

- Güterzüge - die rollende Gefahr auf unseren Schienen!

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Liebe Mitglieder der Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm in der IG BOHR,

der Sprecherkreis der IG BOHR dankt allen Mitgliedern sehr herzlich, die am 29. April 2014 anlässlich unserer Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre IG BOHR mit Blick auf den Tag gegen den Lärm" ins Kurhaus nach Bad Krozingen gekommen sind. Mit 300 Teilnehmern war der große Kursaal eindrucksvoll gefüllt mehr als eine würdige Kulisse für ein besonderes Ereignis, das von zahlreichen Grußworten anwesender Persönlichkeiten gewürdigt wurde. Allen Gästen danken wir für Ihre Anwesenheit sie haben die IG BOHR damit geehrt und den Abend bereichert. Unser spezieller Dank geht an die Festredner des Abends für ihre interessanten Vorträge, die in unserer Raumschaft für Gesprächsstoff gesorgt haben. Dem Musikverein Schlatt und dem MUTigen Liedermacher Gerhard Fünfgeld gilt unserer besonderer Dank für die Auflockerung des Programms. Den Landwirten sei für ihre wie immer beeindruckende Präsenz gedankt ihre Traktoren sind festes Inventar für gelungene Demonstrationen.

Allen, die zum Gelingen unserer Jubiläumsveranstaltung beigetragen haben, sagen wir auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Die Sprecher der IG BOHR
Georg Binkert, Roland Diehl, Klaus Gumpp, Dietmar Kraske, Dieter Müller, Roland Rehmann, Claudia Toni, Stephan Kritzinger, Manfred Wahl

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Bitte notieren Sie sich einen wichtigen Termin:

Herzlich laden wir alle BOHRerInnen ein zu unserer Jubiläumsfeier

am Dienstag, dem 29. April 2014,
im Kurhaus Bad Krozingen, Großer Saal und Foyer

Ab 17.30 Uhr wollen wir Sie mit blasmusikalischen Beiträgen bei Schmankerln und badischem Wein unterhalten, bevor wir gegen 18.15 Uhr in unser Programm einsteigen. Das beigefügte Programmblatt informiert Sie über die Einzelheiten. Der Festausschuss dankt der besseren Vorplanung wegen für Ihre Rückantwortkarte. Die Sprecher der IG BOHR freuen sich, wenn Sie unser Fest durch Ihre Anwesenheit bereichern.

Umweltmediziner und Epidemiologen wissen: Lärm macht krank! Dass wir den Lärm eines Tages wie Pest und Cholera bekämpfen müssen, wusste schon Robert Koch vor mehr als 100 Jahren. Daran sei erneut angesichts des Tags gegen den Lärm am 30. April 2014 eindringlich erinnert.

Die IG BOHR beschäftigt sich seit nunmehr 10 Jahren intensiv mit dem Thema Bahnlärm. Einiges wurde erreicht, vieles bleibt noch zu tun. Dass die Güterwagen deutlich leiser werden müssen ist für die Mitgliedsinitiativen genauso ein Thema wie der Bau "lärmarmer" Schienentrassen: Transitgüterzüge dürfen zur Vermeidung von Lärm, Erschütterungen und Gefahrgutrisiko nicht durch die Wohnbebauung geführt werden! Beim viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn verfolgt das Konzept BADEN 21 konsequent diesen Ansatz.

In Zukunft ist auch weiterhin mit der IG BOHR zu rechnen: Sie wird weiter kritische Fragen stellen und andere Standpunkte vertreten. Das ist weder Miesmacherei noch Politikerschelte, sondern Pflicht und demokratisches Recht der Bürgerinnen und Bürger, die sich um ihr Leben, ihre Existenz und die Zukunftsfähigkeit ihrer Kommunen sorgen. Dabei geht es um verantwortungsvolles Mitgestalten und kritisches Hinterfragen. Dazu fühlt sich die IG BOHR mit ihren 20.000 Mitgliedern dem Wohle der Region am Südlichen Oberrhein mit ihren Menschen weiterhin verpflichtet. Wir sind allen dankbar, die uns dabei unterstützen.

Wir grüßen Sie herzlich - und sehen uns am 29.4. in Bad Krozingen
Über reichen Zuspruch freuen sich
Die Sprecher der IG BOHR
Manfred Wahl / Georg Binkert / Dietmar Kraske / Dr. Klaus Gumpp / Dr. Roland Diehl

Einladung mit Programm:

10 Jahre IG Bohr

Bitte informieren Sie auch die Mitglieder, die wir per Email nicht erreichen. Freuen Sie sich auf einen Abend mit interessanten Vorträgen, badischer Blasmusik und freier Bewirtung aus kalter Küche und badischem Weinkeller. Bitte melden Sie sich mit der Rückantwortkarte an.

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Liebe MitBOHRerInnen,

die Vorbereitungen zur Nachfolgeveranstaltung des Internationalen Bahnlärm-Kongresses vom November 2010 (IBK 2010) sind nun abgeschlossen - das finale Programm des Internationalen Symposiums "Silent Europe Rail" am 21. November 2013 in Boppard steht. Die Bürgernetzwerke Pro Rheintal und IG BOHR als Mitveranstalter laden Sie ganz herzlich nach Boppard ein Sie werden mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause fahren.

In der Anlage erhalten Sie das finale Programmheft, den Hotelführer und die schriftliche (Fax/Post) Anmeldung.

Die Webseite zum Symposium finden Sie unter http://www.ikb2010.de

Die Adresse zur Onlineanmeldung lautet: http://www.ibk2010.de/kongress_anmeldeformular.html

Da wir aus Platzgründen die Teilnehmerzahl begrenzen müssen, bitten wir um zügige Anmeldung.

Wer teilnehmen will, möge sich bitte bis spätestens 10. November bei R. Diehl anmelden. Bei genügend großem Interesse fahren wir am 20. November nachmittags mit einem Klein-/Mittel-/Großbus nach Boppard sonst nach Absprache mit Privat-PKW, Rückfahrt am 21. November abends. Da es sich um eine IG BOHR-Veranstaltung handelt, wird die IG BOHR-Kasse die Teilnehmerkosten übernehmen die Kostenverteilung wird anlässlich der IG BOHR-Sitzung am 23. November noch abgestimmt.

Wir freuen uns, Sie in Boppard begrüßen zu können.

Es grüßen Sie herzlich
BÜRGERNETZWERKE PRO RHEINTAL e. V. und IG BOHR

Dr. Roland Diehl
Sprecher IG BOHR

Frank H.M. Gross
1. Vorsitzender

IG Bohr

Pro Rheintal

Geschäftsstelle
Burgstr. 4
79258 Hartheim am Rhein
Tel.: 07633 14362
Fax: 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de
http://www.ig-bohr.de

Simmerner Straße 12
56154 Boppard
Tel.: 06742 801069-0
Fax: 06742 801069-1
info@pro-rheintal.de
http://www.pro-rheintal.de
https://www.pro-rheintal.de/medien_movies_2.html

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Die Bürgerinitiativen der IG BOHR unterstützen die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm bei der Kritik an der Schall 03 (2012)

Das Richtlinie Schall 03, ursprünglich ein Regelwerk der Deutschen Bundesbahn zur Berechnung und Bewertung von Schienenverkehrslärm, ist als Anlage 2 Bestandteil der 16. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (16. BImSchV). Die Richtlinie wurde kürzlich als Schall 03 (2012) aktualisiert. Der so entstandene Entwurf wurde den sog. beteiligten Kreisen zur Stellungnahme zugeleitet. Die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. (BVS) hat in diesem Rahmen mit Unterstützung der IG BOHR eine detaillierte Stellungnahme zu dem Entwurf abgegeben und sie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als zuständigem Verordnungsgeber zugeleitet. Die Stellungnahme können Sie hier lesen!

Die BVS sieht die Schall 03 (2012) grundsätzlich sehr kritisch, da sie ihren "Geruch" nicht los wird, in erster Linie dem Schutz des Bahnsektors vor lärmmindernden Investitionen und nicht zum Schutz der Bevölkerung vor Bahnlärm entwickelt worden zu sein. Das ist u.a. daran zu erkennen, dass der Bahnsektor über 30 Jahre lang den unsinnigen Schienenbonus mit Klauen und Zähnen verteidigt hat, dem "beonders überwachten Gleis (büG)" eine viel zu hohe Lärmminderung zubilligt und mit dem "äquivalenten Dauerschallpegel" eine Vehikel erfunden hat, das den insbesondere durch den nächtlichen Güterzugverkehr hervorgerufenen Lärm völlig falsch charakterisiert und so dessen Wirkung durch Herunterrechnung der Schallpegel verharmlost. Daran ändert auch die Aktualisierung nichts, die mit einem ganzen Zoo von neuen Parametern der Manipulation Tür und Tor öffnet. Die BVS fordert daher, für den Schutz vor Bahnlärm ein Maximalpegel-Häufigkeitskriterium zugrunde zu legen und so die Basis zu schaffen, dass der Bahnlärm konsequent an der Quelle bekämpft wird. Dazu reicht eine Umrüstung der Güterwaggons durch Ersatz der Grauguss-Bremsohlen durch Verbundstoff-Bremssohlen nicht aus. Die Bahnindustrie muss sich von der Klotzbremse verabschieden und endlich Güterwaggongs mit scheibengebremsten Drehgestellen bauen und einsetzen! Mit Güterverkehr hoch belastete Schienenstrecken dürfen zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Gefahrguthavarien nicht durch Wohngebiete geführt werden!

Die IG BOHR fordert für den Streckenabschnitt Offenburg - Riegel das 3. und 4. Gleis als Neubaustrecke exklusiv für den Güterverkehr östlich neben die bestehende Bundesautobahn A5 zu bauen.

So lässt sich ein optimaler Lärmschutz bei minimalem Gefahrgutrisiko realisieren. Lesen Sie dazu die Herbolzheimer Erklärung!

IG BOHR: Die bestehende Rheintalbahn muss endlich lärmsaniert werden!

Menschen, die zwischen Offenburg und Riegel an der Rheintalbahn leben, werden seit Jahrzehnten ohne jeden Schutz vom Bahnlärm belästigt und um ihre Ruhe gebracht. Nach Aussagen des Bundesverkehrsministeriums und der deutschen Bahn wird der Bau des 3. und 4. Gleises vor 2022 nicht begonnen und vor 2029 nicht beendet sein. Daher fordert die IG BOHR zusammen mit den Anrainerkommunen Offenburg, Lahr, Mahlberg, Ringsheim, Herbolzheim, Kenzingen und Malterdiengen sowie mit den Landkreisen Emmendingen und Ortenau den unverzüglichen Beginn der Lärmsanierung. Lesen Sie dazu die Kenzinger Erklärung!

Bisherige Unterzeichner der Kenzinger Erklärung:

BI Bahntrasse Offenburg
BI Auto-Bahn-Trasse e.V. Lahr
BI Bahnlärm e.V. Mahlberg/Orschweier
BI Bahn Ringsheim
BI Bürgerprotest Bahn e.V. Kenzingen Herbolzheim
IG Bohr
Stadt Offenburg
Stadt Lahr
Stadt Mahlberg
Gemeinde Ringsheim
Stadt Herbolzheim
Stadt Kenzingen
Gemeinde Malterdingen
Landkreis Offenburg
Landkreis Emmendingen
Kerstin Andreae, MdB B90/Grüne
Karin Binder MdB, Linke
Sandra Boser MdL, B90/Grüne
Gernot Erler MdB, SPD, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Staatsminister a.D.
Dr. Johannes Fechner, SPD Kreisverband Emmendingen
Dorothee Granderath, B90/Grüne Kreisverband
Thomas Marwein MdL, B90/ Grüne, Lärmschutzpolitischer Sprecher Landtagsfraltion
Alexander Schoch MdL, B90/Grüne
Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, SPD
Judith Skudelny MdB, FDP
Peter Weiß MdB, CDU
Christian Lange MdB, SPD
Elvira Drobinski-Weiß MdB, SPD

Wenn auch Sie die mitzeichnen wollen - hier ist die Kenzinger Erklärung blanko für Ihre Unterschrift!

Pressemitteilung "Kenziger Erklärung Lärmschutzwände JETZT: Unterzeichner aus allen Parteien"

Machen Sie mit bei der EU-weiten Fragebogenaktion zum Schienengüterverkehrslärm!

Die Europäische Union will sich mehr beim Kampf gegen den Güterzuglärm engagieren. Dazu führt sie eine europaweite Fragebogenaktion zur Wirksamen Minderung des Güterzuglärms in der Europäischen Union durch.

Die EU-Online-Umfrage jetzt auch auf Deutsch! Hier der Link zur deutschen Version der Umfrage:

http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=railnoise2013&lang=de

Mit unermüdlichem Nachdruck haben wir es als Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS) geschafft, die EU Kommission zu überzeugen, die EU Umfrage zum Bahnlärm nun auch auf Deutsch online zu stellen. Seit 18.09. kann man nun also die Umfrage direkt auf Deutsch lesen und online beantworten. Die Umfrage schließt am 03.10. 2013.

Bitte beachten:
Nur wenn Sie im Abschnitt 3.6. Ihren Kenntnisstand mit mindestens "mittelmäßig" anklicken, öffnen sich die Kapitel 6 und 7, in denen Details zu politischen Optionen abgefragt werden. Falls Sie auf die zum Teil sehr technischen Fragen keine Antwort wissen, können Sie jeweils die Option "weiß nicht" anklicken. Die Umfrage können Sie dann dennoch weiterführen.

Der Online-Fragebogen in Englisch: http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=railnoise2013

Mit der deutschen pdf-Anleitung http://ec.europa.eu/transport/media/consultations/doc/2013-railnoise/railnoise2013-german.pdf gelingt es ohne weiteres, sich im englischen Text zu orientieren. Textliche Antworten können in Deutsch verfasst werden.

Um Ihnen das Mitmachen zu erleichtern, haben wir eine bereits ausgefüllte Version erstellt, die Sie auf sich anpassen und übernehmen können. Wichtig ist, dass Viele mitmachen, um der EU-Kommisson zu demonstrieren, dass Bahnlärm europaweit ein ernstes Problem ist, das dringend gelöst werden muss!

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Freiburger Kant-Stiftung verleiht ihren Allmende-Preis 2013 an die IG BOHR

Europas Erbe als Auftrag

Die Stiftung wurde zum 200. Todestag Immanuel Kants im Februar 2004 gegründet. Neben dem Stifter als Vorstand gibt es einen siebenköpfigen Stiftungsrat, der ehrenamtlich mehrmals im Jahr tagt; außerdem einen Beirat mit Ehrenmitgliedern. Die Arbeit der Stiftung wird aus den Erträgen des Gründungskapitals und aus Spenden finanziert.

Sapere aude! ("Wage es zu wissen, klug bzw. weise zu handeln!") Dieser von der Aufklärung eingeforderte Mut jedes einzelnen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, bedarf nach Kant der Verstärkung durch ein emanzipatorisch gestimmtes Publikum ("Was ist Aufklärung?"), also demokratisch-organisierter, unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeits- bzw. Medienarbeit. Kants "Kritik der reinen Vernunft" klärte uns über die Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis auf. Daraus ergeben sich logisch notwendige Konsequenzen für die Freiheit des einzelnen und für die Organisation eines rechtsstaatlichen und friedlichen Zusammenlebens aller Menschen als Individuen und soziale Gemeinschaften bzw. Staaten ("Zum ewigen Frieden"). In Bezug auf das gemeinsame europäische Erbe kann das Werk Kants als ein wichtiger Kristallisationspunkt gewertet werden, der zugleich ein weltbürgerfähiges Vermächtnis der europäischen Aufklärung darstellt.

Hauptzweck der Stiftung ist die Förderung mutiger und unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung zum Schutz von Frieden, Menschenrechten, Demokratie und Umwelt und die Förderung der Einhaltung demokratisch-rechtsstaatlicher Prinzipien in der nationalen und internationalen Politik.

Die Zielsetzung findet ihren wichtigsten Ausdruck in der zwei- bis dreijährigen Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises an Persönlichkeiten, die sich im Sinne Kants um die Umsetzung universaler politisch-ethischer Prinzipien verdient gemacht haben. Dabei geht es auch um die Zukunftsfähigkeit unseres europäischen Erbes, um eine Wertegemeinschaft und politische Kultur, die sich aus positiven, aber auch leidvollen Erfahrungen speist.

Neben der Ausrichtung und der organisatorischen bzw. publizistischen Vor- und Nachbereitung der Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises veranstaltet die Stiftung mit diversen Kooperationspartnern (z.B. Studium generale der Universität Freiburg, der Katholischen Akademie Freiburg, Evangelischen Akademien, dem BUND, der Heinrich-Böll-Stiftung u.a.m.) Vorträge unter dem Motto "Aufklärung durch Kontroverse" und fördert eine unabhängige, sachbezogene Pressearbeit.

Die Preisverleihung mit einer Laudatio der Europa-Abgeordneten Evelyne Gebhardt fand am 19. April 2013 im Rokoko-Saal des Historischen Kaufhauses in Freiburg statt. Damit wurde der beharrliche und hartnäckige, mit Kompetenz und Leidenschaft geführte Einsatz der IG BOHR für eine menschen-verträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Rheintalbahn zwischen Offenburg und Weil gewürdigt.

Die anwesenden Aktivisten der IG BOHR (v.l.) Gerold Bey, Gerhard Kaiser,
Dietmar Kraske, Georg Binkert, Simone Golling-Imlau, Roland Diehl (mit Urkunde), Manfred Wahl,
Mutter Martina Merkle, Albrecht Künstle, Ulla Steiner, Wolfgang Roth-Greiner, Roland Rehmann
und Klaus Gumpp mit Laudatorin Evelyne Gebhardt (2. v.r.)

Stellvertretend für die nunmehr 13 Bürgerinitiativen der IG BOHR mit
ihren über 20.000 Mitgliedern nahm Roland Diehl als Sprecher der IG aus den Händen der
Laudatorin Evelyne Gebhardt (MdEP) den mit 3000 Euro dotierten Preis entgegen.

IG BOHR, 22.4.2013

Kontakt:
Dr. Roland Diehl, Sprecher der IG BOHR,
Burgstr. 4
79258 Hartheim am Rhein
Tel. 07633 14362
Fax 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de

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Die Globalforderung der IG BOHR:
"Keine Transitgüterzüge auf der Altstrecke (Rheintalbahn) durch die Wohnbebauung"

Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Weil am Rhein bietet der Region am südlichen Oberrhein die große Chance, die bestehende Rheintalbahn praktisch vollständig von Transitgüterzügen zu befreien und so die durch den massiven Anstieg des Schienengüterverkehrs zu erwartenden Nachteile zu kompensieren. Zwei wichtige Anliegen der Bevölkerung lassen gleichzeitig in die Tat umsetzen, zum einen die Entlastung der an der Rheintalbahn liegenden Siedlungsgebiete vom Lärm und dem Gefahrgutrisiko der Güterzüge, zum anderen die Verwirklichung eines getakteten S-Bahn-Betriebs auf dem Streckenabschnitt Offenburg-Freiburg-Basel.

Neben der Diskussion über die enorme Lärmbelastung durch die lauten Güterzüge ist das Thema des von Güterzügen mit Gefahrgut ausgehenden Risikos für Leib und Leben etwas in den Hintergrund gerück - völlig zu Unrecht, wie ein Gutachten gezeigt hat, das am 15. Oktober 2012 in Herbolzheim der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Fazit: Güterzüge müssen nicht durch die Wohnbebauung fahren, wenn es Alternativen gibt - nur dann werden aus unvermeidlichen Unfällen keine Katastrophen!

Medieninformation

Studie zu Risiken von Gefahrguttransporten
IG BOHR: Autobahnparallele bietet deutlich mehr Schutz für die Bevölkerung

Resolution: Bundesverkehrsminister muss Bau von neuen Trassen durch Wohngebiete verbieten

HERBOLZHEIM. Die Gefährdung der Bevölkerung durch eine Güterzug-Havarie mit Gefahrgut ist auf der Antragstrasse der Deutschen Bahn zwischen Riegel und Offenburg um das 350-fache höher als auf der von den Bürgerinitiativen geforderten Autobahnparallelen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Interessengemeinschaft Bahnprotest am Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) gemeinsam mit der BI Bürgerprotest Bahn e.V. am Montag, 15. Oktober, bei einer Informationsveranstaltung in Herbolzheim vorstellt.

"Das Ergebnis der Studie hat uns in seiner Dramatik selbst überrascht und angesichts der wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit von Unfällen und deren Auswirkung erschreckt", heißt es in der Zusammenfassung der Studie. Sie trägt den Titel "Orientierender Vergleich hinsichtlich Gefahrguttransporten auf der Schiene - Antragstrasse versus Autobahnparallele von Offenburg bis Riegel". Autor ist Diplom-Chemiker Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Experte für nachhaltige Chemie und Stoffliche Ressourcen sowie Sachverständiger für Umweltchemie und Umwelthygiene. Als Konsequenz aus den Ergebnissen fordert die IG BOHR den Bundesverkehrsminister in einer Resolution auf, der Deutschen Bahn den Bau neuer, hoch frequentierter Güterzugtrassen durch Wohngebiete zu verbieten und die Finanzierung zu versagen.

"Wir Bürgerinitiativen haben uns nicht nur dem Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Bahnlärm, sondern auch durch Unfälle bei Gütertransport verschrieben", begründen die BI-Vorstände Georg Binkert und Albrecht Künstle zusammen mit IG-BOHR-Sprecher Roland Diehl die Initiative, sich das Gefährdungspotenzial durch Unfälle mit gefährlichen Gütern genauer anzuschauen. Das wichtigste Ergebnis: Im Ernstfall würde eine Güterzug-Havarie mit katastrophalen Auswirkungen an einem bestimmten Punkt bei einer der fünf Städte und vier Gemeinden an der Rheintalbahn zwischen drei und neuneinhalb Mal so viele Opfer fordern wie bei einem Unfall in der Nähe eines der drei Wohnorte neben der Autobahn.

Ergänzend zur Studie nahm Künstle mehrere Parameter näher unter die Lupe, mit der das deutlich höhere Gefährdungspotenzial an der geplanten DB-Trasse nachgewiesen werden kann. So verlaufen bei der Antragstrasse 10,7 von insgesamt 36 Kilometern Streckenlänge entlang der Wohnbebauung mit bis zu 500 m Entfernung hinsichtlich besonderer Gefährdung. An der Autobahn ist es nur 1 Kilometer von 38 Kilometern. Das Gefährdungsverhältnis liegt also bei 11 zu 1.

Unter Beachtung der Anzahl der Weichen als weiterer Gefahrenquelle ist der Vergleich ebenso eindeutig: Bei der Antragstrasse gibt es entlang der Strecke 41 Weichen, bei der Autobahntrasse maximal fünf. Das Verhältnis bei den Weichen beträgt also 8 zu 1. Auch bei der Windrichtung, die bei der Ausbreitung gefährlicher Gase nach einem Unfall eine große Rolle spielt, ist das Risiko bei der Antragstrasse doppelt so hoch wie bei der Autobahnparallelen. Eine zusätzliche Gefährdung um etwa den Faktor 2 entsteht durch ICEs, die an der beantragten Mischverkehrsstrecke vielleicht nicht mehr rechtzeitig abbremsen können und in die Unfallstelle rasen. Rechnerisch ergibt sich der Studie zufolge somit eine mindestens 350fach höhere Unfallwahrscheinlichkeit bei der Antragstrasse als bei der autobahnparallelen Trasse.

Die Schlussfolgerung ist für die Bürgerinitiativen damit klar:

Da jede siebte Tonne Fracht bei Güterzügen aus Gefahrgut besteht und mit dem Neubau täglich bis zu 500 Züge zu erwarten sind, hat die "Autobahnparallele" zum Schutz der Bevölkerung existenzielle Vorteile gegenüber der Trassenführung entlang der Rheintalbahn.

Kontakt:
Georg Binkert, Albrecht Künstle
Bürgerprotest Bahn e.V. Herbolzheim-Kenzingen
Hermann-Jäger-Weg 1
79336 Herbolzheim
Tel. 07643 93011-0
Fax 07643 93011-1
Mobil 0177 44 29 222
info@binkertbs.de BAV-kunst@gmx.de

Dr. Roland Diehl
IG BOHR-Sprecher und Vorsitzender der BI MUT
Burgstr. 4
78258 Hartheim
Tel. 07633 14362
Fax 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de

"Lebensgefahr nach Unfall - Wie die Bahn Retter im Regen stehen lässt" -
Kontraste, Sendung vom 23.06.2011

Gutachten Thema für Projektbeirat
Badische Zeitung, 17.10.2012

Orientierender Vergleich Gefahrgut, Klaus Kümmerer

Herbolzheimer Erklärung: Keine Gefahrgutkatastrophe in Wohngebieten!

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Liebe mitBOHRende ZornbürgerInnen,

Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben:

Wir sind Viele - Kampfansage an den Raubtierkapitalismus

Der Zorn gegen den Finanzkapitalismus, der die Menschen gepackt hat, ist etwas anderes als Wut. Ein Wüterich will sich nur abreagieren. Der Zornige aber will agieren, er will etwas ändern, er will nicht akzeptieren, dass es angeblich keine Alternative gibt. Ein Wüterich verliert den Kopf, der Zornige bewahrt sich den Verstand. So ein Zorn gegen die Ungerechtigkeit steht in biblischer Tradition. Gott liebt die Zornigen.

Lesen Sie den Artikel dazu in der Süddeutschen Zeitung: Gott liebt die Zornigen oder hier!

Was hat das mit unserem Bahnprotest zu tun? Einiges! Auch wir fordern sozialverträgliches Wirtschaften als Voraussetzung für inneren Frieden. Auch wir sind für eine gewaltfreie, produktive Unruhe von möglichst vielen Menschen, die tun wollen, was Demokratie heißt: Gemeinsam die Zukunft gestalten.

Heribert Prantl schreibt: "Gott liebt die Zornigen. Aber selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen - sagt die Bergpredigt. Aber die Sanftmütigen brauchen dazu die Zornigen, die das Erdreich verändern. Aber der Zorn braucht die Sanftmut, damit er nicht bösartig wird. Aber die Sanftmut braucht den Zorn, damit sie nicht zur Harmlosigkeit verkommt".

Wir BOHRerInnen werden weiterhin zornig über die Antragsplanung der Deutschen Bahn AG sein! "Früchte des Zorns" - in Anlehnung an das Werk des US-Schriftsteller John Steinbeck - sind die Kernforderungen von BADEN 21! Sanftmütig werden wir nicht eher Ruhe geben, bis sie in die Tat umgesetzt sind.

Roland Diehl, Sprecher IG BOHR

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Stellungnahme der IG BOHR anlässlich der

Informationsreise des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, am 30. und 31. Oktober 2010 durch die Region am südlichen Oberrhein

Die sechs Kernforderungen von BADEN 21

Auf der Grundlage des klaren Bekenntnisses der baden-württembergischen Landesregierung zu den unter dem Begriff Europatrasse BADEN 21 Offenburg - Weil a.Rh. subsummierten sechs Kernforderungen der Region am südlichen Oberrhein appelliert die Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) an die Bundes- und Landespolitik sowie an die Deutsche Bahn AG:

BADEN 21 ist eine integrale Gesamtalternative zur Antragsplanung der Bahn im Streckenabschnitt Offenburg-Weil am Rhein. Als für das Land wichtiges Infrastrukturprojekt kann BADEN 21 im Sinne der ganz überwiegenden Mehrheit der davon betroffenen Bevölkerung nur als Paketlösung mit sechs Kernforderungen akzeptiert werden. Die Kernforderungen von BADEN 21 sind:

  1. Ein Güterzugtunnel mit einer zweigleisigen Röhre für Offenburg.
  2. Eine zweigleisige Güterzugtrasse entlang der BAB 5 zwischen Offenburg und Riegel mit optimalen Lärmschutz für diese Trasse.
  3. Mittel- und Teiltieflagen mit lokal verstärkten Lärmschutzmaßnahmen an der vorgesehenen BAB 5-parallelen Güterzugtrasse von Riegel bis Mengen.
  4. Eine teilgedeckelte Tieflage der Güterzugtrasse von Mengen bis südlich Buggingen (Bürgertrasse.)
  5. Eine gedeckelte Tieflage der Güter- und Fernverkehrstrasse in Weil-Haltingen.
  6. Eine Streckenführung, die es gestattet, dass möglichst alle Transitgüterzüge zur Schonung der Isteiner Klotz-Gemeinden durch den Katzenbergtunnel fahren können und dass dadurch auf der Rheintalstrecke ein 30-min. Takt für die Regio-S-Bahn Freiburg - Basel möglich wird.

Hintergrund

I) Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn beschert der Bevölkerung am südlichen Oberrhein in erster Linie die am stärksten belastete Transitgüterstrecke Europas. Davon hat die Bevölkerung nichts außer Lärm mit seinen enormen Kollateral- und Folgeschäden. Da ihre elementaren Lebens- und Entwicklungsinteressen berührt werden, erwartet die Region zu Recht, dass sich die Bahn an die Region anpasst und nicht umgekehrt. BADEN 21 erfüllt alle Voraussetzungen für eine solche Anpassung und ist optimale Daseinsvorsorge.

II) BADEN 21 ist technisch machbar, mit dem Bahnbetrieb vereinbar und hat hinsichtlich wichtiger Schutzgüter Vorteile gegenüber der Antragstrasse der DB AG. Die sechs Kernforderungen von BADEN 21 sind genehmigungsfähig. BADEN 21 drängt sich als bessere Gesamtvariante zwingend auf. Die Bahn kann daher abweichend von den derzeitigen Planvorgaben anders planen und bauen, wenn dafür die Finanzierung gesichert ist. Die Antragstrasse der DB AG darf nicht planfestgestellt und somit nicht gebaut werden.

III) Die Kreistage der Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach, die Regionalverbände Südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee, die Wirtschaft im Südwesten in Gestalt der IHK Südlicher Oberrhein, die Bürgerinitiativen der IG BOHR, der Freiburger Erzbischof und der Bischof der badischen evangelischen Landeskirche sowie 172.000 Einwendungen gegen die Planungen der DB AG unterstützen BADEN 21 nachdrücklich. Eine andere Lösung für die viergleisige Ertüchtigung der Rheintalschiene im Streckenabschnitt Offenburg-Weil am Rhein ist nicht vorstellbar.

IV) Die Arbeit im Projektbeirat ist im Ergebnis im Sinne der ganz überwiegenden Mehrzahl der Menschen in der Region am südlichen Oberrhein dann zielführend, wenn sich die Beteiligten Bund, Bahn und Land über die Finanzierung von BADEN 21 einigen. Der Bund ist in der Pflicht als Träger des Projekts, die Bahn als die Gewinnerin dieser hochprofitablen Magistrale von europäischer Dimension, und das Land kann sich der Frage einer finanziellen Beteiligung schon deshalb nicht entziehen, weil es bis zur Entstehung des oberrheinischen Protests den Bahnplanungen raumordnerisch grünes Licht gegeben hat.

Die von massivem Bahnlärm in ihrer Gesundheit, Lebensqualität, ihrem Eigentum und ihren Entwicklungsperspektiven bedrohten Menschen wollen jetzt nach Jahren der Auseinandersetzung greifbare Ergebnisse für sich und ihre Nachkommen, wie ein Jahrhundertbauwerk menschenverträglich, umweltgerecht und zukunftstauglich in ihren 2000jährigen Kulturraum integriert werden kann.

Vor diesem Hintergrund ist der Besuch des Bahnchefs zu sehen.

Er kommt nach Südbaden, um "sich selbst ein Bild zu machen und mit den Menschen zu sprechen". Das begrüßen wir . Was aber am Ende zählt sind die Taten, nicht Worte oder Absichtserklärungen. Die IG BOHR erwartet im Ergebnis klare Aussagen des Bahnchefs zu den sechs Kernforderungen von BADEN 21, eine konstruktivere Mitarbeit der DB im Projektbeirat und eine klare Botschaft an die Bundesregierung: Nur mit neuen Planungsaufträgen kann die Rheintalbahn menschenverträglich, umweltgerecht und zukunfts-fähig realisiert werden. Gegen die Menschen ist das Projekt in der beantragten Form nicht zu machen.

Die Fragen an Dr. Grube lauten:

1. Unterstützt die DB AG die sechs Kernforderungen der Region (BADEN 21)?

2. Unterstützt die DB AG die Forderungen der Region
- den Schienenbonus nicht anzuwenden,
- das besonders überwachte Gleis nicht zu berücksichtigen und
- innovative Lösungen einzusetzen (gekrümmte Schallschutzwände, Schienenstegdämpfer, Gleislagerung, gleisnahe Mini-Lärmschutzwände, u.v.m.), um passive Schallschutzmaßnahmen zu vermeiden?

3. Unterstützt die DB AG die Region darin, BADEN 21 als innovatives Pilotprojekt beim Bund durchzusetzen?

Die IG BOHR erwartet vom Vorstandsvorsitzenden der DB AG die Einlösung eines Versprechens, das sich aus seiner "Vertauensoffensive" ergibt. Wenn der Bahnchef feststellt, dass ein Projektauftrag in der vorliegenden Form nicht gegen die Menschen zu realisieren ist, dann muss er seinen Plannungsauftrag an die Bundesregierung zurückgeben und sich einen modifizierten Planungsauftrag mit einem höheren Finanzrahmen genehmigen lassen.

Für die IG BOHR ist der Projektbeirat erst dann ein Erfolg, wenn die obigen Fragen an VVS Grube positiv beantwortet wurden, dann im Projektbeirat verabschiedet worden sind und sich das Bundesverkehrsministerium, die DB AG und das Land Baden-Württemberg auf die Kostenteilung zusätzlicher Planungen und Maßnahmen verständigt haben. Bis dahin stehen wir der Dr. Grube zu dankenden neuen Gesprächskultur positiv gegenüber. Es ist allemal besser, miteinander im Gespräch zu sein, als Wasserwerfer aufzufahren. Aber wir üben uns in skeptischer Zurückhaltung, was die Bewertung der beiden Besuche (10. September 2010 in Bad Krozingen und 30. und 31. Oktober 2010) angeht. Von Tatsachen lassen wir uns überzeugen, nicht durch schöne Worte.

Es kann für die IG BOHR keinen "Plan B" oder "Kompromiss" geben - wie sollte ein solcher aussehen?

Sollen in Offenburg keine passiven Schallschutzmaßnahmen gelten - in Lahr, Herbolzheim, Kenzingen, oder Freiburg aber doch?

Soll das "besonders überwachte Gleis" in Weil anzuwenden sein, aber nicht andernorts?

Soll die Stadtzerstörung in Offenburg vermieden, aber die Kur- und Erholungslandschaft im Markgräflerland aufgegeben werden?

BADEN 21 ist bereits das Ergebnis eines über Jahre entwickelten Kompromisses. Wir warnen deshalb die Politik eindringlich davor, sich eine "schlanke", sprich neue Billiglösung auszudenken. Damit lässt sich der Friede in der Region nicht erkaufen.

Die Sprecher der IG BOHR
Adalbert Häge, BI IGEL e.V.
Manfred Wahl, BI Bahntrasse e.V.
Georg Binkert, BI Bürgerprotest Bahn e.V.
Dr. Roland Diehl, BI MUT e.V.

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Pressemitteilung: Entscheidung des Projektbeirats
"Ein großer Erfolg für die Region und die Bürger"

FREIBURG. Mit dem Beschluss des Projektbeirats vom 5. März hat die Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu einem mensch- und umweltfreundlichen Ausbau der Rheintalstrecke erreicht. "Das ist ein großer Erfolg für die Region und die betroffenen Bürger", betonten die Vorstandssprecher Roland Diehl und Adalbert Häge.

Nun gelt es dafür zu sorgen, dass die Planungen auf den Streckenabschnitten zwischen Riegel und Offenburg im Sinne der betroffenen Bürger geändert werden: "An der Aufrüstung des Schutzes vor dem Lärm der Güterzüge entlang der Westumfahrung Freiburgs und an der Bürgertrasse im nördlichen Markgräflerland führt kein Weg vorbei", erklärten Diehl und Häge bei einem Pressegespräch des Regionalverbands Südlicher Oberrhein.

Ihre Freude über den Beschluss des Projektbeirats verbanden die beiden Vorstandssprecher mit einem Dank an die vielen aktiven Mitglieder in den Bürgerinitiativen MUT (Markgräflerland) und IGEL (Freiburg). "Ohne das Engagement vieler Mitglieder wäre der Erfolg nicht möglich gewesen", betonte Roland Diehl. Hervorzuheben in diesem Zusammenhang sei auch das große Engagement der Landwirtschaft, die immer mitgezogen hätte.

Ein Dankeschön galt auch den Bürgermeistern, den Vertreter der Kommunen, dem Landratsamt, dem Regierungspräsident Julian Würtenberger und dem Regionalverband Südlicher Oberrhein sowie den Vertretern der Parteien in der Region. "Ohne den Schulterschluss der Bürger mit der Politik wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen", sagte Adalbert Häge. Beide dankten auch Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der den Mut gehabt habe, auf die Region zuzugehen. "Auch Landesverkehrsminister Hermann sind wir dankbar für seine aktive Unterstützung sowie der Landesregierung für die feste Zusage, die Zusatzkosten der deutlichen Qualitätsverbesserung bis zur Hälfte mitzufinanzieren".

Für die IG BOHR ist der Erfolg das Ergebnis einer langfristigen Strategie. "Von Beginn an war klar, dass nur die Politik das Problem lösen kann", betonte Roland Diehl. Deswegen sei der Aufbau von fachlicher Kompetenz sowie die Entwicklung alternativer Planungsvorschläge eine wichtiger Voraussetzung gewesen, mit der Politik ins Gespräch zu kommen. "Wir haben auf konstruktiven Widerstand gesetzt, nicht einfach nur auf eine kategorische Ablehnung", betonte Häge. Das Lösungskonzept Baden 21 habe schließlich den Durchbruch gebracht.

Wichtig sei gewesen, dass die Bürgerinitiativen im gesamten Diskussions- und Planungsprozess immer wieder ihre Schlagkraft bewiesen hätten, mit denen der Druck auf die Politik erhöht werden konnte. Dazu gehörten mehrere Großdemonstrationen und auch die erfolgreiche Blockade der Erörterungstermine in Hausen und Seefelden. Ein beispielloses Signal für das enorme Engagement der Bürgerinitiativen waren rund 172.000 Einwendungen bei den verschiedenen Offenlegungsverfahren zwischen Buggingen und Offenburg. In diesem Zusammenhang lobten die beiden IG-BOHR-Sprecher auch den Mut des Regierungspräsidiums, der von der Deutschen Bahn AG geplanten Bündelung der alten Strecke mit der Neubaustrecke bei Seefelden eine Absage zu erteilen.

Das neue Planungsverfahren werden die Bürgerinitiativen nun kritisch begleiten mit dem Ziel, möglichst zügig zu einer Genehmigung auf Basis der Vereinbarungen im Projektbeirat zu kommen. "Eine Fertigstellung der neuen Trasse bis zum Jahr 2020 soll an uns nicht scheitern", betonten Diehl und Häge. Die neue Planung sei zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden. Sie seien aber zum einen dadurch gerechtfertig, dass es sich um ein Jahrhundertprojekt handle. Zum anderen fallen die zusätzlichen Ausgaben sowohl für den Bund als auch für das Land nicht auf einen Schlag an, sondern zeitlich gestreckt über die gesamte Bauphase. Damit könnten die Belastungen für die Haushalte auch begrenzt werden.

Häge und Diehl ließen keinen Zweifel daran, dass die Abschaffung des Schienenbonus ganz oben auf der Agenda bleiben: "Das war immer unser übergeordnetes Ziel. Wir wollen verhindern, dass betroffene Bürger bei zukünftigen Streckenneubauten vor ähnlichen Problemen stehen wie wir". Hier müssten sich nun insbesondere die Haushaltspolitiker bewegen. Immerhin stehe die Koalition mit ihrem Versprechen im Koalitionsvertrag in der Pflicht.

Kontakt:
Dr. Roland Diehl
IG BOHR-Sprecher und Vorsitzender der BI MUT
Tel. 07633 14362
Fax 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de

Adalbert Häge
IG BOHR-Sprecher und Sprecher der BI IGEL
Tel. 0761 84468
a.haege@igel-breisgau.de

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Bemerkenswerte Zeitungsartikel

Mit der Überschrift "Frieden kostet" ist am 20.10.2011 in der FAZ ein journalistisch ausgesprochen gelungener Artikel von Kerstin Schwenn erschienen, der die Problematik der Realisierung von großen Infrastrukturprojekten am Beispiel des Ausbaus der Schienenstrecke Rotterdam-Genua in der Schweiz und in Deutschland beleuchtet - mit besonderer Brücksichtigung des Ringens um eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftsfähige Schienengütertrasse durch die Region am südlichen Oberrhein, für die die in der IG BOHR vereinigten Bürgerinitiativen einstehen:

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Frieden kostet (20.10.2011)

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Artikel von Michael Bauchmüller über die Akzeptanz von Großprojekten in der Süddeutschen Zeitung vom 01.11.2011:

http://www.sueddeutsche.de/politik/akzeptanz-von-grossprojekten-nicht-vor-meiner-haustuer-1.1177623

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Hoher Besuch im IG BOHR-Land am 18. Februar 2011:
Die Resonanz in den Medien!

Am 18. Februar 2011 weilten Ministerpräsident Stefan Mappus, Umwelt-, Naturschutz- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Bahnche Dr. Rüdiger Grube am Südlichen Oberrhein und machten Station in Offenburg, Kappel-Grafenhausen, Herbolzheim, Buggingen und Bad Bellingen, um sich vor Ort über die Auswirkungen der der Planungen der Deutschen Bahn AG zum Ausbau der Rheintalbahn und über die von der Region entwickelte Alternativplanung BADEN 21 zu informieren. Lesen Sie und schauen Sie, was die Medien darüber berichtet haben:

http://www.youtube.com/watch?v=1U4ZjEqlxkk&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=yCJZ-cmRZ7I&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=OK1uKxlg8BA&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=xzXKzwpyTBo&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=T3XHRi6PHmY&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=lHoUPHFhvrI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=u92YoA36PSU&feature=related

http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/grosser-bahnhof--41488558.html

http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/mappus-bekraeftigt-zusagen--41491885.html

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/konzern/im__blickpunkt/rheintalbahn__20110218.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/rheintalbahn-grube-pocht-nicht-auf-2-tunnelroehre--41490598.html

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/suedwest/bahn-auf-kompromisskurs-tunnel-erkundung-nimmt-fahrt-auf

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,744082,00.html

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article12590744/Angst-vor-einem-zweiten-Stuttgart-21.html

http://www.badische-zeitung.de/kreis-emmendingen/politisch-so-gut-wie-tot--41646211.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/herrenknecht-grosse-chancen-fuer-einen-tunnel--41705704.html

http://www.badische-zeitung.de/riegel/die-ergebnisse-weiterer-untersuchungen-bringen-die-entscheidung--41645493.html

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/freiburg/Konflikt-um-Rheintalbahn-erfolgreich-entschaerft;art372515,4739126

http://zughalt.de/rheintalbahn-grube-setzt-dialog-fort/

http://rheintalbahn.wordpress.com/2011/02/20/der-sonntag-20-02-2011/der-sonntag-freiburgjpg/

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/probebohren-fuer-den-tunnel--41492888.html

http://www.badische-zeitung.de/kappel-grafenhausen/noch-keine-entscheidung-der-politik--41485156.html

http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/lob-von-goenner-weil-hat-was-fuer-andere-erreicht--41488747.html

http://www.badische-zeitung.de/lahr/viele-promis-wenig-inhalt--41486662.html

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/fuer-baden-eine-chance--41493129.html

http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Suedwest/arid,250559_puid,1_pageid,26.html

http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Charmeoffensive-am-Oberrhein;art417921,4734827

http://www.baden-online.de/mibatv/mediacenter_big.php?movie_id=1365

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Hoher Besuch am Südlichen Oberrhein

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube, Ministerpräsident Stefan Mappus/MdL,
Ministerin für Umwelt/Naturschutz/Verkehr Tanja Gönner/MdL und
Wirtschaftsminister Ernst Pfister/MdL

kommen am

Freitag, 18. Februar 2011, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
in die Region am Südlichen Oberrhein

 

Liebe MitBOHRerInnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Reiseplan der angekündigten Persönlichkeiten in die Region am südlichen Oberrhein zur wiederholten Inaugenscheinnahme der Ausbaustrecke der Rheintalbahn mit dem 3. und 4. Gleis steht fest: Stationen sind Offenburg, Kappel-Grafenhausen, Herbolzheim, Buggingen und Bad Bellingen. Erfahren Sie hier die Einzelheiten und wo Sie unseren hochrangigen Besuch treffen können!

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube, Ministerpräsident Stefan Mappus, Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Tanja Gönner und Wirtschaftsminister Ernst Pfister werden am Freitag, dem 18. Februar 2011, von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr unterwegs sein, um von den besonderen Belastungen der Region und ihrer Bewohner durch den vorgesehenen Ausbau der Rheintalbahn einen Eindruck zu gewinnen und sich von dem völlig unzureichenden Schutz vor Bahnlärm berichten zu lassen.

Wir wollen dem hohen Besuch verdeutlichen, was zu tun ist, um die Rheintalbahn im Streckenabschnitt Offenburg - Weil menschenverträglich, umweltgerecht und zukunftstauglich auszubauen. Die Antragsplanung der Deutschen Bahn AG erfüllt diesen Anspruch auch nicht annähernd. Die Lösung der Region heißt

Europatrasse BADEN 21 mit ihren 6 Kernforderungen,

die wir vor Ort präsentieren wollen. Die Sprecher der IG BOHR laden SIE ALLE zur Teilnahme ein, um Herrn Dr. Grube, Herrn Mappus, Frau Gönner und Herrn Pfister unsere berechtigten Anliegen durch persönliche Präsenz deutlich zu machen. Zeigen Sie Ihre Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern am gesamten südlichen Oberrhein, die durch den Bau der DB-Antragstrasse schwer zu leiden hätten und anhand von 172.000 Einwendungen gezeigt haben, wie es besser gemacht werden kann - und muss, wenn es kein zweites Stuttgart 21 am südlichen Oberrhein geben soll. Wir zählen auf Sie!

Ihre Bürgerinitiativen der IG BOHR

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Medieninformation:
Entscheidung des Regierungspräsidiums -
IG BOHR: Alles läuft auf Baden 21 zu

FREIBURG. Die Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg, die Pläne der Deutschen Bahn AG für das dritte und vierte Gleis in Offenburg zu stoppen, wird nach Ansicht der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) Konsequenzen für die gesamte Planung entlang der Rheintalstrecke haben: "Die Zurückweisung wird ihren Niederschlag in den anderen Planungsabschnitten finden müssen", betont Roland Diehl, Vorsitzender der Bürgerinitiative MUT und Sprecher der IG BOHR. Zugleich sei die Entscheidung des Regierungspräsidiums ein großer Erfolg für die Bürgerinitiativen. Die Strategie, entlang der gesamten Ausbaustrecke ein Bündnis zwischen Bürgern, Kommunen und der Politik zu organisieren, sei mit dieser eindeutigen Entscheidung ebenfalls bestätigt worden.

Auch inhaltlich sieht sich die IG BOHR in ihren Positionen durch die Entscheidung bestärkt. Das Regierungspräsidium habe alle Mängel aufgelistet, auf die die Bürgerinitiativen schon seit langer Zeit aufmerksam gemacht haben. Dazu gehörten an erster Stelle die Anforderungen an einen angemessenen Lärmschutz, der die Lebensqualität der betroffenen Menschen sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der Kommunen berücksichtigt. Die IG BOHR stimmt daher der Einschätzung des Regierungspräsidiums zu, dass es berechtigte Zweifel daran gibt, dass gerade im Falle Offenburgs Nachbesserungen zur Planfeststellungsfähigkeit der bisher geplanten Trassenführung führen werden.

Für IG BOHR-Sprecher Roland Diehl gibt es daher nur eine Schlussfolgerung: Die Ablehnung der Offenburger Planung müsse der Einstieg in die Umsetzung von Baden 21 sein, damit so schnell wie möglich mit der Realisierung eines menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Ausbaus der Rheintalstrecke begonnen werden könne. Dazu gehöre, dass der nun unvermeidliche Offenburger Tunnel so gebaut werden müsse, dass sein Südportal an die A5 anschließt, um die Gütertrasse entlang der A5 bis Riegel zu führen, wo sie in die autobahnparallele Trasse bis Mengen/Munzingen übergeht. So könnten auch die Kommunen Lahr, Mahlberg, Ringsheim, Herbolzheim und Kenzingen wie Offenburg vor durchfahrenden Güterzügen geschützt werden. Brennpunkte sind weiterhin die Bürgertrasse im Nördlichen Markgräflerland und die Forderung, alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel zu führen. "Zwischen Tiengen und Buggingen geht an der teilgedeckelten Tieflage der Güterbahntrasse kein Weg vorbei", ist sich der MUT-Vorsitzende sicher.

Diehl warnte die DB Projektbau auch, die die Entscheidung des Regierungspräsidiums herunterzuspielen: "Nach der Ablehnung der Pläne bei Buggingen im Markgräflerland ist das bereits die zweite Rüge für die Bahnplaner." Die Bahn wäre daher gut beraten, dass sie bei der nächsten Sitzung des Projektbeirats am 8. Februar klar zu erkennen gibt, nicht mehr mit der bisherigen Art und Weise der Planung weiterzumachen.

Lesen Sie hier die Presseschau dazu:
Regierungspräsidium lehnt Bahnpläne im Bereich Offenburg ab - Die Meinung der Medien

http://www.20min.ch/finance/news/story/Deutsche-Bahn-scheitert-mit-Rheintalbahn-25752700

http://www.badische-zeitung.de/bahn-scheitert-mit-ausbauplaenen-fuer-offenburg

http://www.mainpost.de/regional/main-tauber/Bahn-scheitert-mit-Ausbauplaenen;art21526,5930190

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/verzoegerung_noerdlicher_neat-zubringer_1.9139692.html

http://offenburg.de/html/aktuell/aktuell_u.html?artikel=7116&cataktuell=3&m=356

http://www.swr.de/swr1/bw/nachrichten/-/id=1000258/nid=1000258/did=7505148/i779i4/index.html

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/tagesspiegel-ohrfeige-fuer-die-bahnplaner--40205274.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/ein-riesenerfolg-fuer-offenburg--40203867.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/unvollstaendige-plaene-und-fehlerhafte-bewertungen--40203834.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/ob-laesst-heute-die-sektkorken-knallen--40277184.html

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/mehr-druck-fuer-den-tunnel--40204588.html

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:trauma-stuttgart-21-union-stoppt-bahn-grossprojekt/50216551.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2780558_0_8764_-rheintalbahn-zurueck-an-den-absender.html

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/freiburg/Bahnplanung-in-Offenburg-kommt-aufs-Abstellgleis;art372515,4681506

http://www.badische-zeitung.de/herbolzheim/betroffenheit-nicht-geringer-als-in-offenburg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1369125/

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/01/20/Schweiz/Streitpunkt-Deutscher-Neat-Anschluss

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2782367_0_4746_-bahnchef-grube-zeigt-verstaendnis.html

http://www.badische-zeitung.de/lahr/die-bahn-soll-auch-in-lahr-neu-planen--40280212.html

http://www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/merkel-spricht-in-offenburg--40277055.html

http://www.badische-zeitung.de/die-a-3-trasse-ist-vom-tisch

Kontakt:
Dr. Roland Diehl
IG BOHR-Sprecher und Vorsitzender der BI MUT
Burgstr. 4
78258 Hartheim
Tel. 07633 14362 Fax 07633 405409
vorstand@mut-im-netz.de

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Zeit der hohen Besuche - den Worten müssen Taten folgen!

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube verbrachte am 30. und 31. Oktober 2010 ein informationsreiches Wochenende am Südlichen Oberrhein

Nachdem sich der aufgewirbelte Staub des hohen Besuchs bei uns langsam gesetzt hat, ist es höchste Zeit, dass sich die Sprecher der IG BOHR ganz herzlich bei allen Mitgliedern der BOHRenden Bürgerinitiativen sowie den sehr präsenten Amts- und Mandatsträgern für die engagierte Unterstützung herzlich bedanken, die sich bei der Vorbereitung der Infotour des Bahnchefs so kräftig engagiert haben und durch ihre unüberhör- und unübersehbare Präsenz deutlich gemacht haben, wie sich die allermeisten Menschen im Einzugsbereich der geplanten DB-Trasse die Zukunft ihrer Heimatregion am südlichen Oberrhein vorstellen. Der besondere Dank geht an die Macher der Aufbauten, an die Schildermaler, die Straßensteher und alle, die sich eingebracht haben, um den Bahnchef freundlich zu empfangen, ihm aber auch unmissverständlich das Protestpotenzial der Menschen in der Region aufzuzeigen, das bereit steht - nicht, um den dringend notwendigen Ausbau der Rheintalbahn zu verhindern, sondern um mit Nachdruck für die Durchsetzung von BADEN 21 - der menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Gesamtalternative zur Antragsplanung der Deutschen Bahn AG - zu kämpfen.

Lesen Sie, was die Presse zum Besuch des Bahnchefs am südlichen Oberrhein berichtet hat (Auswahl):

http://www.badische-zeitung.de/buggingen/buggingen-grube-will-politiker-mitbringen
http://www.badische-zeitung.de/ruediger-grube-und-die-neue-dialogkultur
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/grubes-suedbadische-charme-offensive-x1x
http://www.badische-zeitung.de/grube-besuch-ein-signal-der-hoffnung
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/grube-in-freiburg-viel-vernuenftiges
http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/viel-gewagt-noch-nichts-gewonnen
http://www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/jetzt-muessen-taten-folgen-x1x--37310768.html
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/probelauf-am-oberrhein--37359690.html

und auch die Stellungnahme der IG BOHR!

Im Januar 2011 erwarten wir den Bahnchef erneut in unserer Region, diesmal wie von ihm angekündigt, in Begleitung von Ministerpräsident Stefan Mappus und Verkehrsministerin Tanja Gönner. Danach ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer unser Wunschgast.

Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags am 4. November 2010 im BOHR-Land

Nach einem facettenreichen Besuch des Bahnchefs in unserer Region stand der nächste hochrangige Besuch an: Am 4. November hat eine Delegation des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags unter Führung des Vorsitzenden Winfried Hermann die neuralgischen Punkte der Ausbaumaßnahme Rheintalbahn besichtigt. An den einzelnen Stationen hatten sich wiederum zahlreiche BOHRende Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um auf die Folgen einer inakzeptablen Bahnplanung hinzuweisen und mit BADEN 21 die Lösung aufzuzeigen, mit der sich die zu erwartenden Beeinträchtigungen minimieren lassen.

Die Bürgerinnen und Bürger im BOHR-Land von Offenburg bis Weil am Rhein haben auch dem Verkehrsausschuss ans Herz gelegt: Etwas anderes als BADEN 21 kann es in der Region am Südlichen Oberrhein nicht geben!

Pressestimmen zum Besuch der Delegation des Verkehrsausschusses (Auswahl):

http://www.badische-zeitung.de/buggingen/buggingen-die-groesste-bewegung-drin--37377218.html
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/rheintalbahn-schuetzenhilfe-aus-dem-bundestag--37375992.html
http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/kreuzungsfrei-ist-immer-besser--37375360.html
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/beispiel-einer-funktionierenden-buergerdemokratie--37381338.html
http://www.badische-zeitung.de/lahr/entscheidung-liegt-auf-eis--37379368.html

Nicht vergessen:
Die nächste IG BOHR-Sitzung
ist am Samstag, dem 27. November 2010,
10 Uhr, in unserem Stammlokal in Herbolzheim.
Dann werden wir das Geschehene Revue passieren lassen und bewerten.

Es grüßen Sie ganz herzlich
die Sprecher der IG BOHR
Gerg Binkert, Roland Diehl, Adalbert Häge, Dietmar Kraske, Manfred Wahl

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